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leopoldi antwortete auf Weg zur allogenen SZT
28 Jan. 2014 20:50
- leopoldi
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23 Oktober 2009
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Ach Sergio ...
alles nicht so rosig, aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Mein Mann ist nie wirklich aus diesem Behandlungskarussell mehr herausgekommen; wenn auch jeder Rückschlag schockt, es geht dann doch immer wieder weiter.
Revlimid nach Allo wirkt immunmodulatorisch, Poma ist da bestimmt noch eine größere Nummer. Insoweit denke ich, ist in Verbindung mit den DLI's immer noch alles möglich.
Weltfestester Daumendruck auch von mir!
LGe
Monika
alles nicht so rosig, aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Mein Mann ist nie wirklich aus diesem Behandlungskarussell mehr herausgekommen; wenn auch jeder Rückschlag schockt, es geht dann doch immer wieder weiter.
Revlimid nach Allo wirkt immunmodulatorisch, Poma ist da bestimmt noch eine größere Nummer. Insoweit denke ich, ist in Verbindung mit den DLI's immer noch alles möglich.
Weltfestester Daumendruck auch von mir!
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~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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christine antwortete auf Weg zur allogenen SZT
28 Jan. 2014 16:46
- christine
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Lieber Sergio
es tut mir so leid zu hören, dass das MM schon wieder anläutet. Gut mit der weniger schmerzhaften Nekrose (...wissen wir eigentlich genau, dass das 100% nichts mit den Bifis zu tun hat???? So wie NJ???) Eine Freundin von mir hat auf Rev überhaupt nicht angesprochen und tut es nun sehr gut auf Pam --- das finde ich bemerkenswert und hoffentlich geht es dir auch so! Das wünsch` ich dir!!!!!!!!! Viele liebe Grüsse aus dem Norden
es tut mir so leid zu hören, dass das MM schon wieder anläutet. Gut mit der weniger schmerzhaften Nekrose (...wissen wir eigentlich genau, dass das 100% nichts mit den Bifis zu tun hat???? So wie NJ???) Eine Freundin von mir hat auf Rev überhaupt nicht angesprochen und tut es nun sehr gut auf Pam --- das finde ich bemerkenswert und hoffentlich geht es dir auch so! Das wünsch` ich dir!!!!!!!!! Viele liebe Grüsse aus dem Norden
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sergio antwortete auf Weg zur allogenen SZT
28 Jan. 2014 15:37
- sergio
- Autor
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Und was kommt jetzt?
Das ist der Gedanke, der mir in den letzten Wochen so durch den Kopf geht. Das restaging Anfang Januar mit PET-CT war nicht so gut, positiv am Brustbein und Auffälligkeiten an zwei Rippen. Also das hatte ich nicht erwartet, aber nach den ständig erhöhten LK das letzte Jahr durch und die Präsenz der Marker im Knochenmark, ist es keine Überraschung.
Es stellen sich mir einige Fragen und Zweifel kommen auf, obwohl es mir körperlich nicht schlecht geht.
Es soll jetzt wieder mit Therapie begonnen werden und nach abermaligem Sammeln nochmal DLI. Ich hatte ja schon acht dieser Zyklen gemacht, Nebenwirkungen gab es wenige aber das Ergebnis war auch nicht so toll.
Also statt Revlimid wir rauf Pomalidomid umgestellt, dazu Velcade, das gut auf die Knochen wirkt, und dazu soll das Brustbein bestrahlt werden. Das hatte ich ja vorher noch nie.
Bestrahlung der Rippen, d.h. der Weichnknochen soll ja nicht viel bringen, so viel hatte ich in Erinnerung.
Joseph, hattest du das vor Jahren mal geschrieben?
Kortison werde ich wohl keines nehmen, um die Hueftkopfnekrose nicht zu verstärken und dazu ist es auch immunsupprimierend, also da werde ich vorsichtig sein.
Anfang Februar geht es los, mal sehen, ich hoffe auf begrenzte Nebenwirkungen! In der Zwischenzeit werden die Spenderlymphozyten gesammelt und im Märzzyklus kommen diese dazu.
Naja, wenigstens ist die Hueftkopfnekrose nicht mehr so schmerzhaft. Ich habe gelernt damit umzugehen, habe weniger Schmerzen und dann hoffe ich, dass diese nicht fortschreitet. Das wäre schon was.
