AnnePo antwortete auf Car-T-Zelltherapie vom Anfang bis ...
10 Aug. 2024 09:52
- AnnePo
86 Beiträge seit
19 August 2023
19 August 2023
Hallo Bettina,
vor dem Legen des ZVK muss man wirklich keine Angst haben! Die Punktionsstelle am Hals wird lokal betäubt. Da spürt man dann gar nichts mehr. Die richtige Lage des Katheters wird erst mit Ultraschall und dann noch mit Röntgen kontrolliert. Und Tavor habe ich vorher gar nicht bekommen. Ich kann aber vor allen Eingriffen ziemlich ruhig bleiben. Man kann sich ja nicht vor jeder Sache ausnocken lassen. (das ging bei Michael Jackson auch nicht gut!
)
Grüße von Anne
vor dem Legen des ZVK muss man wirklich keine Angst haben! Die Punktionsstelle am Hals wird lokal betäubt. Da spürt man dann gar nichts mehr. Die richtige Lage des Katheters wird erst mit Ultraschall und dann noch mit Röntgen kontrolliert. Und Tavor habe ich vorher gar nicht bekommen. Ich kann aber vor allen Eingriffen ziemlich ruhig bleiben. Man kann sich ja nicht vor jeder Sache ausnocken lassen. (das ging bei Michael Jackson auch nicht gut!
Grüße von Anne
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betti52 antwortete auf Car-T-Zelltherapie vom Anfang bis ...
10 Aug. 2024 10:20
- betti52
644 Beiträge seit
19 September 2023
19 September 2023
Hallo!
Danke Dir fuer die Infos.
Gruss, Bettina
Danke Dir fuer die Infos.
Gruss, Bettina
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Sunny antwortete auf Car-T-Zelltherapie vom Anfang bis ...
10 Aug. 2024 21:36
- Sunny
-
584 Beiträge seit
07 Januar 2024
07 Januar 2024
Der dritte Tag mit der letzten Konditionierungs-Chemo ist vorüber, es gibt nichts besonderes zu berichten, außer, dass mein Mann davon recht müde wird und so langsam das Chemohirn zum Vorschein kommt. Nun ist erst mal zwei Tage Ruhepause. Auf den Ausdrucken der Werte konnten wir lesen, dass die Knochenmarkpunktion ergab, dass im Knochenmark kein Multiples Myelom nachweisbar war, nun warten wir noch auf die Ergebnisse der Leichtketten. Wir haben schon gewitzelt, dass wir jetzt eigentlich wieder nach Hause fahren können:-).
LG, Sunny
LG, Sunny
Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.
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Sunny antwortete auf Car-T-Zelltherapie vom Anfang bis ...
13 Aug. 2024 22:43 - 13 Aug. 2024 22:46
- Sunny
-
584 Beiträge seit
07 Januar 2024
07 Januar 2024
Nach zwei Tagen Pause bekam mein Mann heute seine Zellen zurück und ich durfte bei diesem wichtigen Moment dabei sein.
Zuerst kamen zwei Schwestern herein mit einem Wägelchen mit allen möglichen Utensilien darauf. Er wurde an den Monitor angeschlossen, die Dinger angebracht, womit das Herz überprüft wird, die Blutdruckmanschette angelegt und das Sauerstoffmessdings am Finger angeclipst. Dann kam der Arzt, weitere Schwestern und die Fachkraft, die nur für die Zellen zuständig ist. Sie brachte die Kiste mit dem Behälter, in dem auf ca. -200 Grad gekühlt die Zellen aufbewahrt wurden. Nebendran ein Gerät, indem der Zellbeutel zwischen zwei Gelkissen erwärmt werden konnte.
