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Gordon_Bloeh antwortete auf Revlimid - Erfahrung
09 Juni 2017 11:06
  • Gordon_Bloeh
  • 219 Beiträge seit
    03 April 2016
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Hallo Rike!
Als ich im März 2016 mit der Revlimid (25MG) und Dexa (40MG) Therapie begonnen habe, hatte ich das gleiche Problem. Die Kopfhaut hat wie Feuer gebrannt und war so gespannt, dass ich das Gefühl hatte, mein Kopf sei in einen Schraubstock eingepresst. Dies hat sich bei 3 kurzen Therapie Pausen wiederholt, die ich machen musste,
Mir wurde von meinem Alternativ Berater geraten für Entgiftung des Körpers zu sorgen. Sehr einfach und wirkungsvoll.
Am Morgen vor jeder Medikamenteneinnahme beginne ich mit Ölziehen (kaltgepresstes Öl – Olive, Sonnenblume, Kokos, usw. 10-20 Minuten. Mundspüllung, Zähneputzen und das war´s)
Da ich meinen Rev-Zyklus mit Dexa immer Montag beginne, mache ich die Ölziehkur bis Donnerstag und am Donnerstag später Nachmittag, aber 2 Stunden vor Abendessen und Medikamenten Einnahme nehme ich Heilerde (Bullrich aus dem Drogeriemarkt) um den Darm zu entgiften. Das mache ich Do bis So. Soll ja nicht kontraproduktiv sein. Dass vielleicht das Therapiegift auch gleich wieder entfernt wird.
In der 1-wöchigen Therapiepause mache ich zur Leber- und Blutentgiftung hin und wieder 1–2 Kaffee Einläufe. Je nach Lust und Laune oder Notwendigkeit. Ist ja nicht so lustig.
Die Hautprobleme habe ich immer innerhalb von 2 Tagen in den Griff bekommen.
Ich hatte auch nie Probleme mit PNP. Wenn die Handflächen oder Fusssohlen zu kribbeln begonnen haben, habe ich mein Entgiftungsprogramm intensiviert und innerhalb kürzester Zeit war der Spuk wieder vorbei.
Vielleicht hilft dir meine Erfahrung.
Was Ölziehen, Heilerde und Kaffeeeinlauf betrifft, einfach googeln.

Wie sagte einmal ein Myelompatient: "Geniesse das Leben, es kann länger dauern, als du denkst"!

christine antwortete auf Revlimid - Erfahrung
07 Juni 2017 21:34
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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ich glaube auch nicht, dass eine Reduktion bei Ausschlag hilft, aber man kann das nie sagen. Ich würde wohl auch auf ein Antiallergikum setzten. Aber jeder reagiert anders.

Ich mache z.B. immer 21-7Pause-21-14Pause-21-7Pause-21 usw um die die Neutropenie in Schach zu halten.
Meine Kopfhaut "juckt" kurz für ein paar Tage nach einer längeren Pause auch - das geht aber wieder vorbei.

Man muss ein wenig ausprobieren und seine eigenen Strathegien entwickeln.

Dorit antwortete auf Revlimid - Erfahrung
07 Juni 2017 17:43
  • Dorit
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Rike,

eine Allergie bessert sich doch normal nicht, nur weil die Dosis reduziert wird.
Auch ich habe starken Ausschlag und dann sogar Fieber wegen Revlimid entwickelt.
Ich hatte es tapfer genommen, weil ich dachte es wäre enorm wichtig.
Es wurde sofort abgesetzt und erhalte es nicht mehr.

Bei Pomalidomid/Imnovid hat die Haut keine Reaktion gezeigt und habe es wesentlich besser vertragen.
Meine jetzige Therapie ist auch wieder mit Imnovid, obwohl bei Gabe Daratumumab Revlimid empfohlen wird.

Gute Besserung für deine Mutter
Ulla

Caro antwortete auf Revlimid - Erfahrung
07 Juni 2017 13:47
  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Liebe Rike,

der Hautausschlag kann vom Revlimid kommen. Mein LG hatte den auch. Auch als er das weiterentwickelte Pomalidomid/Imnovid nahm. Er hat daraufhin in Würzburg Tavegil - ein ziemlich altes Antiallergikum - verschrieben bekommen, was tatsächlich geholfen hat. Gibt es sogar rezeptfrei, zahlt aber die KK, wenn auf dem Rezept ausdrücklich steht, wegen Chemo-Nebenwirkungen. Solltet Ihr mal probieren.

VLG Caro

Revlimid - Erfahrung wurde erstellt von Rike
07 Juni 2017 13:34
  • Rike
  • Autor
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    11 September 2026
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Hallo zusammen,

ich habe folgendes. Meine Mutter nimmt nach einer Kombitherapie von Dexamethason und Bortezomib die sich aufgrund von Unverträglichkeit des Bortezomibs abbrechen musste, nun Dexamethason+Revlimid+Carfilzomib (?). Nun klagt sie seit dem Wochenende über starken Hautausschlag. Und was ich so lese, ist das bei Revlimid sehr üblich. Ich frage mich aber nun: was macht man - die Onkolgin hat das Revlimid reduziert aber ich habe die Befürchtung, dass man es im schlimmsten Fall ganz absetzen muss. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Oder ist das vielleicht nur eine vorübergehend Nebenwirkung?
Viele Grüße,
Rike