christine antwortete auf Wem hilft welche Medizin gegen MM?
08 Mai 2013 18:17
- christine
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12 September 2026
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Hallo Jürgen
Was nun genau bei wem wirkt, ist derzeit wohl nicht wirklich sicher, bei Revlimid und Co kann es wie unten beschrieben, mit dem Cereblon Level ( das ist ein Protein) zusammenhängen. .... Und der wurde sicher bei noch keinem von uns gemessen:-)
Ich glaube man ist so weit, dass man bestimmte Medikamente für eine bestimmte Gruppe Patienten primär einsetzt aber auch da gehört schon viel Fachkenntnis dazu und wird letzten Endes niemand davon abhalten, am Ende der Fahnenstange etwas auszuprobieren, was man vorher nicht bevorzugte oder noch nicht probiert hat. ( Joseph + Pamaldomid zb ?) Auch funktionieren plötzlich Kombinationen "von allem möglichen" wieder und keiner weiß bisher warum genau das so ist. Naja....
Ich lese zZ viel über die neuen Antikörper und hoffe dass da bald mal ein Durchbruch passiert. Wäre doch schön: Ein Antikörper heftet sich an eine typisch fiese Myelomzelle und die macht dann "Selbstmord", so ganz ohne Nebenwirkungen.... Jetzt brauchen wir nur noch Antikörper die sich auch an alle mm Zellen heften und nicht nur an ein paar, die gerade mal cd20,38 oder 138 oder sonst was positiv sind
Schöne Tage - Gruss aus Oslo
Ach noch mal was: Wenn du Jahre lang Revlimid genommen hast ohne Progression und mit anfänglichem Sinken der Werte..... muss es ja funktioniert haben:-)
Aus dem Myeloma Beacon:
Another Study Finds Link Between Cereblon Levels And Revlimid Efficacy – Results of a retrospective analysis conducted in Austria and Italy show that levels of the protein cereblon in patients’ myeloma cells may impact the efficacy of Revlimid (lenalidomide). The researchers found that newly diagnosed multiple myeloma patients with high cereblon levels responded better to treatment with Revlimid and dexamethasone (Decadron) than those with low cereblon levels. The results of the current study support results of previous studies that showed that cereblon is necessary for the immunomodulatory drugs – particularly Revlimid and Pomalyst (pomalidomide) – to be effective against multiple myeloma (see related Beacon news). For more information, please see the study in the British Journal Of Haematology (abstract).
Was nun genau bei wem wirkt, ist derzeit wohl nicht wirklich sicher, bei Revlimid und Co kann es wie unten beschrieben, mit dem Cereblon Level ( das ist ein Protein) zusammenhängen. .... Und der wurde sicher bei noch keinem von uns gemessen:-)
Ich glaube man ist so weit, dass man bestimmte Medikamente für eine bestimmte Gruppe Patienten primär einsetzt aber auch da gehört schon viel Fachkenntnis dazu und wird letzten Endes niemand davon abhalten, am Ende der Fahnenstange etwas auszuprobieren, was man vorher nicht bevorzugte oder noch nicht probiert hat. ( Joseph + Pamaldomid zb ?) Auch funktionieren plötzlich Kombinationen "von allem möglichen" wieder und keiner weiß bisher warum genau das so ist. Naja....
Ich lese zZ viel über die neuen Antikörper und hoffe dass da bald mal ein Durchbruch passiert. Wäre doch schön: Ein Antikörper heftet sich an eine typisch fiese Myelomzelle und die macht dann "Selbstmord", so ganz ohne Nebenwirkungen.... Jetzt brauchen wir nur noch Antikörper die sich auch an alle mm Zellen heften und nicht nur an ein paar, die gerade mal cd20,38 oder 138 oder sonst was positiv sind
Schöne Tage - Gruss aus Oslo
Ach noch mal was: Wenn du Jahre lang Revlimid genommen hast ohne Progression und mit anfänglichem Sinken der Werte..... muss es ja funktioniert haben:-)
Aus dem Myeloma Beacon:
Another Study Finds Link Between Cereblon Levels And Revlimid Efficacy – Results of a retrospective analysis conducted in Austria and Italy show that levels of the protein cereblon in patients’ myeloma cells may impact the efficacy of Revlimid (lenalidomide). The researchers found that newly diagnosed multiple myeloma patients with high cereblon levels responded better to treatment with Revlimid and dexamethasone (Decadron) than those with low cereblon levels. The results of the current study support results of previous studies that showed that cereblon is necessary for the immunomodulatory drugs – particularly Revlimid and Pomalyst (pomalidomide) – to be effective against multiple myeloma (see related Beacon news). For more information, please see the study in the British Journal Of Haematology (abstract).
