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Eilbacher antwortete auf Revlimid - Erfahrung
07 Okt. 2020 10:33
  • Eilbacher
  • 260 Beiträge seit
    29 Oktober 2009
Lieber Gex,
Dein Eintrag hat mich mich beruhigt....

Habe seit 4 Wochen Revlimid abgesetzt und so eine Juckreiz am Körper,dass ich mir manchmal die Haut förmlich "runterkratzen" möchte.
Ist erst jetzt gekommen.Unter der Einbahme von Revli war es nicht so stark.
Mache jetzt ja eine neue Behandlung mit Velcade,Pomalidomid und Dexa und durch letzteres wird der Huckreiz weniger.
Interessant,dass es nach Avsetzen von Revli auftaucht.
LG Birgit Eilbacher

snet antwortete auf Revlimid - Erfahrung
08 Okt. 2020 17:08
  • snet
  • 27 Beiträge seit
    09 Dezember 2018
Guten Tag,
ich habe drei Wochen Revlimid (2,5 mg, ohne Dexamethason) hinter mir und eine Woche Therapiepause.

Bei mir ist Schwindel mit Ohrensausen aufgetreten. Die Reduzierung von ass100 auf ass50 hat nur eine leichte Besserung gebracht. Deshalb soll ich jetzt auf Heparin als Begleitmedikament umgestellt werden.

Nach den ersten drei Wochen haben sich die Krebswerte in die richtige Richtung entwickelt , aber nach einer Woche Therapiepause sind die Werte wieder angestiegen (31 zu Beginn -> 21 nach 3 Wochen -> 29 mg/dl nach der Pause).
Es fällt mir schwer, dabei die Geduld aufzubringen und die nächsten drei Wochen abzuwarten, um zu sehen, ob ich überhaupt auf Revlimid anspreche.

Viele Grüße an alle.

snet

UndineD. antwortete auf Revlimid - Erfahrung
08 Okt. 2020 17:41
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo snet,
es ist anscheinend sehr verschieden wieviel REV wirkt und ob überhaupt. Du nimmst vermutlich 25mg?
Allerdings wundert mich etwas, dass nach einer Woche Pause bei dir schon wieder getestet wurde. Bei mir (und anderen) soll jeweils in der Pausewoche getestet werden, also 1x monatlich. Das sollte auch ausreichen, allzu viele Schwankungen verunsichern oft. Bei mir sanken die IGGs im ersten Monat von 37 auf 17, was allerdings die Ärztin erstaunte, sie ist auch weniger Wirkung gewöhnt. Dafür hatte ich auch enorme NW, war schon fast daran aufzugeben.
Dass es bei dir gewirkt hat sieht man ja. Wieso es nun nach einer Woche schon wieder so anstieg- ist nach meinem Laienhaften Empfinden auch seltsam. Wurde das nicht mit dem Arzt besprochen?
Ohne - oft sehr viel- Geduld geht bei uns gar nichts. Allerdings muss man schon Nutzen u. Schaden (NW, Lebensqualität) stets abwägen. Habe neulich gelesen, wenn REV nach 4 Monaten keine deutliche Wirkung hatte soll man umstellen.
Hallo alle,
meine Schmerzen im 2. Zyklus sind vegleichsweise gering. Juckreiz ist an den 2 Kortisontagen weg, ansonsten sehr nervend. Es wird wohl so sein, wie Gex schreibt. Da REV so ungeheuer gut gewirkt hat im 1. Zyklus, will ich der Sache noch eine Chance geben. Dauerhaft kann ich mir das für mich nicht vorstellen.
L.G.
Undine

snet antwortete auf Revlimid - Erfahrung
08 Okt. 2020 18:08
  • snet
  • 27 Beiträge seit
    09 Dezember 2018
Danke Undine für Deine Reaktion.
Ich erhalte nur 2,5 nicht 25 mg Revlimid (wegen meiner Niereninsuffizienz. Ein Gespräch mit dem Onkologen folgt noch.
Danke noch einmal.
snet

UndineD. antwortete auf Revlimid - Erfahrung
09 Okt. 2020 10:42
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Ach so.....
nun, dass ist natürlich eine extrem niedrige Dosierung- aus gutem Grund. Vielleicht wird dein Onko dir das dauerhaft verordnen, ohne Pause? Denn es hat ja immerhin gewirkt, aber nur so lange du es genommen hast. Das habe ich bisher noch nicht gehört, aber irgendeine Möglichkeit wird es schon geben.
L.G.
Undine

Coach100 antwortete auf Revlimid - Erfahrung
09 Okt. 2020 17:54
  • Coach100
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Snet,
habe Revlimid ca. 2 Jahre genommen (3 Wochen einnahme dann eine Woche Pause) Meine Leichtkettenwerte stiegen Anfang des Jahres signivikant an.
Die einzigen Nebenwirkungen die ich bei Revlimid hatte waren Krämpfe in den Beinen, Händen und Unterarmen.
Im Mai d. J. erfolgte eine Umstellung auf Elotuzumab und Imnovid 3,5 mg mit sehr guten Erfolgen und bisher guter Verträglichkeit. Meine Leichtketten weisen aktuell den niedrigsten Wert seit 6 Jahren auf. Ist natürlich sehr gut für die Nierenaktivitäten.
Ich achte insbesondere seit der Erkrankung auf eine ausgewogene Ernährung, hier werde ich in der Onkologischen Tagesklinik von einem Institut kontinuierlich beraten.
Vieke Grüße und Besserung

Coach

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