Tut mir leid, diese nicht so guten news mitzuteilen. Es geht mir immer noch recht gut, aber ich muss dieses erneute Aufkommen des mm entsprechend angehen,
liebe Grüße
Das ist der Gedanke, der mir in den letzten Wochen so durch den Kopf geht. Das restaging Anfang Januar mit PET-CT war nicht so gut, positiv am Brustbein und Auffälligkeiten an zwei Rippen. Also das hatte ich nicht erwartet, aber nach den ständig erhöhten LK das letzte Jahr durch und die Präsenz der Marker im Knochenmark, ist es keine Überraschung.
Es stellen sich mir einige Fragen und Zweifel kommen auf, obwohl es mir körperlich nicht schlecht geht.
Es soll jetzt wieder mit Therapie begonnen werden und nach abermaligem Sammeln nochmal DLI. Ich hatte ja schon acht dieser Zyklen gemacht, Nebenwirkungen gab es wenige aber das Ergebnis war auch nicht so toll.
Also statt Revlimid wir rauf Pomalidomid umgestellt, dazu Velcade, das gut auf die Knochen wirkt, und dazu soll das Brustbein bestrahlt werden. Das hatte ich ja vorher noch nie.
Bestrahlung der Rippen, d.h. der Weichnknochen soll ja nicht viel bringen, so viel hatte ich in Erinnerung.
Joseph, hattest du das vor Jahren mal geschrieben?
Kortison werde ich wohl keines nehmen, um die Hueftkopfnekrose nicht zu verstärken und dazu ist es auch immunsupprimierend, also da werde ich vorsichtig sein.
Anfang Februar geht es los, mal sehen, ich hoffe auf begrenzte Nebenwirkungen! In der Zwischenzeit werden die Spenderlymphozyten gesammelt und im Märzzyklus kommen diese dazu.
Naja, wenigstens ist die Hueftkopfnekrose nicht mehr so schmerzhaft. Ich habe gelernt damit umzugehen, habe weniger Schmerzen und dann hoffe ich, dass diese nicht fortschreitet. Das wäre schon was.
Tut mir leid, diese nicht so guten news mitzuteilen. Es geht mir immer noch recht gut, aber ich muss dieses erneute Aufkommen des mm entsprechend angehen,
liebe Grüße
Sergio
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leopoldi antwortete auf Weg zur allogenen SZT
03 Okt. 2013 22:46
- leopoldi
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23 Oktober 2009
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Hallo Beatrice,
ich weiß nicht, ob es Zahlen gibt, wie lange nach Transplantation es noch zu einer Abstoßung kommen kann. *Nachdenk*. So gesehen gibt es aber sogar bei nicht transplantierten Menschen Reaktionen, in denen sich das eigene Immunsystem gegen den Körper richtet. Alles gar nicht so simpel.
Und ob nun die Allo das Gelbe vom Ei ist, steht wieder auf nem anderen Blatt. Da scheiden sich auch die Geister.
Warum Auto/Allo: Weil man die Autologe mit der vollen Breitseite Hochdosischemotherapie verbindet und damit versucht, einen bestmöglichen Ausgangspunkt für die Allo zu schaffen. Umso weniger Tumormasse da ist, umso besser die Chance für das neue Immunsystem, Herr der Lage zu werden. Dann setzt man die Allo mit einer dosisreduzierten Konditionierung drauf und reduziert damit das Mortalitätsrisiko im Moment der Allo, wo eben der Körper schon die Akzeptanz der fremden Zellen aufgebrummt kriegt.
Also: Autologe, eigene Zellen - kein GvH-Risiko - dafür Hochdosis = bestmögliche Remission; dann nur reduzierte Vorbehandlung -> fremde Zellen zur langfristigen Myelomkontrolle.
So die Theorie, zumindest verstehe ich das so :roll:.
Bei Leukämien macht man das anders. In dem Moment macht wohl eine Autologe auch keinen Sinn, da gibts die volle Keule zur Allo, dazu noch Ganzkörperbestrahlung.
... hatte Steffen hier das nicht so ...? Steffen, geht's Dir gut?
LGe
Monika
ich weiß nicht, ob es Zahlen gibt, wie lange nach Transplantation es noch zu einer Abstoßung kommen kann. *Nachdenk*. So gesehen gibt es aber sogar bei nicht transplantierten Menschen Reaktionen, in denen sich das eigene Immunsystem gegen den Körper richtet. Alles gar nicht so simpel.
