Jo antwortete auf Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?
09 Juni 2018 15:25
- Jo
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Hallo Joseph, hattest du denn vorher Probleme mit Zometa? Dieser monoklonale Antikörper könnte vielleicht genauso oder besser wirken, das finde ich spannend, Denosumab (Xgeva) ist vielleicht auf Dauer viel wirksamer, werde morgen 'mal meine Klinikärztin danach fragen. Danke für den Tipp!
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Jo antwortete auf Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?
09 Juni 2018 14:13
- Jo
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Oder nimmst du dieses Denosumab statt Zometa, das würde ja Sinn machen, weil es auch unsere Osteoklasten hemmt?
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joseph antwortete auf Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?
09 Juni 2018 12:15
- joseph
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Hi
Ich spritz mir Xgeva selber, da fällt der ganze Aufwand weg und Nebenwirkungen keine
LG
Joseph
Ich spritz mir Xgeva selber, da fällt der ganze Aufwand weg und Nebenwirkungen keine
LG
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CLE084 antwortete auf Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?
09 Juni 2018 11:32
- CLE084
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Woaah...:woohoo: Du backst sogar dein Brot selbst, jetzt bin ich ja noch mehr beeindruckt! 
Bei deiner Geschichte mit den Brüchen und im Rollstuhl kann ich durchaus verstehen, dass du jede erdenkliche Chance wahrnimmst wieder mobil, schmerzfrei und beweglich zu werden. Ich nehme an, dass eine gewisse körperliche Fitness in deinem Leben schon immer eine größere Rolle gespielt hat.
Ich definiere mich da eher weniger durch oder als meinen Körper oder wie er sich gerade anfühlt, auch wenn er ein durchaus nützliches und wichtiges Instrument meines Erlebens ist. Eigentlich identifiziere ich mich überhaupt nicht mit irgend etwas Zusammengesetztem oder Erschaffenem, wenn ich ehrlich bin... aber das ist eine andere Geschichte.
Ich bin grad in partieller Remission und außer alle viertel Jahr mal Zometa, nehme ich keine weiteren Präparate oder Erhaltungstherapien in Anspruch. Schmerzmittel (Ibuprofen) verwende ich eigentlich nur gelegentlich bei Kopfschmerzen.
Ok, ich bin bestimmt nicht der Musterpatient der seine Erkrankung ernst nimmt und gewissenhaft damit umgeht. Ich trinke gerne guten Whisky, mache ab und an auch mal gerne Party, lasse es mir gut gehen und lebe im Grunde wie vor der Diagnose. Das kann und tut sicherlich nicht jede(r), auch wenn sich das möglicherweise einige wünschen würden.
Deshalb finde ich es wirklich Super, dass du so viele nützliche Tipps und Anregungen für ganz viele Teilnehmer hier im Forum parat hast!
Ich finde deinen Enthusiasmus klasse!
Chrisly
Bei deiner Geschichte mit den Brüchen und im Rollstuhl kann ich durchaus verstehen, dass du jede erdenkliche Chance wahrnimmst wieder mobil, schmerzfrei und beweglich zu werden. Ich nehme an, dass eine gewisse körperliche Fitness in deinem Leben schon immer eine größere Rolle gespielt hat.
Ich definiere mich da eher weniger durch oder als meinen Körper oder wie er sich gerade anfühlt, auch wenn er ein durchaus nützliches und wichtiges Instrument meines Erlebens ist. Eigentlich identifiziere ich mich überhaupt nicht mit irgend etwas Zusammengesetztem oder Erschaffenem, wenn ich ehrlich bin... aber das ist eine andere Geschichte.
Ich bin grad in partieller Remission und außer alle viertel Jahr mal Zometa, nehme ich keine weiteren Präparate oder Erhaltungstherapien in Anspruch. Schmerzmittel (Ibuprofen) verwende ich eigentlich nur gelegentlich bei Kopfschmerzen.
Ok, ich bin bestimmt nicht der Musterpatient der seine Erkrankung ernst nimmt und gewissenhaft damit umgeht. Ich trinke gerne guten Whisky, mache ab und an auch mal gerne Party, lasse es mir gut gehen und lebe im Grunde wie vor der Diagnose. Das kann und tut sicherlich nicht jede(r), auch wenn sich das möglicherweise einige wünschen würden.
Deshalb finde ich es wirklich Super, dass du so viele nützliche Tipps und Anregungen für ganz viele Teilnehmer hier im Forum parat hast!
Ich finde deinen Enthusiasmus klasse!
Chrisly
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Jo antwortete auf Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?
