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  • Jockel258
  • 379 Beiträge seit
    22 September 2022
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Bei dieser ganzen Diskussion verstehe ich nur eines nicht:
Warum geht es immer Schulmedizin CONTRA Naturheilkunde?
Ich glaube uns Patienten würde es viel besser gehen, wenn das zusammen gehen würde.

Bei einem smoldering Myelom brauchst du dir noch nicht allzu viele Sorgen machen, nur wenige werden zu einem echten multiplen Myelom welches therapiepflichtig wird.
Und meiner Meinung nach hat man da nicht viel Einfluss drauf.
Halbwegs gesund ernähren, ausreichend Bewegung, und vor allem nicht zu viel Gedanken drum machen, was alles ungesund ist.
Ich denke, eine gesunde Mischung von allem ist das beste.

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.

  • Tina Sonne
  • 1 Beitrag seit
    07 Mai 2023
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Hallo Ihr Lieben,

ich lese schon eine Weile mit und bin verwundert, dass so wenig über alternative Ansätze zu finden ist.

Ich habe seit März die Diagnose Smolderng MM (IgG 3374 mg/dl, IgA 33 mg/dl, CRP, 0,8, Kappa 633 mg/l, Lamba 8,4 mg/l, Beta-2-Globuline 3 mg/l. Ich lasse alle vier Wochen mein Blut untersuchen, war im MRT - will aber auf keinen Fall Chemo und Stammzellentransplantation.
Es gibt bereits vielversprechende Studien zu alternativen Heilansätzen. Ja, es ist gibt sehr Vieles für/gegen Krebs allgemein, aber es ist schwierig, die passenden Therapien speziell für MM zu finden.
Meine bisherigen Ansätze:
1. Nahrungsumstellung: möglichst natürlich, Bio, Laktovegetarisch. Ich hab mich für die Öl-Weiweiss-Kost von Dr. Johanna Budwiig entschieden: schmeckt lecker ist (für mich) einfach um zu setzten.
2. Entgiften: altuell mit CDL, Zeolith, Sauerkrautsaft und regelmässige Einläufe. Momentan beschäftige ich mich mit kolloidales Silber (kann die Stammzellen erneuern!!!! -> www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek...e-mittel/stammzellen )
3. Vitamine und Mineralien auffüllen: bei mir ist es D3, K2, Selen (hab eine Schilddrüsenautonomie), Curcumin, Bor, MSM, Chondroitin, Glucosamin (hab Arthrose) - informiere mich gerade über Heilpilze, Aminosäuren usw.
4. Bewegung: durch jahrelange Arthroseschmerzen im Knie hab ich mich viel zu wenig bewegt und versuche täglich 10.000 Schritte und zwei Stunden Rad fahren.
5. Schlaf: seit 10 Jahren schlafe ich schlecht und zu wenig -> da hab ich noch kein passendes Konzept gefunden...
6. Psyche: auch die Seele will gereinigt werden ;-) ich hab bisher noch keine passende Therapeutin für mich gefunden.

Es wäre schön andere Erfahrungsberichte, Ansätze und bestenfalls natürlich Erfolgsgeschichten zu lesen.

Alles Liebe und Gesundheit!
Eure Tina

  • Mapoli
  • 1736 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Allgemein Info zu der Liste von Doris:

Da es hier ja die Rubrik Smoldering ist, also meist noch keine Medikamente gegen das Multiple Myelom gegeben werden, spricht sicherlich nichts dagegen. Gesund leben und sich ausgewogen ernähren, ist sehr wichtig.
Allerdings möchte ich daran erinnern, dass bei Medikamenteneinnahme einiges beachtet werden muss. Bei manchen Medikamenten sollte man z.B. auf Cranberry, Rosenkohl und ähnliches verzichten, um nicht die Wirkung der Medikamente zu gefährden. Nachzulesen in der Rubrik Wechselwirkungen: www.myelom.org/grundlagen/wechselwirkung...n-arzneimitteln.html

Ich wünsche allen Lesern hier eine möglichst lange und gute behandlungsfreie Zeit.
LG
Ma

  • Doris2460
  • 687 Beiträge seit
    13 August 2022
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Mir ist jetzt zu dem Thema Ernährung noch etwas eingefallen, dass letztens in der Selbsthilfegruppe verschickt wurde.

Allerdings richte ich meine Ernährung nicht sehr nach solchen oder anderen Beiträgen. Für mich macht diese Liste auch wegen meiner Diabetes relativen Sinn. Allerdings habe ich zum Beispiel normale Zwiebeln gegen rote Zwiebeln ausgetauscht oder ich esse wieder mehr Sauerkraut, dass ich zwischendurch auf dem Speiseplan vergessen hatte, obwohl ich es gerne esse, auch als Salat, hat meine Oma schon gemacht :).

