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CLE084 antwortete auf Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?
08 Juni 2018 15:09 - 08 Juni 2018 15:12
  • CLE084
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Hi Jo,

deine Tipps zu den unvermeidlichen Nebenwirkungen sind interessant und zumindest was Zometa betrifft, habe ich das mit der Infusion (500ml NaCL 9% und mind. 1 Stunde laufen lassen) mal meiner Ärztin mit auf den Weg gegeben. Da Ende des Monats bei mir die nächste Zometa Gabe ansteht, werde ich mal sehen ob's dann mit den Nebenwirkungen besser ist. Trinken tue ich eh sehr viel und 3l Mineralwasser ist für mich nun auch wirklich keine Herausforderung; eher das wieder Loswerden... :unsure: :S

Ich nehme mal an du bist Normalgewichtig und mit deinen 66 Lenzen noch sehr sportlich:
10.000 Schritte täglich plus 1/2 Stunde Morgengymnastik, das hab ich ja nicht einmal in meinen besten Jugendjahren absolviert! :woohoo: Ich finde das jedenfalls sehr beeindruckend, falls du dieses Programm wirklich jeden Tag durchziehst.

Ich sitze da doch lieber bequem, entspannt und gelassen rum und lasse meinen Blick locker im Nirgendwo ruhen ohne etwas anzuschauen oder zu fokussieren (das ist so'n Meditations Ding). :)
Jedenfalls habe ich deshalb sowieso stets "den Kopf frei"; wenn diese Wirklichkeit dir nur ein Traum ist, dann sind dir die Traumbilder herzlich egal, stimmt's? :lol:

Chrisly
Letzte Änderung: 08 Juni 2018 15:12 von CLE084. Begründung: Interpunktion

07 Juni 2018 23:00
  • Jo
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Vielleicht noch etwas zu Müdigkeit, Schlapp- und Abgeschlagenheit. Hier kann ich nur empfehlen, den inneren Schweinehund doppelt zu überwinden. 10000 Schritte pro Tag sind ideal, eine halbe Stunde Frühgymnastik. Wer rastet hat mehr Probleme mit dieser Nebenwirkung!! Zusätzlicher Vorteil, wenn man aktiv bleibt ist das Honig für die Psyche, man bekommt den Kopf frei, statt auf dem Sofa in sich gekehrt an seine doofe Krankheit zu denken
LG Jo

Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um? wurde erstellt von Jo
06 Juni 2018 07:23 - 06 Juni 2018 09:49
  • Jo
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    10 September 2026
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Hallo liebe Mitleser(innen),
ich möchte hier über die bei mir aufgetretenen Nebenwirkungen berichten und was ich da für mich getan habe um diese abzumildern. Jeder reagiert natürlich anders auf die verbreiteten Medikamente, daher ist das natürlich überhaupt nicht als Patentrezept zu verstehen, vielleicht können meine Erfahrungen dem einen oder anderen helfen, die Nebenwirkungen abzumildern:
1) Zometa hat bei mir -versetzt- in der 2. Nacht nach der Infusion starkes Fieber und Schüttelfrost verursacht. Bitte achtet darauf, dass euch das Zometa mit einer Durchlaufzeit von mindestens einer Stunde (!!)verabreicht wird und unbedingt mit Kochsalzlösung nachgefüllt wird. Außerdem sollten ihr in den ersten beiden Tagen nach der Infusion mindestens 3 l Ca-haltiges Mineralwasser zusätzlich trinken. Bei mir war die Nebenwirkung mit diesem Tipp so gut wie behoben.
2) Dexamethason wirkt bei mir wie ein Aufputschmittel. In der ersten Nacht nach der Einnahme war an Schlaf nicht zu denken, man steht eher senkrecht im Bett. Was mir geholfen hat: ich nehme das Dexamethason früh morgens gegen 4.30 Uhr, nach ca 18 Stunden läßt bei mir die aufputschmittelartige Wirkung langsam nach. In den Abendstunden dann noch einen ausgedehnten Spaziergang, einen Becher warmer Milch oder ein Beruhigungstee, dann kann man auch wieder schlafen (es geisterte hier in ein Tipp, 2 Flaschen Bier, von Alkohol kann ich nur stark abraten!!!Unsere Leber ist schon durch die Medikamente genug belastet!!)

3) Cyclophosphamid hat bei mir überhaupt nicht angeschlagen aber heftige Nebenwirkungen verursacht. Da diese Chemokeule alle sich schnell teilenden Zellen angreift, sind in der Regel auch die Schleimhautzellen betroffen. Ich hatte heftige Schleimhautenzündungen in Speiseröhre, Magen und Bronchien. Was bei mir Linderung gebracht hat, morgens, mittags und abends einen Eßlöffel Leinöl. Dadurch könnten meine Schleimhäute scheinbar etwas geschützt werden
4) Lenalidomid verursachte bei mir Juckreiz und Ausschlag, nach Einnahme von Dexamethason verschwand diese Nebenwirkung. Dexamethason wegzulassen ist scheinbar nicht wirklich immer eine gute Idee. Eine weitere Nebenwirkung ist, das Lenalidomid wohl ein Magnesiumräuber ist, ich hatte des nachts unangenehme Vadenkrämpfe. Ich nehme nun 400 mg Magnesium morgens und abends und das Thema ist durch. Morgens nach dem Aufstehen hat man oft "schwere Beine" Tipp viel bewegen und 15 Kniebeugen, das bringt's bei mir
Letzte Änderung: 06 Juni 2018 09:49 von Jo. Begründung: Falsche Autokorrekturen im Text