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rudi antwortete auf Hueftkopfnekrose
13 Dez. 2013 23:43
- rudi
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Nebenwirkungen von allogenen SZT, unter anderen:
"Andere mögliche Komplikationen sind die bereits beschriebene Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion, ein Verschluss der Lebervenen oder eine Hüftkopfnekrose."
Scheint also durchaus bekannt zu sein und vorzukommen.:bang:
"Andere mögliche Komplikationen sind die bereits beschriebene Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion, ein Verschluss der Lebervenen oder eine Hüftkopfnekrose."
Scheint also durchaus bekannt zu sein und vorzukommen.:bang:
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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Margret antwortete auf Hueftkopfnekrose
13 Dez. 2013 22:30
- Margret
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Durch Rudis Hinweis wird es klarer - es geht vermutlich gar nicht um einen altersbedingten Prozess, sondern eventuell um eine Nekrose im Zusammenhang mit den "Bifis"? :bang:
Wie auch immer: Du brauchst Experten, denen du eine Menge Fragen stellen kannst.
Alles Gute,
Margret
Wie auch immer: Du brauchst Experten, denen du eine Menge Fragen stellen kannst.
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rudi antwortete auf Hueftkopfnekrose
13 Dez. 2013 22:23
- rudi
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Ciao Sergio,
Gabi hatte 2010 schon mal was geschrieben.
Hier der Link:
www.myelom.org/patientenforum.html?tx_mmforum_pi1 [action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=373
Schau mal hier, das ist höchst interessant !!!
www.leukaemie-phoenix.de/lf_skelett.html
Es wird immer behauptet, das die BIFIS nur am Kieferknochen eine Nekrose verursachen können. Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob da auch ein Zusammenhang mit Hüftnekrose bestehen könnte ? Und wenn man längere Zeit noch dazu höhere Dosen Dexa und Co. bekommt, dann weiß keiner so richtig was da abgeht bzw. abgehen könnte.
Guter Rat ist für uns MM ler in vielen Situationen gefragt und ich hoffe du triffst mit den Experten die richtige Entscheidung.
Liebe Grüße vom Gardasee in die Toscana
Rudi
Gabi hatte 2010 schon mal was geschrieben.
Hier der Link:
www.myelom.org/patientenforum.html?tx_mmforum_pi1 [action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=373
Schau mal hier, das ist höchst interessant !!!
www.leukaemie-phoenix.de/lf_skelett.html
Es wird immer behauptet, das die BIFIS nur am Kieferknochen eine Nekrose verursachen können. Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob da auch ein Zusammenhang mit Hüftnekrose bestehen könnte ? Und wenn man längere Zeit noch dazu höhere Dosen Dexa und Co. bekommt, dann weiß keiner so richtig was da abgeht bzw. abgehen könnte.
Guter Rat ist für uns MM ler in vielen Situationen gefragt und ich hoffe du triffst mit den Experten die richtige Entscheidung.
Liebe Grüße vom Gardasee in die Toscana
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
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sergio antwortete auf Hueftkopfnekrose
13 Dez. 2013 21:10
- sergio
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27 Oktober 2009
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Margret,
danke für dein Erläuterungen. Ja das mit dem Knorpel hatte ich auch gelesen. Aber bisher ist mein Knorpel noch nicht beschädigt.
Vielleicht habe ich das mit der Pridie-Bohrung missverstanden?! Auf der Webseite der UK Heidelberg steht
"Die Anbohrung der Hüftkopfnekrose stellt die Standardbehandlung im Frühstadium der Erkrankung dar. Dabei wird in einem minimalinvasiven Verfahren die Nekrosezone geöffnet, um die Regeneration des Knochens durch den eigenen Körper einzuleiten."
Genau das ist es was ich gemeint habe. Aber diesen Punkt muss ich nochmal abklären. Invasive Massnahmen nur wenn es wirklich sein muss.
gruss
danke für dein Erläuterungen. Ja das mit dem Knorpel hatte ich auch gelesen. Aber bisher ist mein Knorpel noch nicht beschädigt.
