puhsig antwortete auf Revlimid - Erfahrung
06 Apr. 2020 20:55
- puhsig
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11 September 2026
11 September 2026
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Hallo an alle!
Meine Mutter bekommt jetzt auch Revlimid 10 mg plus Dexa 20 mg im 2. Zyklus.
Ich habe die ganze Thread durchgelesen und stelle fest, dass es doch vorkommen kann, dass man Knochenschmerzen verstärkt bekommt und auch Durchfall. Bei meiner Mama kommt noch der unkontrollierter Urinverlust dazu und Verwirrtheit (evtl. durch Schmerzmittel)
Leider stößt man da beim Arzt auf die taube Ohren. Meine Mama ist zur Zeit im KH, sie lebt alleine und es ging gar nicht. Sie kam nicht mal aus dem Bett, war verwirrt und hatte sehr starke Schmerzen, aber nur an einer Stelle. (frühere Rippenbruch) Ich habe mit dem behandelnden Arzt telefoniert, seiner Meinung nach, das kann alles nicht sein. Das sind keine Nebenwirkungen, das wäre alles nur von der Krankheit.
Die Schmerzen usw sind aber in der Pause weg.
Ich bin so geschafft, die ganze Zeit den Ärzten zu beweisen und zu erklären.
Gibt es hier jemand, der auch sehr starke Nebenwirkungen von Revlimid hat oder hatte?
Vielen Dank im voraus
Meine Mutter bekommt jetzt auch Revlimid 10 mg plus Dexa 20 mg im 2. Zyklus.
Ich habe die ganze Thread durchgelesen und stelle fest, dass es doch vorkommen kann, dass man Knochenschmerzen verstärkt bekommt und auch Durchfall. Bei meiner Mama kommt noch der unkontrollierter Urinverlust dazu und Verwirrtheit (evtl. durch Schmerzmittel)
Leider stößt man da beim Arzt auf die taube Ohren. Meine Mama ist zur Zeit im KH, sie lebt alleine und es ging gar nicht. Sie kam nicht mal aus dem Bett, war verwirrt und hatte sehr starke Schmerzen, aber nur an einer Stelle. (frühere Rippenbruch) Ich habe mit dem behandelnden Arzt telefoniert, seiner Meinung nach, das kann alles nicht sein. Das sind keine Nebenwirkungen, das wäre alles nur von der Krankheit.
Die Schmerzen usw sind aber in der Pause weg.
Ich bin so geschafft, die ganze Zeit den Ärzten zu beweisen und zu erklären.
Gibt es hier jemand, der auch sehr starke Nebenwirkungen von Revlimid hat oder hatte?
Vielen Dank im voraus
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Karsten antwortete auf Revlimid - Erfahrung
04 Apr. 2020 11:55
- Karsten
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483 Beiträge seit
22 April 2010
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Hallo Arianne,
danke für die Erklärungen, ich für mich nehme Revlimid, nach meiner Pause von Oktober bis Ende Januar, wieder vor dem schlafen gehen.
Ich habe vor meiner Pause, die letzte Packung morgens, ca. 2 Stunden vor dem aufstehen genommen und es genauso gut vertragen wie Abends vor dem schlafen gehen. Versuch es doch einfach mal, kannst ja bei Problemen wieder umstellen
Gruß
Karsten
danke für die Erklärungen, ich für mich nehme Revlimid, nach meiner Pause von Oktober bis Ende Januar, wieder vor dem schlafen gehen.
