AMMonline

     

Therapie/ Chemo wurde erstellt von ABo
22 Sep. 2014 12:29
  • ABo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
ich hab jetzt gerad nochmal gegooglet, nach dem bortozimb, und hab gelesen dass es in einem gewissen Zeitraum mehrfach gegeben werden muss.
meine mom hat nach der rückenop ja drei oder 4 Wochen verloren weil nichts stattfand, dann kam sie nach hd, da wohl eine spritze mit bortezimb, dann aber mehrere tage Bestrahlung, und dann erst wieder eine spritze bortozimb letzten donnerstag.
jetzt versteh ich warum der Arzt meinte sie hatte gar keine richtige Therapie. man hat ja versucht mit der Bestrahlung die Lähmung zu beheben.
das hat das myelom wohl ausgenutzt, zu wachsen.
und wieder geht das kopfkino los mit hätte werde könnte.
was wäre wohl gewesen wenn man direkt nach der op wo sie noch einigermassen fit war losgelegt hätte mit bortezimb, oder das erwähnte pomo.
vielleicht wäre dann noch eine Change geblieben. vielleicht wäre das myeom am rücken dann auch verschwunden.
sie wäre nicht durchgelegen am rücken, da dieser auch durch die Bestrahlung total gelitten hat, und sie hätte nicht so viele schmerzen gehabt.
hätte würde könnte.
:cry:

Martin.Q antwortete auf Therapie/ Chemo
22 Sep. 2014 16:05
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
Hallo,

du solltest sicherstellen, dass ihr in einer spezialisierten Klinik behandelt werdet.

Dazu gehören u.a. die Kliniken die an Studien teilnehmen:

www.myelom.org/studien/studienzentren.html

Nimm dir Zeit den Patiententag von Heidelberg 2103 anzusehen:

www.myelom.org/therapien/videos.html

Du kannst unseren Medizinschen Beirat auch kontaktieren:

www.myelom.org/medizinischer-beirat.html

Welche Therapie ist denn angedacht?

Jeanny150765 antwortete auf Therapie/ Chemo
22 Sep. 2014 21:19
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
Hallo

wenn Du mein Profil und meine Beiträge liest,kannst Du vielleicht eine Entscheidung für Deine Mutter finden.Ich will aber damit auch sagen,das das jeder selbst entscheiden muss.Meine Mutter war bei Diagnose 66 Jahre und hat viele Begleiterkrankungen(Bluthochdruck,Gefäßerkrankung u.a.)Man riet Ihr oder vielmehr schlug Ihr vor eine SZT ,also wie Du es nennst die aggresive Chemo zu machen.Nach reichlicher Überlegung hat Sie sich dann für die Velcade + Melphalan+ Prednisolon kurz VMP Therapie entschieden.Das ganze über 8 Monate (4 Zyklen 2x die Woche Velcade (dauert ca.1 min) und jede 6 Wochen das Melphalan ebendfalls nur ein paar Sekunden,dazu das Prednisolon als Tablette an 4 Tagen.Diese Therapie über 8-9 Monate für einen älteren Menschen ist zu schaffen.Auch wenn es viele Tiefs während dieser Zeit gab,wie das man nach Melphalan ca. eine Woche wirklich schwach ist,aber das vergeht wieder,während dem Prednisolon ist man etwas aufgedreht Kortison halt.Das ganze wird ambulant durchgeführt und das wird Deiner Mutter sicher auch einiges abverlangen.ICH und ich betone ICH würde meiner Mutter heute wieder dazu raten,eine SZT abzulehnen und sich für die andere Therapie zu entscheiden.Mittlerweile ist es jetzt seit Diagnose 4 Jahre her und ich hoffe,das es noch eine Weile gut weiter geht.Man weiß nie was die nächste Kontrolle bringt und hat jedesmal wahnsinnige Angst.Wenn Deine Mutter viel weint,ist das ja nur verständlich,Sie hat eine Hammerdiagnose bekommen,wie soll man damit erst einmal fertig werden?Ich finde auch,das der Arzt doch in die richtige Richtung geht,wozu noch irgentwo hinfahren?Manchmal kommt es mir so vor,als wenn Einsele und Co die einzigsten Ärzte sind,man sollte Vertrauen zu seinem Arzt haben.Schlimm genug das alles,ich würde nicht noch mit meiner verzweifelten Mutter zu sämtlichen Ärzten fahren,die werden die Diagnose nicht ändern können.Meine Mutter hatte auch nur geweint und Ihr Leben war von heute auf morgen vorbei.Ich habe Ihr dann versucht,die Krankheit etwas zu erklären und das wir jetzt zwei mal die Woche zum Spritzen fahren.Es muss sein.Also hat sie es angepackt und jedesmal,wenn wir die Werte gelesen haben,war das ein Motivationsschub weiter durchzu halten.Und es hatte sich gelohnt.
Ich achte sehr auf das Befinden meiner Mutter,z.B bekommt sie von mir zweimal im Monat Rote Beete Saft,denn muss Sie auf einmal trinken,dabei lachen wir,weils manchmal zu viel ist.Egal,gut für die Blutbildung.Gerstengras ist für mich das wichtigste,durch Zufall drauf gekommen(hatte hier jemand mal erwähnt),da musst du mal googeln.Man sagt ja Curcumin ist gut,das nimmt Sie auch regelmäßig und jeden Tag einen großen Pott frischen . Ingwer mit Zirone aufgebrüht (gut für das Imunsystem).Joseph sagte vor kurzem,er weiß ja nicht wo er stände ohne seine Mittel....ja so ist es.Man weiß nicht ob diverse Mittel etwas bringen,aber wenn es nur dazu beiträgt,nicht krank zu werden und möglichst lange therapiefrei zu bleiben.
Ich hoffe sehr,das Ihr die richtige Entscheidung findet.