Vielleicht habe ich das mit der Pridie-Bohrung missverstanden?! Auf der Webseite der UK Heidelberg steht
"Die Anbohrung der Hüftkopfnekrose stellt die Standardbehandlung im Frühstadium der Erkrankung dar. Dabei wird in einem minimalinvasiven Verfahren die Nekrosezone geöffnet, um die Regeneration des Knochens durch den eigenen Körper einzuleiten."
Genau das ist es was ich gemeint habe. Aber diesen Punkt muss ich nochmal abklären. Invasive Massnahmen nur wenn es wirklich sein muss.
gruss
Sergio
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Margret antwortete auf Hueftkopfnekrose
13 Dez. 2013 17:51
- Margret
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11 September 2026
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Lieber sergio,
da ich nicht wusste, was eine "Pridie-Bohrung" ist, habe ich gegoogelt - und folgendes gefunden:
Die Pridie-Bohrung ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpeldefekten und gehört zu den markraumeröffnenden Knorpeltechniken. Bei der Pridie-Bohrung wird durch Bohrlöcher eine Verbindung zwischen dem subchondralem Knochenmark und der Gelenkhöhle hergestellt. Das ermöglicht das Einsprossen von Blutgefäßen und damit eine bindegewebige Regeneration des verlorenen Knorpelgewebes durch Ersatzknorpel. Der entstehende Faserknorpel ist allerdings deutlich weniger belastbar als der verloren gegangene hyaline Knorpel.
In dem Text gibt es 2 Stellen, an denen ich zusammenzucke:
1.) "markraumeröffnend" - ob das das ist, was MM-Patienten in Betracht ziehen sollten? Immerhin ist das Mark der Angelpunkt der Erkrankung.
2.) "deutlich weniger belastbar" - heisst was genau bei einem MM-Patienten mit ohnehin gefährdeter Knochenstruktur?
Ich kann dir diese Fragen nicht beantworten, aber ich würde sie den Experten mit allem Nachdruck stellen. Die Alternative "neues Hüftgelenk" scheint mir deutlich weniger riskant.
Als ich nach meinem neuen Kniegelenk in der Reha war, galten "die Hüften" als die deutlich schneller fit werdenden Patienten. Während ich noch an Gehstützen herumhumpelte, übten die schon Treppen steigen.
Gedrückte Daumen für eine Entscheidung, die für dich richtig ist und
liebe Grüße,
Margret
PS: Was mir eben einfällt: Die Bohrung wird bei Knorpeldefekten angeboten. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du eine Kopfnekrose - dieser Schaden geht ja weit über einen Knorpeldefekt hinaus. Ob das gemachte Angebot also wirklich das Beste für deine Hüfte ist, bezweifle ich sehr...
da ich nicht wusste, was eine "Pridie-Bohrung" ist, habe ich gegoogelt - und folgendes gefunden:
Die Pridie-Bohrung ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Knorpeldefekten und gehört zu den markraumeröffnenden Knorpeltechniken. Bei der Pridie-Bohrung wird durch Bohrlöcher eine Verbindung zwischen dem subchondralem Knochenmark und der Gelenkhöhle hergestellt. Das ermöglicht das Einsprossen von Blutgefäßen und damit eine bindegewebige Regeneration des verlorenen Knorpelgewebes durch Ersatzknorpel. Der entstehende Faserknorpel ist allerdings deutlich weniger belastbar als der verloren gegangene hyaline Knorpel.
In dem Text gibt es 2 Stellen, an denen ich zusammenzucke:
1.) "markraumeröffnend" - ob das das ist, was MM-Patienten in Betracht ziehen sollten? Immerhin ist das Mark der Angelpunkt der Erkrankung.
2.) "deutlich weniger belastbar" - heisst was genau bei einem MM-Patienten mit ohnehin gefährdeter Knochenstruktur?
