- Beiträge: 1736
Mapoli antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
27 Juni 2011 10:44
- Mapoli
-
1736 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
Weniger
Mehr
Hallo Monika,
sorry habe jetzt erst gesehen, das Du Monika und nicht leopoldi heißt. :oops: War wohl gestern etwas zu unkonzentriert.
Deine Argumente für die Allo scheinen mir bei der Hochrisikovariante durchaus schlüßig. Wie zeigt sich denn solch eine Hochrisikovariante? Auch das Argument mit der Schwächung des Körpers durch die zunehmende Anzahl der Therapien ist mir schon durch den Kopf gegangen. Aber wie ich schon in dem Schreiben an Joseph sagte, war mir garnicht bewußt, wie hoch die Gefahr bei so einer Fremdsprende ist. Da ich keine Geschwister und auch sonst wenig nahe Blutsverwandte habe müßte da schon weit gesucht werden.
Wie ist es Deinem Mann nach der Therapie ergangen?
Wie schon oben erwähnt, eine Schwierige Entscheidung....
Liebe Grüße
Ma
sorry habe jetzt erst gesehen, das Du Monika und nicht leopoldi heißt. :oops: War wohl gestern etwas zu unkonzentriert.
Deine Argumente für die Allo scheinen mir bei der Hochrisikovariante durchaus schlüßig. Wie zeigt sich denn solch eine Hochrisikovariante? Auch das Argument mit der Schwächung des Körpers durch die zunehmende Anzahl der Therapien ist mir schon durch den Kopf gegangen. Aber wie ich schon in dem Schreiben an Joseph sagte, war mir garnicht bewußt, wie hoch die Gefahr bei so einer Fremdsprende ist. Da ich keine Geschwister und auch sonst wenig nahe Blutsverwandte habe müßte da schon weit gesucht werden.
Wie ist es Deinem Mann nach der Therapie ergangen?
Wie schon oben erwähnt, eine Schwierige Entscheidung....
Liebe Grüße
Ma
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Mapoli antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
27 Juni 2011 10:30
- Mapoli
-
1736 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
Weniger
Mehr
- Beiträge: 1736
Hallo Joseph,
das für Dich schon direkt am Anfang fest Stand, welchen Weg Du gehen möchtest und Du weiterhin fest daran hällst meinte ich letztens mit gradlinig. Das Bewundere ich sehr, denn man wird ja doch bei den Ärzten dauernd aufs Neue verunsichert.
Mir war garnicht bewußt, das die Abstoßreaktion und das Sterberisiko bei der Allo so hoch sind.
Eine richtige Entscheidung zu treffen ist sicher sehr, sehr schwierig. Ein Arzt sagt mir, es sei irgendwie eine Bauchentscheidung. Auch bei dem, was der Arst einem rät.
Da hoffen wir mal, mein Bauch entscheidet da richtig:roll:
Momantan bin ich noch tatal ratlos!!!
Aber dank Eurer alle Hilfe wird das schon werden, mit dem Durchblick erlangen....
Liebe Grüße
Ma
das für Dich schon direkt am Anfang fest Stand, welchen Weg Du gehen möchtest und Du weiterhin fest daran hällst meinte ich letztens mit gradlinig. Das Bewundere ich sehr, denn man wird ja doch bei den Ärzten dauernd aufs Neue verunsichert.
Mir war garnicht bewußt, das die Abstoßreaktion und das Sterberisiko bei der Allo so hoch sind.
Eine richtige Entscheidung zu treffen ist sicher sehr, sehr schwierig. Ein Arzt sagt mir, es sei irgendwie eine Bauchentscheidung. Auch bei dem, was der Arst einem rät.
Da hoffen wir mal, mein Bauch entscheidet da richtig:roll:
Momantan bin ich noch tatal ratlos!!!
Aber dank Eurer alle Hilfe wird das schon werden, mit dem Durchblick erlangen....
Liebe Grüße
Ma
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
joseph antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
27 Juni 2011 08:54
- joseph
- Autor
0 Beiträge seit
11 September 2026
11 September 2026
Weniger
Mehr
Hallo Monika
Ich habe die ALLO vom ersten Tage meiner Diagnose schon abgelehnt, das ist hier im Forum bekannt. Vor 6 Jahren, als meine Therapien begannen, stand dieses Entschluss schon für mich fest, es kommt auf nicht resp. nie in Frage für mich.