Ich habe vor meiner Pause, die letzte Packung morgens, ca. 2 Stunden vor dem aufstehen genommen und es genauso gut vertragen wie Abends vor dem schlafen gehen. Versuch es doch einfach mal, kannst ja bei Problemen wieder umstellen
Gruß
Karsten
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Arianne antwortete auf Revlimid - Erfahrung
01 Apr. 2020 17:04
- Arianne
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11 September 2026
11 September 2026
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Hallo an alle, hallo Karsten, hallo Jo,
vielleicht kann ich etwas zur Aufklärung zum Thema Revlimid und Mahlzeiten tun. In den ausführlichen Informationen zum Arzneimittel
heißt es: "Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer fett- und kalorienreichen Mahlzeit wird bei gesunden Freiwilligen das Ausmaß der Resorption vermindert, so dass es zu einer etwa 20 %-igen Abnahme der
50Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) und einer 50 %-igen Abnahme der Cmax im Plasma kommt. In den für die Zulassung relevanten Hauptstudien zum multiplen Myelomund zu myelodysplastischen Syndromen, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit von Lenalidomid nachgewiesen wurde, war das Arzneimittel allerdings unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen worden. Daher kann Lenalidomid unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden."
Link: ec.europa.eu/health/documents/community-...36/anx_138636_de.pdf
Vielleicht wurde wegen der möglichen Aufnahmeminimierung früher die Einnahme außerhalb der Mahlzeiten empfohlen - so jedenfalls erinnerst Du dich - und dann aufgrund der obigen Angaben revidiert. Könnte eine Erklärung sein.
Eine Frage hätte ich: Kann noch nicht verstehen, warum die Einnahme abends empfohlen wird. Der Onkologe meinte, die Nebenwirkungen seien dann erfahrungsgemäß geringer. An anderer Stelle lese ich, dass es eventuell müde macht. Nimmt jemand das Revlimid morgens? Würde bei uns besser in den Ablauf passen.
Viele Grüße
Arianne
vielleicht kann ich etwas zur Aufklärung zum Thema Revlimid und Mahlzeiten tun. In den ausführlichen Informationen zum Arzneimittel
heißt es: "Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer fett- und kalorienreichen Mahlzeit wird bei gesunden Freiwilligen das Ausmaß der Resorption vermindert, so dass es zu einer etwa 20 %-igen Abnahme der
50Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) und einer 50 %-igen Abnahme der Cmax im Plasma kommt. In den für die Zulassung relevanten Hauptstudien zum multiplen Myelomund zu myelodysplastischen Syndromen, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit von Lenalidomid nachgewiesen wurde, war das Arzneimittel allerdings unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen worden. Daher kann Lenalidomid unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden."
Link: ec.europa.eu/health/documents/community-...36/anx_138636_de.pdf
Vielleicht wurde wegen der möglichen Aufnahmeminimierung früher die Einnahme außerhalb der Mahlzeiten empfohlen - so jedenfalls erinnerst Du dich - und dann aufgrund der obigen Angaben revidiert. Könnte eine Erklärung sein.
Eine Frage hätte ich: Kann noch nicht verstehen, warum die Einnahme abends empfohlen wird. Der Onkologe meinte, die Nebenwirkungen seien dann erfahrungsgemäß geringer. An anderer Stelle lese ich, dass es eventuell müde macht. Nimmt jemand das Revlimid morgens? Würde bei uns besser in den Ablauf passen.
Viele Grüße
Arianne
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Mapoli antwortete auf Revlimid - Erfahrung
13 März 2020 12:52
- Mapoli
-
1736 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
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Hallo Jeanny,
bei mir hilft es, wenn ich die Milch weglasse (leider) und zusätzlich auch das Colestyramin (Questran oder Quantalan) nehme. Da ich sehr gerne Milch trinke, auch z.B. in Müsliform, weiß ich, dass ich danach zur Toilette rennen muss.
Alles Gute für Deine Mutter.
LG
Ma
bei mir hilft es, wenn ich die Milch weglasse (leider) und zusätzlich auch das Colestyramin (Questran oder Quantalan) nehme. Da ich sehr gerne Milch trinke, auch z.B. in Müsliform, weiß ich, dass ich danach zur Toilette rennen muss.
Alles Gute für Deine Mutter.
LG
Ma
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Franziska123 antwortete auf Revlimid - Erfahrung
13 März 2020 12:46
- Franziska123
-
535 Beiträge seit
08 August 2018
08 August 2018
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- Beiträge: 535
Hallo
Nachdem meine Mutter 12 Tage Revlimid Pause hatte und kein Durchfall mehr,ging es heute wieder los damit,nachdem gestern wieder die Revlimideinnahme begonnen hat. Also eindeutig liegt es daran. Nun also wieder das Colystramin nehmen. Monatelang hat man es auf alles mögliche geschoben. Man muss nun sehen, ob es besser wird mit dem Pulver.