Lebensmittel und Inhaltsstoffe, die die Apoptose fördern,. Neben ihres positiven Einflusses in Sachen Apoptose = Selbstmord entarteter
Zellen haben all diese Lebensmittel und ihre Inhaltsstoffe noch viele andere
gesundheitliche Wirkungen z.B. auf Diabetes und Herz- und GefäßGes

• Sulforaphan, enthalten in:
1. Brokkolisprossen
2. Brokkoli
3. Blumenkohl
4. Rosenkohl
5. Radieschen
6. Weisskohl
7. Chinakohl
8. Rotkohl
9. Kohlrabi
10. Meerrettich
11. Rettich
12. Sauerkraut
13. Rucola
14. Kresse
15. Kapuzinerkresse
16. Senf
→ möglichst frisch + Bio, nur kurz gedünstet oder gebraten, gut zerkaut
• Curcumin, enthalten in:
Kurkuma, frisch oder getrocknet
• Anthocyanidine = Farbstoffe, enthalten in:
1. Himbeeren
2. Heidelbeeren
3. Auberginen
4. Weintrauben
5. Süßkirschen
6. Johannisbeeren
7. Blutorangen
8. Brombeeren
9. Rotkohl
10. Roten Zwiebeln
11. Erdbeeren
12. Cranberries
13. Pflaumen
• Omega-3-Fettsäuren, enthalten in:
1. Sardinen
2. Hering
3. Makrele
4. Lachs
5. Thunfisch
6. Walnüssen
7. Leinsamen
8. Walnussöl
9. Rapsöl
10. Leinöl
11. Algenöl
12. Avocado
13. grünen Blattgemüsen
→ Vorsicht: Schwermetallbelastung bei fetten Meeresfischen!
• Resveratrol, enthalten in:
1. roten Trauben
2. Rotwein
3. Traubensaft
4. Cranberrysaft
5. Himbeeren
6. Heidelbeeren
7. Äpfeln
8. Soja
9. Schokolade
10. Erdnüssen
→ Vorsicht: hohe Pestizidbelastung bei konventionellen Trauben!

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

  • BB
  • 142 Beiträge seit
    18 Dezember 2021
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Kann vielleicht noch jemand was zu diesem "man fährt das Immunsystem runter damit das MM nicht gestärkt wird" sagen?

Mir ist diese Aussage völlig neu - und ich bin teils bei den gleichen Ärzten wie Doris. Kenne nur die Aussage von meinem örtlichen Onkologen, dass ich - dank MM - immunsupressiv bin weil ja Leukos und Immunglobuline vermindert sind. Dass man gezielt Medikamente gibt um das Immunsystem zu schädigen bzw runterzufahren um so das MM zu bekämpfen, kenne ich gar nicht und macht für mich in der Ausführung auch keinen Sinn.
Immunsupressiva habe ich nach der allogenen SZT erhalten - aber das hatte ja einen anderen Hintergrund (es sollte ja die Abstoßung der fremden Zellen verhindert werden).
Nebenwirkungen der gegebenen Medikamente, die eine Verschlechterung über alle Blutwerte hinweg erzeugen, zähle ich ebenfalls nicht zu "gibt man gezielt".

Unabhängig welche Antworten noch kommen:
Ich nehme unregelmäßig Vitamin B12 (bin Vegetarier und ich hatte schon mal einen Mangel), regelmäßig D3 und Magnesium. Was über B12 geschrieben wird, ist mir persönlich wurscht. Ich habe da auch nichts mit Ärzten abgesprochen. Meine Rückfälle kamen - meiner Meinung nach - dank der tollen Mutationskombination und nicht weil ich mal irgendwann B12 genommen habe.
Ernährung habe ich nicht gezielt umgestellt. Ich esse jetzt viel eher Sachen auf die ich einfach Lust habe - wer weiß wielange ich noch die Gelegenheit dazu habe. Alkohol ist gegen 0. Durch die Therapien habe ich irgendwie keine Lust mehr drauf. Wenn ich mal Bier/Sekt/Wein trinken möchte, dann ist diese Lust nach 3 Schlucken befriedigt - Schade um den Rest der Flasche.

@markus:
Du kannst dich nicht wirklich auf eine Chemo vorbereiten. Du kannst dich schlau machen wie es anderen ergangen ist, das heißt aber nicht, dass du die gleichen Nebenwirkungen hast, dir genauso schlecht ist, du genauso oft kotzen gehst wie ein anderer.
Zudem werden bei Chemos die Blutwerte ständig auf alles mögliche untersucht - ein erkannter Mangel wird sofort ausgeglichen. So schnell schaust du gar nicht wie die Schwester mit der Kaliumtablette kommt

  • Angelika52
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Guten Morgen
Ich als SMM ler seit 2016 lese hier eifrig mit. Danke liebe Doris für den Veranstaltungslink...dort habe ich mich sofort angemeldet.
Meine Erfahrung zu alternativen Therapien liegt einzig und allein bei gesunder Ernährung mit ganz viel Curcuma, meine Onkologin befürwortet auch ab und zu ein Glas Rotwein .

LG Angelika