Mit der Spenderdatei hast du recht, nur sind mir zwei Patienten bekannt, denen kann noch immer kein geeigneter Spender zugeteilt werden und ein Weiterer, wo ein typisierter Spender feststand im Ausland, dieses aber dann ablehnte, kanns du dir die Enttäuschung vorstellen ?
Nein, muss ich mir nicht antun, dann lieber 10 AUTOs als eine ALLO, denn da weiss ich zumindest, was ich bekomme
Liebe Grüsse
Joseph
Ich habe die ALLO vom ersten Tage meiner Diagnose schon abgelehnt, das ist hier im Forum bekannt. Vor 6 Jahren, als meine Therapien begannen, stand dieses Entschluss schon für mich fest, es kommt auf nicht resp. nie in Frage für mich.
Mit der Spenderdatei hast du recht, nur sind mir zwei Patienten bekannt, denen kann noch immer kein geeigneter Spender zugeteilt werden und ein Weiterer, wo ein typisierter Spender feststand im Ausland, dieses aber dann ablehnte, kanns du dir die Enttäuschung vorstellen ?
Nein, muss ich mir nicht antun, dann lieber 10 AUTOs als eine ALLO, denn da weiss ich zumindest, was ich bekomme
Liebe Grüsse
Joseph
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
leopoldi antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
27 Juni 2011 00:08
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Weniger
Mehr
- Beiträge: 1197
Hallo beisammen,
man kann keine Birnen mit Äpfeln vergleichen, muss immer den individuellen Fall berücksichtigen.
Jeanny, ich kann mir grundsätzlich sehr gut vorstellen, dass Deine Mutter GEGEN die Hochdosis die richtige Entscheidung getroffen hat und wünsche Euch, dass der Erfolg anhält.
Prinzipiell muss man davon ausgehen, dass mit zunehmender Zahl der Therapien sich auch die Dauer der Remission verkürzt. Da legt ein Patient mit einer mehrjährig anhaltenden Remission doch ganz klar andere Maßstäbe an als ein Patient mit Hochrisikoprofil, der binnen weniger Monate schon ein Rezidiv erleidet.
Man muss doch immer auch bedenken, welche Erfolgsaussichten man sich von der jeweiligen Behandlung erhoffen kann.
LGe
Monika
man kann keine Birnen mit Äpfeln vergleichen, muss immer den individuellen Fall berücksichtigen.
Jeanny, ich kann mir grundsätzlich sehr gut vorstellen, dass Deine Mutter GEGEN die Hochdosis die richtige Entscheidung getroffen hat und wünsche Euch, dass der Erfolg anhält.
Prinzipiell muss man davon ausgehen, dass mit zunehmender Zahl der Therapien sich auch die Dauer der Remission verkürzt. Da legt ein Patient mit einer mehrjährig anhaltenden Remission doch ganz klar andere Maßstäbe an als ein Patient mit Hochrisikoprofil, der binnen weniger Monate schon ein Rezidiv erleidet.
Man muss doch immer auch bedenken, welche Erfolgsaussichten man sich von der jeweiligen Behandlung erhoffen kann.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Mapoli antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
26 Juni 2011 23:50
- Mapoli
-
1736 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
Weniger
Mehr
- Beiträge: 1736
Vielen Dank Joseph und Leopoldi für Eure ausführlichen Antworten.
Da muß ich mich jetzt erst mal in Ruhe durchlesen.
Liebe Grüße
Ma
Da muß ich mich jetzt erst mal in Ruhe durchlesen.
Liebe Grüße
Ma
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Jeanny150765 antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
26 Juni 2011 23:49
- Jeanny150765
1161 Beiträge seit
17 Juni 2010
17 Juni 2010
Weniger
Mehr
- Beiträge: 1161
Guten Abend,
ich teile die Meinung von Joseph.