Es wurde alles gründlich kontrolliert, die Zahlen auf der silbernen Box, in der sich der Beutel befand, verglichen mit denen, die auf den Zetteln des Arztes standen, was gar nicht so einfach war, weil die Box von dem Stickstoff rauchte und sich immer wieder mit Reif überzog. Die persönlichen Daten wurden durchgegangen und überprüft, nachgesehen ob alles, was für die Zellrückgabe notwenig ist, vorhanden war inclusive der Notfallmedikation, falls ein allergischer Schock oder eine sonstige Nebenwirkung auftritt, die sofortiges Handeln nötig machen. Die Infusion mit NaCL wurde bereitgehängt, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, wann es angeschlossen wurde. Mein Mann sollte ein Bonbon lutschen, weil manchmal bei der Rückgabe ein komischer Geschmack entsteht (bei der Stammzellenrückgabe schmeckte es nach Knoblauch im Mund), aber dem war nicht so.
Der kleine Minibeutel mit den Zellen (durchsichtig fast wie Wasser) wurde aus der Box geholt und aufgewärmt. Dann war der Moment gekommen, der Beutel wurde an den ZVK angeschlossen und die Zellenfachkraft stand da wie die Freiheitsstatue und hielt den Beutel an erhobener Hand nach oben. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, wahrscheinlich fünf Minuten, dann war der Beutel leer. Es war schon ein besonderer Augenblick, denn auf ihn hatten wir seit der Diagnose vor 6 Jahren gewartet und nun war es endlich soweit.
Danach wurden die Utensilien und Geräte zusammengepackt und langsam leerte sich das Zimmer. Der Arzt war noch eine Weile da und zum Schluss war nur noch eine Schwester übrig, die erklärte, dass die Überwachung nun eine Stunde weiterlaufen würde und er nach dieser Stunde sein zurückgelegtes Frühstück bekommen würde. Kurz darauf kam ein Neurologe und überprüfte, ob neurologisch alles in Ordnung ist. Er fragte nach komischen Gefühlen im Körper, wollte wissen wie er heißt, wann er geboren ist, fragte nach Gegenständen im Zimmer, die er benennen musste, er musste eine Schriftprobe abgeben (wurde auch vor der Zellrückgabe gemacht, um eventuelle Unterschiede feststellen zu können) und er musste von 100 in Zehnerschritten nach unten zählen. Alles war in bester Ordnung.
Nach einer Stunde wurde dann der Monitor für die Vitalwerte abgeschaltet, alles vom Körper abgenommen, außer der NaCl-Infusion und er durfte endlich frühstücken. Leider hatte irgendjemand sein Frühstück geklaut und so gab es nur ein karges Mahl, das die Schwester irgendwie liebevoll zusammengeschustert hat. In bestimmten Abständen kam dann immer wieder ein Arzt, um zu prüfen ob alles in Ordnung ist und gegen 17 Uhr, nachdem die Infusion abgeklemmt wurde, drehten wir bereits wieder unsere Runden in den Gängen. Außer einer gewissen Müdigkeit gab es nichts, was anders war als vor der Zellrückgabe.
Nun warten wir also, was die nächsten Tage bringen werden.
LG Sunny
Zuerst kamen zwei Schwestern herein mit einem Wägelchen mit allen möglichen Utensilien darauf. Er wurde an den Monitor angeschlossen, die Dinger angebracht, womit das Herz überprüft wird, die Blutdruckmanschette angelegt und das Sauerstoffmessdings am Finger angeclipst. Dann kam der Arzt, weitere Schwestern und die Fachkraft, die nur für die Zellen zuständig ist. Sie brachte die Kiste mit dem Behälter, in dem auf ca. -200 Grad gekühlt die Zellen aufbewahrt wurden. Nebendran ein Gerät, indem der Zellbeutel zwischen zwei Gelkissen erwärmt werden konnte.