Ich kann dir diese Fragen nicht beantworten, aber ich würde sie den Experten mit allem Nachdruck stellen. Die Alternative "neues Hüftgelenk" scheint mir deutlich weniger riskant.
Als ich nach meinem neuen Kniegelenk in der Reha war, galten "die Hüften" als die deutlich schneller fit werdenden Patienten. Während ich noch an Gehstützen herumhumpelte, übten die schon Treppen steigen.
Gedrückte Daumen für eine Entscheidung, die für dich richtig ist und
liebe Grüße,
Margret
PS: Was mir eben einfällt: Die Bohrung wird bei Knorpeldefekten angeboten. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du eine Kopfnekrose - dieser Schaden geht ja weit über einen Knorpeldefekt hinaus. Ob das gemachte Angebot also wirklich das Beste für deine Hüfte ist, bezweifle ich sehr...
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Hueftkopfnekrose wurde erstellt von sergio
13 Dez. 2013 14:43
- sergio
- Autor
479 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
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- Beiträge: 479
Hallo,
über zwei Jahre nach der Allo-SZT geht es mir glücklicherweise immer noch recht gut, die LK sind leicht erhöht aber sie schwanken auf und ab ohne eindeutige Tendenz.
Im Juli haben sie beim MRT eine Hueftkopfnekrose festgestellt, im Oktober ist sie bestätigt worden und seitdem hab ich auf der rechten Seite auch Beschwerden.
Ich muss jetzt der Sache nachgehen und der Orthopäde in Würzburg meinte, dass man medikamentoes da nichts machen kann, eine Möglichkeit wäre mit einer Pridie-Bohrung den Hüftknochen anzubohren, um durch die Reizung die Durchblutung wieder anzuregen.
Wenn ich zu lange warte, riskiere ich eben, dass irgendwann ein neues Hüftgelenk notwendig wird.
Der Eingriff dauert 30 Min, 3 Tage im KH und dann ca 6 Wochen Gewichtsbelastung vermeiden. Wenn alles optimal verläuft.
Würde gern wissen, ob jemand evtl. die gleichen Probleme gehabt hat oder aus Erfahrung anderer davon Kenntnis hat. Es ist eine invasive Massnahme, die ich gern vermeiden würde, aber immer noch besser als neuer Hüftkopf.
Glücklicherweise ist scheinbar die Nekrose nicht durch das MM bedingt, sondern durch die vorherige lange Cortisoneinnahme und evtl. auch eine der GvHD Nebenwirkungen.
Vielen Dank schon im Voraus für Eure Antworten
über zwei Jahre nach der Allo-SZT geht es mir glücklicherweise immer noch recht gut, die LK sind leicht erhöht aber sie schwanken auf und ab ohne eindeutige Tendenz.
Im Juli haben sie beim MRT eine Hueftkopfnekrose festgestellt, im Oktober ist sie bestätigt worden und seitdem hab ich auf der rechten Seite auch Beschwerden.
Ich muss jetzt der Sache nachgehen und der Orthopäde in Würzburg meinte, dass man medikamentoes da nichts machen kann, eine Möglichkeit wäre mit einer Pridie-Bohrung den Hüftknochen anzubohren, um durch die Reizung die Durchblutung wieder anzuregen.
Wenn ich zu lange warte, riskiere ich eben, dass irgendwann ein neues Hüftgelenk notwendig wird.
Der Eingriff dauert 30 Min, 3 Tage im KH und dann ca 6 Wochen Gewichtsbelastung vermeiden. Wenn alles optimal verläuft.
Würde gern wissen, ob jemand evtl. die gleichen Probleme gehabt hat oder aus Erfahrung anderer davon Kenntnis hat. Es ist eine invasive Massnahme, die ich gern vermeiden würde, aber immer noch besser als neuer Hüftkopf.
Glücklicherweise ist scheinbar die Nekrose nicht durch das MM bedingt, sondern durch die vorherige lange Cortisoneinnahme und evtl. auch eine der GvHD Nebenwirkungen.
Vielen Dank schon im Voraus für Eure Antworten
Sergio
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