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Mimau antwortete auf Revlimid - Erfahrung
12 Jan. 2020 16:26
  • Mimau
  • 194 Beiträge seit
    15 Oktober 2017
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Ich hatte das mit dem Magen und Darmbeschwerden zu erst auch am Revlimid festgemacht.
Man sollte meiner Meinung nach aber auch die ASS , die wir ja wohl dazu nehmen müssen , nicht außer acht lassen. Die sorgen wohl auch, besonders wenn nicht auf nüchternem Magen eingenommen für allerlei Magen und Darmbeschwerden.
Ich setze die Revlimid regelmäßig auch für längere Zeit ( 2 bis 3 Wochen ) ab, wenn mal wieder eine Infektion ansteht.
Meine Ärztin meinte, das wäre nicht Optimal, würde aber doch erheblich helfen eine Infektion schneller in den Griff zu bekommen.
Bisher hatte das zwischenzeitlich keine negative Auswirkungen auf die miesen Zellen.
Ich hoffe das bleibt so !

Karsten antwortete auf Revlimid - Erfahrung
12 Jan. 2020 12:05
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo Jo,
ich hatte nach 4 Zyklen Revlimid auch keine Probleme mit Reizdarm oder Durchfall, aber irgendwann hat es sich bei mir nach und nach eingeschlichen. Am Anfang schiebt man die Durchfälle auf alles mögliche, sagt sich , am Revlimid kanns nicht liegen, Monatelang war ja nichts.
Ja und dann treten sie täglich auf, dann mehrmals täglich und schon ist der Darm geschädigt.
Dazu kommt die Angst, Revlimid muss nun, obwohl es super wirkt, abgesetzt werden. So ging es mir und habe die Durchfälle als notwendiges Übel akzeptiert und Revlimid weiter genommen.
Nun nehme ich seit knapp 3 Monaten kein Revlimid mehr und ganz langsam regeneriert sich mein Darm wieder.

Natürlich schädigt jedes Antibiotika den Darm, auch mal langfristig, aber lass den Faktor Dauereinnahme Revlimid, auch bei "nur" 10mg, nicht unbeachtet.
Gruß

Jo antwortete auf Revlimid - Erfahrung
12 Jan. 2020 10:01
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Foristen,
ich hatte vor kurzem ein ausführliches Gespräch mit meinem Orthopäden und einem Ernährungsberater in seiner Gemeinschaftspraxis über die Nebenwirkungen von Revlimid auf unseren Darm, speziell über Zusammenhänge mit Reizdarmsyndromen und Durchfall.
Da ich in der Induktionstherapie 4 Zyklen Revlimid 25 mg bekommen hatte und keinerlei Probleme durch Revlimid mit meinem Darm hatte, jetzt aber nur noch 10 mg Revlimid in der Erhaltung genommen habe, führen sie meine Probleme auf die Antibioseprophylaxe während der Hochdosischemo zurück. Für mich macht das durchaus Sinn. Diese Darmprobleme nach Antibiotikagabe können den Darm noch über Jahre belasten und aus dem Takt bringen. LG Jo

Schubidu antwortete auf Revlimid - Erfahrung
01 Sep. 2019 16:04
  • Schubidu
  • 59 Beiträge seit
    31 Januar 2019
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Liebe Alle,

Zum Thema Revlimid und verschiedene Leukozytenpopulationen gibt es Studien, die besagen, dass Revlimid die Anzahl NK Zellen und CD8+ zytotoxische Zellen erhoehen soll, allerdings auch die Anzahl regulatorischer T Zellen - T regs, die verantwortlich sind fuer Unterdrueckung von Immunantworten ua von funktionellen T Zellen. T regs werden hauptsächlich im Darm gebildet...
Meine Meinung ist, da R verschiedene nicht klar beschriebene immununterdrueckende Mechanismen hat, wundert es mich nicht, dass je nach Person a) mehr oder weniger Leukozyten gebildet werden, b) deren Funktion beeinträchtigt waere. Liebe Grüsse, Schubidu

Schubidu antwortete auf Revlimid - Erfahrung
01 Sep. 2019 15:55
  • Schubidu
  • 59 Beiträge seit
    31 Januar 2019
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Danke vielmals Helga!
Schubidu

Jo antwortete auf Revlimid - Erfahrung
01 Sep. 2019 12:45
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Ja, dem kann ich nur zustimmen, das hat du ganz großartig recherchiert, lieber Gex; aber nicht nur Gallensäuren sondern auch Salzsäure, Carbonsäuren und Fettsäuren greifen die empfindlicher gewordenen Darmmschleimhäute an. Der Anteil der von uns nicht so geliebten Darmbakterien nimmt zu, sie bauen vorzugsweise schwefelhaltige Verbindungen ab, dabei entsteht Schwefelwasserstoff. Nicht nur, dass die Pupse dann stinken, Schwefelwasserstoff macht den Darm auch noch saurer. Es lohnt sich daher bei Durchfall einmal den pH des Stuhls zu messen. Die natürliche Resorption und Neutralisation (Pufferung) ist durch Revlimid scheinbar etwas gestört. Auch nach Intervallfasten ist jeweils ein basisch gehaltener Essensbeginn vorteilhaft, der leere Magen gibt dann immer etwas mehr Salzsäure mit in den Darm. Früher - ohne Revlimid- hab ich auf sowas nie achten müssen...