08 Juni 2018 16:17
- Jo
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Hallo Chrisly, da hab ich wohl was vorgegeben, grins....naja statt 10000 Schritt tut es bestimmt auch zunächst ein kleiner Abendspaziergang, man kann sich ja steigern. Naja autogenes Training und Meditation ist zur Entspannung natürlich auch prima. Ich habe ja noch im Dezember wegen der vielen Wirbelbrüche im Rollstuhl gesessen. Ich hatte da so einen tollen Orthopäden und großartige Physiotherapeuten (alles "Kameltreiber"). Die haben mich in 6 Wochen wieder alltagsfit gemacht. Kurz nach den vielen Brüchen habe ich ne wirklich große Menge Opiate genommen (mehr als ich eigentlich durfte). Irgendwann wird man dann abhängig von dem Zeug und dann habe ich alle Schmerzmittel innerhalb von 3 Wochen ausgeschlichen. Mein Orthopäde hat mir dabei geholfen. Er hat behauptet, wenn ich mich immer dann bewege, wenn ich Schmerzen habe, wirkt die Bewegung wie 2 Schmerztabletten Novalgin ( die hatte ich zunächst noch genommen). Und er hat total recht. Je mehr ich mich bewege, je weniger Schmerzen habe ich, das gleiche gilt bei mir für Schlappheit, so bleibt man fit und kann einfach mehr wegstecken. Für mich ist Bewegung unendlich wichtig geworden und tut mir total gut. Dann backe ich unser eigenes Brot mit Sauerteig. Die dort enthaltenen Milchsaurebakterien halten meinen Darm gegen die ganzen Medikamente fit, kein Durchfall, keine Verstopfung. Naja, meine Tips sind ja sicher nicht allgemeingültig, jeder sollte sich das davon heraussuchen, was für ihn passt LG Jo
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Diddlmaus antwortete auf Wie gehe ich mit Nebenwirkungen um?
08 Juni 2018 15:54 - 08 Juni 2018 15:56
- Diddlmaus
-
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21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
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- Beiträge: 1300
Heyho
Das mit dem Zometa wird in "meinem" Onkozentrum bei mir seit Jahren so gehandhabt: Vorspülen mit NaCl und Nachspülen mit NaCl und die Infusion von Zometa selber über eine Stunde bis eineinhalb Stunden laufen lassen.
Dadurch werden Nebenwirkungen deutlich reduziert...
Ich war einmal abgelenkt und es war nicht "meine" Pflegefachfrau da. Da rauschte Zometa in 20 Minuten durch :S
Im Übrigen hab ich bei all meinen Therapien die personelle Konstanz sehr geschätzt. Immer dieselbe Pflegefachfrau und immer derselbe Arzt. Beide nehmen sich gern die Zeit, die man als Patient braucht, und sind dabei voll und ganz menschlich. Da entsteht über die Jahre ein sehr herzlich-freundschaftlich-verbundenes Verhältnis.
Dies in Kombination damit, dass man sich jederzeit melden kann und binnen paar Stunden eine Antwort erhält....das....ja....das hat bei mir dazu geführt, dass mein Umgang mit den Nebenwirkungen unverkrampft ausfallen konnte.
Deshalb hab ich diesen Tipp: sich eine betreuende Praxis suchen, wo man (trotz Chemo) gern hingeht. Wenn es überall so ablaufen würde, dann wäre schon viel gewonnen....ich wünsch das jedem von Herzen!
Diddlmaus
Das mit dem Zometa wird in "meinem" Onkozentrum bei mir seit Jahren so gehandhabt: Vorspülen mit NaCl und Nachspülen mit NaCl und die Infusion von Zometa selber über eine Stunde bis eineinhalb Stunden laufen lassen.
Dadurch werden Nebenwirkungen deutlich reduziert...
Ich war einmal abgelenkt und es war nicht "meine" Pflegefachfrau da. Da rauschte Zometa in 20 Minuten durch :S
Im Übrigen hab ich bei all meinen Therapien die personelle Konstanz sehr geschätzt. Immer dieselbe Pflegefachfrau und immer derselbe Arzt. Beide nehmen sich gern die Zeit, die man als Patient braucht, und sind dabei voll und ganz menschlich. Da entsteht über die Jahre ein sehr herzlich-freundschaftlich-verbundenes Verhältnis.
Dies in Kombination damit, dass man sich jederzeit melden kann und binnen paar Stunden eine Antwort erhält....das....ja....das hat bei mir dazu geführt, dass mein Umgang mit den Nebenwirkungen unverkrampft ausfallen konnte.
Deshalb hab ich diesen Tipp: sich eine betreuende Praxis suchen, wo man (trotz Chemo) gern hingeht. Wenn es überall so ablaufen würde, dann wäre schon viel gewonnen....ich wünsch das jedem von Herzen!
Diddlmaus
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
Letzte Änderung: 08 Juni 2018 15:56 von Diddlmaus.
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