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07 Juni 2018 13:38
  • Jo
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    11 September 2026
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Hallo Dorothee,

deine richtigen Fragen lassen mich nicht mehr los. Kannst Du etwas genaueres über die Laboraufbereitung der entnommenen Stammzellensuspension bei der Stammzellentransplantation herausbekommen. Ich weiß nur, dass mit Hilfe der Dichtegradienzentrifugation die Zellbestandteile getrennt werden, zu welchem Zeitpunkt ist unklar (im Netz findet man dazunkeine weiteren Angaben) Sehr wahrscheinlich vor dem Einfrieren ? Welche diagnostische Analytik erfolgt nach der Entnahme des Patienten ? Man könnte ja lichtmikroskopisch oder elektronenoptisch sicher feststellen, in welcher Phase sich die Zelle befindet (Interphasen-DNA oder befindet sich die Zelle bereits im Zellzyklus, wenn ja in welcher Phase). Das wäre ja sehr wichtig.
Laß uns doch einmal zusammen überlegen, ob ich mit meiner Schlußfolgerung so daneben liege:

Die allogene Stammzellentherapie ist fast immer erfolgreich (wenn der Patient nicht an den Folgen von Abstoßungsreaktionen verstirbt, deshalb halt gefährlich) Das heißt doch aber eigentlich, dass die Hochdosischemo auch alle Zellen vernichtet und eigentlich keine MM-Zellen mehr übrig bleiben und sich verstecken. Wenn das so ist, läßt das doch nur den Schluß zu, dass mit der Rückgabe der Stammzellensuspension auch die MM-Zellen wieder eine Chance bekommen. Deshalb wäre die präsize Aufbearbeitung und Diagnostik der Entnahmesuspension und das Waschen extrem wichtig. Ich weiß auch nicht, wie dicht die Banden von Stammzellen und Plasmazellen überhaupt auseinanderliegen, darüber finde ich auch nichts, d.h. kann man mit der Dichtegradienzentrifugation mögliche MM-Zellen überhaupt so abtrennen ?
Du hast ja da vielleicht einen besseren Draht, es wäre ein Ansatzpunkt, oder ?
Lg Jo

07 Juni 2018 11:51
  • Diddlmaus
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    21 Oktober 2012
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Lieber Jo.

Ich hatte keinen Wirbelbruch, mein L4 war zu 50 Prozent von hinten weggefressen. Von Kyphoplastie (ich nehme an, die hast Du gemeint) war gar nie die Rede. Da musste härteres Geschütze aufgefahren werden. Auch beim zweiten Mal, als ein Brustwirbel bereits die Dornfortsätze und die Wirbelbogengelenke büssen musste, wär das keine Option gewesen. Ich bin also über 6 Etagen versteift....aber ich darf noch leben :-)

Doch - Angst um mein Leben musste ich mit 34 Jahren damals mehr als genug ausstehen. Aber Du kannst deswegen trotzdem nicht etwas anstreben, was es noch nicht gibt.

Sonst musst Du Dich weiterbilden, selber forschen und uns dann die Lösung erarbeiten.

Das mit den verunreinigten Stammzellen, das ist so. Da wird auch nicht nach beigemischten Krebszellen gesucht, wurde mir gesagt....

Grüsse

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

07 Juni 2018 11:27
  • Dorothee
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Hallo Jo,
re: Stammzelle. Eben. Aber jetzt versteh ich deine Kommentare zum eventuell unvollständigen Aufreinigen des Blutes zur Stammzellkonservierung. Du vermutest, dass eben nicht ausschließlich Stammzellen herausgefiltert werden, sondern auch bereits entartete Zellen. Aaah, kapiert.
Keine Ahnung - da müßte man mehr über das Verfahren wissen, also ob eine Verunreinigung möglich ist .... (möglich ist natürlich alles, aber wie wahrscheinlich ...)

zur allogenen SZT: Das fremde Immunsystem erkennt nicht nur die Myelom-Zellen des Empfängers als Feind sondern einfach jede Menge Zellen, also auch gesunde, des Empfängers. Deshalb: nach allogener SZT genauso wie nach Organtransplantation: folgt immer immunsuppressive Therapie.
Ebenso kann man zwar Erythrozyten und Thrombozyten einem Patienten spenden (aktuelles Beispiel: meine Mama mit Myelodysplastischem Syndron) aber keine Leukozyten.
Die Leukozyten sind anscheinend "personalisiert" - wie weiß ich nicht - ein Genetiker vielleicht schon ...
Danke fürs Kompliment ;)

LG Dorothee

07 Juni 2018 11:18
  • Jo
  • Autor
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das könnte natürlich auch der Grund für die Rezidive sein, dass man nur glaubt man hätte Stammzellen und filtert aber auch schon Zellen heraus, die über den point of no return schon hinweg sind ? Leider werden ja in der Regel nicht die Myolomzellen quantifiziert, sondern nur deren Antikörperzerfallsprodukte

07 Juni 2018 11:12
  • Jo
  • Autor
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    11 September 2026
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Hallo Dorothee,

Irgendwann gibt es den point of no return, wäre vielleicht wichtig zu wissen, wann das genau ist:) ftigst, eine Deine Frage ist schon irgendwie toll und man merkt, wie du dich damitirgenwie ohne Eigennutz damit beschäftigst, eine gute Fee halt :)
Lg Jo

07 Juni 2018 11:03
  • Jo
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    11 September 2026
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Die Stamzelle natürlich nicht, dann wäre ja wirklich alles für die Katz, grins......