Jeanny
Nachdem meine Mutter 12 Tage Revlimid Pause hatte und kein Durchfall mehr,ging es heute wieder los damit,nachdem gestern wieder die Revlimideinnahme begonnen hat. Also eindeutig liegt es daran. Nun also wieder das Colystramin nehmen. Monatelang hat man es auf alles mögliche geschoben. Man muss nun sehen, ob es besser wird mit dem Pulver.
Jeanny
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Franziska123 antwortete auf Revlimid - Erfahrung
03 März 2020 21:47
- Franziska123
-
535 Beiträge seit
08 August 2018
08 August 2018
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- Beiträge: 535
Hallo alle..
meine Mutter hat(te) ja extremen Durchfall die letzten Wochen.
Wir waren schon richtig verzweifelt. Wie Wasser,gelbe Farbe.
Nachdem mir Karsten das Colestyramin empfohlen hat und hier das Thema
mit den Gallensalzen/säure aktuell war ,bin ich zum Hausarzt und habe gefragt,ob sie das
bekommen kann. Er war sich nicht sicher und ich solle die Onkologin fragen. Ich schrieb also
auf einen Zettel das Medikament und den Verdacht ,das es mit den Gallensalzen eventl. zu tun hat
und ob sie das probieren darf. Ja sie soll es probieren! Sonst hatte sie immer nur Imodium empfohlen.
Jetzt kam das mit der Angina dazwischen und Antibiotikaeinnahme,noch schlimmerer Durchfall.
Jetzt nimmt sie das Colestyramin seit 3 Tagen.Erst dreimal täglich ,jetzt einmal morgens.
Was soll ich sagen.....super. Es wirkt. Hoffen,das es so bleibt.
Es ist wirklich schlimm,das ihr Patienten euch damit plagen müsst und nur wenige Ärzte wirklich
etwas wirksames dagegen verschreiben oder zumindestens nach einer Ursache dafür suchen.Ist
ebend eine NW und Basta.
Gut das wir uns hier austauschen und man dann von selbst drauf kommt,was man machen könnte
oder an was es liegen könnte.
Gleichzeitig senkt dieses Medikament auch noch den Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte.
Danke für die vielen Tipps.
Viele Grüße
Jeanny
meine Mutter hat(te) ja extremen Durchfall die letzten Wochen.
Wir waren schon richtig verzweifelt. Wie Wasser,gelbe Farbe.
Nachdem mir Karsten das Colestyramin empfohlen hat und hier das Thema
mit den Gallensalzen/säure aktuell war ,bin ich zum Hausarzt und habe gefragt,ob sie das
bekommen kann. Er war sich nicht sicher und ich solle die Onkologin fragen. Ich schrieb also
auf einen Zettel das Medikament und den Verdacht ,das es mit den Gallensalzen eventl. zu tun hat
und ob sie das probieren darf. Ja sie soll es probieren! Sonst hatte sie immer nur Imodium empfohlen.
Jetzt kam das mit der Angina dazwischen und Antibiotikaeinnahme,noch schlimmerer Durchfall.
Jetzt nimmt sie das Colestyramin seit 3 Tagen.Erst dreimal täglich ,jetzt einmal morgens.
Was soll ich sagen.....super. Es wirkt. Hoffen,das es so bleibt.
Es ist wirklich schlimm,das ihr Patienten euch damit plagen müsst und nur wenige Ärzte wirklich
etwas wirksames dagegen verschreiben oder zumindestens nach einer Ursache dafür suchen.Ist
ebend eine NW und Basta.
Gut das wir uns hier austauschen und man dann von selbst drauf kommt,was man machen könnte
oder an was es liegen könnte.
Gleichzeitig senkt dieses Medikament auch noch den Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte.
Danke für die vielen Tipps.
Viele Grüße
Jeanny
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.