Und ob nun die Allo das Gelbe vom Ei ist, steht wieder auf nem anderen Blatt. Da scheiden sich auch die Geister.
Warum Auto/Allo: Weil man die Autologe mit der vollen Breitseite Hochdosischemotherapie verbindet und damit versucht, einen bestmöglichen Ausgangspunkt für die Allo zu schaffen. Umso weniger Tumormasse da ist, umso besser die Chance für das neue Immunsystem, Herr der Lage zu werden. Dann setzt man die Allo mit einer dosisreduzierten Konditionierung drauf und reduziert damit das Mortalitätsrisiko im Moment der Allo, wo eben der Körper schon die Akzeptanz der fremden Zellen aufgebrummt kriegt.
Also: Autologe, eigene Zellen - kein GvH-Risiko - dafür Hochdosis = bestmögliche Remission; dann nur reduzierte Vorbehandlung -> fremde Zellen zur langfristigen Myelomkontrolle.
So die Theorie, zumindest verstehe ich das so :roll:.
Bei Leukämien macht man das anders. In dem Moment macht wohl eine Autologe auch keinen Sinn, da gibts die volle Keule zur Allo, dazu noch Ganzkörperbestrahlung.
... hatte Steffen hier das nicht so ...? Steffen, geht's Dir gut?
LGe
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Beatrice antwortete auf Weg zur allogenen SZT
03 Okt. 2013 22:02
- Beatrice
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12 September 2026
12 September 2026
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Danke Monika und Sergio für eure Antworten.
Wenn ich das also richtig verstanden habe, kann eine GvH auch nach mehreren Jahren auftreten und damit auch eine gewisse Hoffnung auf " Heilung" ?
Andere Frage warum schlägt man eigentlich neu diagnostizierten Patienten, vor allem, wenn sie noch jung sind, nicht von an eine Allo vor? Die Risiken sind ja in den letzten 10 Jahren viel geringer geworden. Ich weiss, dass es eine Studie erst Autologe, dann allogene Transplantation gibt. Wobei ich finde, dass die Autologe eine unnötige Schwächung des Patienten bedeutet.
Grüsse, Beatrice
Wenn ich das also richtig verstanden habe, kann eine GvH auch nach mehreren Jahren auftreten und damit auch eine gewisse Hoffnung auf " Heilung" ?
Andere Frage warum schlägt man eigentlich neu diagnostizierten Patienten, vor allem, wenn sie noch jung sind, nicht von an eine Allo vor? Die Risiken sind ja in den letzten 10 Jahren viel geringer geworden. Ich weiss, dass es eine Studie erst Autologe, dann allogene Transplantation gibt. Wobei ich finde, dass die Autologe eine unnötige Schwächung des Patienten bedeutet.
Grüsse, Beatrice
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leopoldi antwortete auf Weg zur allogenen SZT
03 Okt. 2013 20:18
- leopoldi
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23 Oktober 2009
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Hallo Beatrice,
wie lange kann das Immunsystem nach allo durchstarten?
Ich denke das Risiko einer GvH ist zu Beginn am größten, nämlich so um Tag 100 wenn die Immunsuppression ausgeschlichen wird. Aber auch später kann sich noch eine GvH entwickeln. Mein Mann wurde im Mai 10 transplantiert. Letzten November hatte er eine GvH auf Schleimhäuten und Leber nach Gaben von Spenderlymphozyten. Aktuell - nach fast 3 1/2 Jahren - hat er wieder Spenderlymphozyten bekommen. Auch Revlimid oder ein Infekt kann das Immunsystem jederzeit anstoßen. Ich weiß nicht, ob man das zeitlich eingrenzen kann.
LGe
Monika
wie lange kann das Immunsystem nach allo durchstarten?
Ich denke das Risiko einer GvH ist zu Beginn am größten, nämlich so um Tag 100 wenn die Immunsuppression ausgeschlichen wird. Aber auch später kann sich noch eine GvH entwickeln. Mein Mann wurde im Mai 10 transplantiert. Letzten November hatte er eine GvH auf Schleimhäuten und Leber nach Gaben von Spenderlymphozyten. Aktuell - nach fast 3 1/2 Jahren - hat er wieder Spenderlymphozyten bekommen. Auch Revlimid oder ein Infekt kann das Immunsystem jederzeit anstoßen. Ich weiß nicht, ob man das zeitlich eingrenzen kann.
LGe
Monika
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