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Wem hilft welche Medizin gegen MM? wurde erstellt von jürgenk
08 Mai 2013 15:23
- jürgenk
- Autor
459 Beiträge seit
25 August 2011
25 August 2011
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- Beiträge: 459
Hallo liebe Mitstreiter
Ein Thema dieser Tage brachte mich auf erschreckende Gedanken.
Waren all die Behandlungen seit der letzten SZT in 2003 Versuche am Kaninchen wegen mangelnder Erfahrung oder gar nur für das Geschäft der Gesundheitsindustrie, frage ich mich mit ernstem Hintergrund.
Denkbar ist das jedenfalls.
Wenn wir bedenken, dass tatsächlich viele Medikamente nur bei bestimmten Personen und/oder Erkrankungsformen des MM wirken, kann es durchaus sein, dass in meinem Fall Revlimid nie gegen das MM gewirkt hat.
Stiegen meine Leichtketten wieder mal etwas an, nahm ich Curcumin und brachte sie damit zurück an ihren Platz.
Mein Onkologe spricht bei mir von zwei Fronten der Erkrankung. Die eine betrifft die Paraproteine, in meinem Fall die Kappa Leichtketten. Eine andere Front seien die extramedullären Raumforderungen. Diese lassen sich nicht über das Labor erkennen obwohl sie zunächst aus Krebszellen bestehen die über Botenstoffe erst den Knochenstoffwechsel zum Aufbau festigender Substanz um sich herum veranlassen.
@ Joseph
Nach Deiner Überzeugung wirken Thalidomid, Revlimid und Pomalidomid nicht beim LK-Myelom. Was bringt Dich zu dieser Annahme?
Jetzt bin ich in Therapie mit Velcade plus Dexa. Die Raumforderungen bei mir scheinen darauf anzusprechen. Sogar vorhandene Knochenschäden mit extremer Bruchgefahr erholen sich langsam.
Velcade und Dexa hilft mir beim LK Myelom!
Können wir bei der versammelten Erfahrung hier im Forum wenigstens im Ansatz für die verschiedenen Formen der Erkrankung wirksame Medikamente zuordnen?
Das wird schwierig, denn auch ich war viele Jahre überzeugter Revlimidpatient. Hier irrte ich mich vermutlich und verwechselte offenbar gute Verträglichkeit mit Wirkung.
Ein Versuch ist die Zuordnung wirksamer Mittel den jeweiligen Krankheitsformen aber Wert. Wir suchen ja nicht den wissenschaftlichen Beleg sondern Erfahrungen über Wirksamkeiten.
LG
Jürgen
Ein Thema dieser Tage brachte mich auf erschreckende Gedanken.
Waren all die Behandlungen seit der letzten SZT in 2003 Versuche am Kaninchen wegen mangelnder Erfahrung oder gar nur für das Geschäft der Gesundheitsindustrie, frage ich mich mit ernstem Hintergrund.
Denkbar ist das jedenfalls.
Wenn wir bedenken, dass tatsächlich viele Medikamente nur bei bestimmten Personen und/oder Erkrankungsformen des MM wirken, kann es durchaus sein, dass in meinem Fall Revlimid nie gegen das MM gewirkt hat.
Stiegen meine Leichtketten wieder mal etwas an, nahm ich Curcumin und brachte sie damit zurück an ihren Platz.
Mein Onkologe spricht bei mir von zwei Fronten der Erkrankung. Die eine betrifft die Paraproteine, in meinem Fall die Kappa Leichtketten. Eine andere Front seien die extramedullären Raumforderungen. Diese lassen sich nicht über das Labor erkennen obwohl sie zunächst aus Krebszellen bestehen die über Botenstoffe erst den Knochenstoffwechsel zum Aufbau festigender Substanz um sich herum veranlassen.
@ Joseph
Nach Deiner Überzeugung wirken Thalidomid, Revlimid und Pomalidomid nicht beim LK-Myelom. Was bringt Dich zu dieser Annahme?
Jetzt bin ich in Therapie mit Velcade plus Dexa. Die Raumforderungen bei mir scheinen darauf anzusprechen. Sogar vorhandene Knochenschäden mit extremer Bruchgefahr erholen sich langsam.
Velcade und Dexa hilft mir beim LK Myelom!
Können wir bei der versammelten Erfahrung hier im Forum wenigstens im Ansatz für die verschiedenen Formen der Erkrankung wirksame Medikamente zuordnen?
Das wird schwierig, denn auch ich war viele Jahre überzeugter Revlimidpatient. Hier irrte ich mich vermutlich und verwechselte offenbar gute Verträglichkeit mit Wirkung.
Ein Versuch ist die Zuordnung wirksamer Mittel den jeweiligen Krankheitsformen aber Wert. Wir suchen ja nicht den wissenschaftlichen Beleg sondern Erfahrungen über Wirksamkeiten.
LG
Jürgen
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