Beispiel: es kommt ein Patient zum Arzt und erhält die Diagnose MM.Es wird geraten: Machen Sie eine Hochdosis Therapie und wenn der Patient jung ist soll er die Allo machen.Ein älterer Patient,welcher keinerlei Ahnung hat oder sich nicht so gut im Internet informieren kann oder auch einfach völlig mit der Situation überfordert ist und dem dann gesagt wird,sie müssen,sonst überleben Sie die nächsten 6 Monate nicht...dieser Patient hört artig auf den Arzt und macht alles was ihm vorgeschlagen wird.Das dabei auch soviel nicht gutes dem Körper zugefügt wird,davon redet keiner.Zwar,wenn alles gut läuft,wird die Krankheit gestoppt,aber wie geht es dem Patienten dabei?Das ganze Gift kann doch irgentwie auch nicht gut sein.Man muss das alles auch bedenken.Ich bin ganz fest davon überzeugt,das ich zusammen mit meiner Mama alles richtig gemacht habe.Sie hat sich gegen eine Hochdosis entschieden,hat den anderen Weg gewählt.und siehe da,auch das hat gewirkt.Nicht weniger ,als hätte Sie die andere Therapie durchgezogen.Vielleicht hat Sie das Glück und es hält ja genauso lange an,als wenn Sie die Hochdosis gemacht hätte,nur ...Ihr Körper ist nicht jetzt gleich schon von den ganzen Hochdosistherapien,wenn sie sie gemacht hätte ,kaputt gemacht.Ich vertraue auf das gute Ergebniss das sie erreicht hat.
Jeder muss das für sich entscheiden.
Bei Rudi haben ja die starken Therapien super angeschlagen,er kann wirklich zufrieden sein.
Im übrigen warte ich das Ergebniss des Selbsttestes von Joseph ab und wir werden dann entscheiden,ob diese Option auch für meine Mutti in Frage kommt.Die natürlichsten Mittel aus der Natur können nur gut sein,davon bin ich zu 1000% überzeugt.
Meiner Mutter geht es zur Zeit sehr gut.Eine kleine Grippe anfang der Woche hat sich wieder schnell verdrückt.Das zeigt mir,das das Imunsystem soweit ganz gut läuft.Ich bete ,das alles so bleibt......
Euch allen alles Gute
LG
Jeanny
ich teile die Meinung von Joseph.
Beispiel: es kommt ein Patient zum Arzt und erhält die Diagnose MM.Es wird geraten: Machen Sie eine Hochdosis Therapie und wenn der Patient jung ist soll er die Allo machen.Ein älterer Patient,welcher keinerlei Ahnung hat oder sich nicht so gut im Internet informieren kann oder auch einfach völlig mit der Situation überfordert ist und dem dann gesagt wird,sie müssen,sonst überleben Sie die nächsten 6 Monate nicht...dieser Patient hört artig auf den Arzt und macht alles was ihm vorgeschlagen wird.Das dabei auch soviel nicht gutes dem Körper zugefügt wird,davon redet keiner.Zwar,wenn alles gut läuft,wird die Krankheit gestoppt,aber wie geht es dem Patienten dabei?Das ganze Gift kann doch irgentwie auch nicht gut sein.Man muss das alles auch bedenken.Ich bin ganz fest davon überzeugt,das ich zusammen mit meiner Mama alles richtig gemacht habe.Sie hat sich gegen eine Hochdosis entschieden,hat den anderen Weg gewählt.und siehe da,auch das hat gewirkt.Nicht weniger ,als hätte Sie die andere Therapie durchgezogen.Vielleicht hat Sie das Glück und es hält ja genauso lange an,als wenn Sie die Hochdosis gemacht hätte,nur ...Ihr Körper ist nicht jetzt gleich schon von den ganzen Hochdosistherapien,wenn sie sie gemacht hätte ,kaputt gemacht.Ich vertraue auf das gute Ergebniss das sie erreicht hat.
Jeder muss das für sich entscheiden.
Bei Rudi haben ja die starken Therapien super angeschlagen,er kann wirklich zufrieden sein.
Im übrigen warte ich das Ergebniss des Selbsttestes von Joseph ab und wir werden dann entscheiden,ob diese Option auch für meine Mutti in Frage kommt.Die natürlichsten Mittel aus der Natur können nur gut sein,davon bin ich zu 1000% überzeugt.
Meiner Mutter geht es zur Zeit sehr gut.Eine kleine Grippe anfang der Woche hat sich wieder schnell verdrückt.Das zeigt mir,das das Imunsystem soweit ganz gut läuft.Ich bete ,das alles so bleibt......
Euch allen alles Gute
LG
Jeanny
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.