LG
Jeanny

ABo antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 07:48
  • ABo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Vielen Dank!
Mein Vater würde auch gerne mit ihr nochmal nach HD oder WÜ fahren, das Ding ist aber leider: sie kann nicht laufen. Sie kommt nicht mal in einen Rollstuhl, sie liegt jetzt seit 2 wochen komplett (seit der OP am Wirbel). D.h. momentan ist kein Weg nach HD. Ich wohne auch leider 5 Stunden weit weg, sprich es hängt jetzt alles an meinem Vater, der auch in einer relativ schwachen Kondition ist, und sich deshalb entschieden dort zu behandeln (also in dem normalen krankenhaus).

@jeanny: ich habe deinen beitrag leider nicht ganz verstanden :(
hat deine mom dann quasi auch die "leichte" chemo gemacht? (ich muss mir mal von meinem vater die namen gegen lassen), ich denke der doktor hat es beiden auch etwas einfacher machen wollen und hat das ganze eben "aggressiv" und "leicht" beschrieben. und dann eben die "leichte" empfohlen.
dann hat deine mom also auch "leich" (in anführungszeichen..) und KEINE Stammzellentherapie erhalten?

mit der ernährung oh mann....ich hab jetzt auch schon gegoogelt wie doof. hab ihr dann vorgeschlagen ich mach ihr nen spinat smoothie. da hat sie dann angefangen zu weinen weil sie spinat nicht mag....sie wehrt sich dann gegen alles gesunde und da ist momentan noch kein rankommen :(

danke für eure antworten.

leopoldi antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 11:31
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Liebe Abo,

Fakt ist dass eine aggressive Therapie wie die Autologe Stammzelltransplantation abhängig von der gesundheitlichen Verfassung ist. Im "höheren" Alter tendiert man zu sanfteren Methoden. Man muss auch bedenken, dass im Alter die Zellteilung langsamer stattfindet, dh der Krebs schreitet nicht so schnell fort, eine Stammzelltransplantation wäre dem gemäß unter Umständen nicht angemessen.
Rote Beeren und Säfte sind lecker und gut für die Blutbildung. Sergio hatte mal einen Link gepostet, ein Chinese namens Li, welche Lebensmittel sich positiv auf die Angiogenese auswirken. Dabei geht es darum die Blutversorgung von Krebszellen zu minimieren, siehe meinen Beitrag von soeben. In erster Linie soll Deine Mutter aber genießen und nicht widerwillig mit wenig Überzeugung etwas hineinzwingen.
Am Anfang ist man einfach erschlagen, aber glaub mir, es kommen auch wieder bessere / gute Zeiten.

Ich wünsche Euch viel Kraft, vor allem Deiner Mutter die nötige Zuversicht.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

rudi antwortete auf Therapie/ Chemo
23 Sep. 2014 12:08
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Abo,
Nach so einer OP an der Wirbelsäule im Alter von über 70 ist es schwierig in den Wochen nach der OP wieder auf die Beine zu kommen. Aber es ist unbedingt notwendig mit Hilfe von einem Physiotherapeuten möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Wochenlanges liegen im Bett ist nicht gut für eine Rehabilitation.
Unabhängig ob sanfte oder starke Chemo jetzt irgendwann folgen soll, ist das primäre Ziel, dass deine Mutter möglichst oft tagsüber aus dem Bett kommt und sich bewegt.
Kommt den jemand nach Hause zur Physiotherapie?
Dein Vater scheint das nicht alleine bewältigen zu können, er braucht professionelle Hilfe, damit deine Mutter nach der OP wieder laufen lernt und das möglichst schmerzfrei.

Wenn diese Voraussetzung nicht stattfindet, dann ist die Chemo, egal welcher Art sowieso nur noch belastend, dann kommt sie gleich garnicht mehr auf die Beine.

Zurerst muss der gesunde Teil von Körper und Seele wieder aufstehen und dann kann der kranke Myelomteil angegangen werden.

Hier müssen verschiede Ärzte, Physiotherapeuten und eventuell noch Psychologen zusammenarbeiten und deine Mutter muss (sollte) den unbedingten Willen finden, wieder schnell auf die Beine zu kommen.

Vorausgesetzt, der Wirbelsäulenchirurg hat nicht so schlechte Arbeit geleistet, dass deine Mutter jetzt vor lauter Schmerzen nicht mehr aufstehen und laufen kann.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

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