Es wurde alles gründlich kontrolliert, die Zahlen auf der silbernen Box, in der sich der Beutel befand, verglichen mit denen, die auf den Zetteln des Arztes standen, was gar nicht so einfach war, weil die Box von dem Stickstoff rauchte und sich immer wieder mit Reif überzog. Die persönlichen Daten wurden durchgegangen und überprüft, nachgesehen ob alles, was für die Zellrückgabe notwenig ist, vorhanden war inclusive der Notfallmedikation, falls ein allergischer Schock oder eine sonstige Nebenwirkung auftritt, die sofortiges Handeln nötig machen. Die Infusion mit NaCL wurde bereitgehängt, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, wann es angeschlossen wurde. Mein Mann sollte ein Bonbon lutschen, weil manchmal bei der Rückgabe ein komischer Geschmack entsteht (bei der Stammzellenrückgabe schmeckte es nach Knoblauch im Mund), aber dem war nicht so.
Der kleine Minibeutel mit den Zellen (durchsichtig fast wie Wasser) wurde aus der Box geholt und aufgewärmt. Dann war der Moment gekommen, der Beutel wurde an den ZVK angeschlossen und die Zellenfachkraft stand da wie die Freiheitsstatue und hielt den Beutel an erhobener Hand nach oben. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, wahrscheinlich fünf Minuten, dann war der Beutel leer. Es war schon ein besonderer Augenblick, denn auf ihn hatten wir seit der Diagnose vor 6 Jahren gewartet und nun war es endlich soweit.
Danach wurden die Utensilien und Geräte zusammengepackt und langsam leerte sich das Zimmer. Der Arzt war noch eine Weile da und zum Schluss war nur noch eine Schwester übrig, die erklärte, dass die Überwachung nun eine Stunde weiterlaufen würde und er nach dieser Stunde sein zurückgelegtes Frühstück bekommen würde. Kurz darauf kam ein Neurologe und überprüfte, ob neurologisch alles in Ordnung ist. Er fragte nach komischen Gefühlen im Körper, wollte wissen wie er heißt, wann er geboren ist, fragte nach Gegenständen im Zimmer, die er benennen musste, er musste eine Schriftprobe abgeben (wurde auch vor der Zellrückgabe gemacht, um eventuelle Unterschiede feststellen zu können) und er musste von 100 in Zehnerschritten nach unten zählen. Alles war in bester Ordnung.
Nach einer Stunde wurde dann der Monitor für die Vitalwerte abgeschaltet, alles vom Körper abgenommen, außer der NaCl-Infusion und er durfte endlich frühstücken. Leider hatte irgendjemand sein Frühstück geklaut und so gab es nur ein karges Mahl, das die Schwester irgendwie liebevoll zusammengeschustert hat. In bestimmten Abständen kam dann immer wieder ein Arzt, um zu prüfen ob alles in Ordnung ist und gegen 17 Uhr, nachdem die Infusion abgeklemmt wurde, drehten wir bereits wieder unsere Runden in den Gängen. Außer einer gewissen Müdigkeit gab es nichts, was anders war als vor der Zellrückgabe.
Nun warten wir also, was die nächsten Tage bringen werden.
LG Sunny
Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.
Letzte Änderung: 13 Aug. 2024 22:46 von Sunny. Begründung: .
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Jockel258 antwortete auf Car-T-Zelltherapie vom Anfang bis ...
14 Aug. 2024 09:41
- Jockel258
-
379 Beiträge seit
22 September 2022
22 September 2022
Also bei mir gab's da nicht so viel Tamtam. Das war alles viel unspektakulärer. Aber diese Fragen musste ich vom Tag der Rückgabe bis zur Entlassung jeden Tag beantworten.
Liebe Grüße, Jockel
Wer Tippfehler findet, darf sie behalten
Körper sind vergänglich, Seelen nicht.
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Sunny antwortete auf Car-T-Zelltherapie vom Anfang bis ...
14 Aug. 2024 10:32
- Sunny
-
584 Beiträge seit
07 Januar 2024
07 Januar 2024
Was meinst du mit Tamtam? Was ich beschrieben habe sollte doch so überall ablaufen. Kann es sein, dass du das alles nicht mitbekommen hast, weil das alles vielleicht bereits draußen vor dem Zimmer erledigt wurde und du nur das Beutelchen zu sehen bekamst? Und die Überwachung hattest du doch sicher auch, oder? Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, wie das Prozedere verkürzt werden kann.
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