pinocchio60 antwortete auf neuen Alltag finden
11 Jan. 2015 07:06
- pinocchio60
0 Beiträge seit
11 September 2026
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liebe conny72,
ja, du hast recht, überleben.und dann?
erleben!!!! alles mitnehmen!!! viele sachen unternehmen!!! neues sehen!!!.....
ich bin geradezu in einen rausch verfallen, nach der doppelten autologen sind meine werte stabil, und ich kann wieder vieles machen.
aber, jedes einzelschicksal ist anders.
was du in diesem forum findest, ist immer ein mitfühlendes ohr und offene arme zum auffangen, so habe ich es hier erlebt. und ich gebe das gerne weiter, so wie alle hier im forum.
und manche hier haben sich medizinisch so unglaublich schlau gemacht über diese blöde krankheit, sodaß du hier auch viel hintergrundwissen erfragen und erforschen kannst.
hier bist du gut aufgehoben, du bist nicht alleine, wir sind viele.
grüße aus köln
marion
ja, du hast recht, überleben.und dann?
erleben!!!! alles mitnehmen!!! viele sachen unternehmen!!! neues sehen!!!.....
ich bin geradezu in einen rausch verfallen, nach der doppelten autologen sind meine werte stabil, und ich kann wieder vieles machen.
aber, jedes einzelschicksal ist anders.
was du in diesem forum findest, ist immer ein mitfühlendes ohr und offene arme zum auffangen, so habe ich es hier erlebt. und ich gebe das gerne weiter, so wie alle hier im forum.
und manche hier haben sich medizinisch so unglaublich schlau gemacht über diese blöde krankheit, sodaß du hier auch viel hintergrundwissen erfragen und erforschen kannst.
hier bist du gut aufgehoben, du bist nicht alleine, wir sind viele.
grüße aus köln
marion
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Chiara12 antwortete auf neuen Alltag finden
10 Jan. 2015 21:24
- Chiara12
-
161 Beiträge seit
27 September 2013
27 September 2013
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- Beiträge: 161
Hallo Conni72,
mein Verlobter hatte ein Plasmozytom am Rücken und mußte quasi notoperiert werden, um eine Querschnittslähmung zu verhindern. Nach der OP versagten seine Nieren. Die anschließende Induktionschemo hat die Nierenfunktion wiederhergestellt. Ein paar Monate später erhielt er eine Hochdosischemo mit anschließender autologen Stammzelltransplantation. Das alles geschah von September 2013 bis Januar 2014. Für mich persönlich war es eine sehr schwere Zeit.
Und heute? Er befindet sich in Remission, geht wieder arbeiten und hat sich gerade ein neues Auto gekauft. Und es gibt mittlerweile Zeiten, in denen ich die Krankheit vergessen kann. Natürlich ist sie immer im Hinterkopf. Aber wenn ich höre, was alles so passiert (Kriege, Anschlag in Paris, Tod eines 20 jährigen Fußballspielers auf der Autobahn), bin ich doch sehr dankbar für jeden Tag, der normal abläuft.
Alle drei Monate müssen wir zur Kontrolle. Da sind wir natürlich immer sehr ängstlich. Wir wissen, das der Mist wiederkommen wird. Die Frage ist nur, wann. Ich versuche, nicht soviel darüber nachzudenken. Und es gibt ja zum Glück Medikamente, mit denen man wieder gegensteuern kann.
Mein Verlobter ist übrigens 53 Jahre und ich 46 Jahre alt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es besteht eine große Chance zu einem Alltag zurückzukehren und die Krankheit zu verdrängen.
Wir sind alle sterblich. Egal ob gesund oder krank, niemand weiß, wann er gehen muß. Ich möchte mir die Zeit bis dahin nicht total vermiesen.
Kopf hoch, es geht wieder bergauf.
Gruß
Chiara
mein Verlobter hatte ein Plasmozytom am Rücken und mußte quasi notoperiert werden, um eine Querschnittslähmung zu verhindern. Nach der OP versagten seine Nieren. Die anschließende Induktionschemo hat die Nierenfunktion wiederhergestellt. Ein paar Monate später erhielt er eine Hochdosischemo mit anschließender autologen Stammzelltransplantation. Das alles geschah von September 2013 bis Januar 2014. Für mich persönlich war es eine sehr schwere Zeit.
Und heute? Er befindet sich in Remission, geht wieder arbeiten und hat sich gerade ein neues Auto gekauft. Und es gibt mittlerweile Zeiten, in denen ich die Krankheit vergessen kann. Natürlich ist sie immer im Hinterkopf. Aber wenn ich höre, was alles so passiert (Kriege, Anschlag in Paris, Tod eines 20 jährigen Fußballspielers auf der Autobahn), bin ich doch sehr dankbar für jeden Tag, der normal abläuft.
Alle drei Monate müssen wir zur Kontrolle. Da sind wir natürlich immer sehr ängstlich. Wir wissen, das der Mist wiederkommen wird. Die Frage ist nur, wann. Ich versuche, nicht soviel darüber nachzudenken. Und es gibt ja zum Glück Medikamente, mit denen man wieder gegensteuern kann.
Mein Verlobter ist übrigens 53 Jahre und ich 46 Jahre alt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es besteht eine große Chance zu einem Alltag zurückzukehren und die Krankheit zu verdrängen.
Wir sind alle sterblich. Egal ob gesund oder krank, niemand weiß, wann er gehen muß. Ich möchte mir die Zeit bis dahin nicht total vermiesen.
Kopf hoch, es geht wieder bergauf.
Gruß
Chiara
Ich versuche stark zu sein und das Beste daraus zu machen.
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conni72@old antwortete auf neuen Alltag finden
10 Jan. 2015 21:09
- conni72@old
- Autor
17 Beiträge seit
10 Januar 2015
10 Januar 2015
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- Beiträge: 17
Hallo Lucy,
danke für Deine lieben Worte. Ja - und wir müssen akzeptieren und lernen. Ich kann es mir noch nicht so richtig vorstellen. Wir waren immer so aktiv. Oh, wo geht es denn heute hin - ins Auto und los. Immer spontan, nichts schien zu weit, den Kopf voll von Ideen und Träumen.
Medizinisch kann ich unsere Lage leider nicht einschätzen, ich weiß nur, dass es meinem Mann jetzt besser geht als vor und um die Tage der Diagnose. Er hatte derart schlechte Blutwerte und Auswirkungen auf Leber, Milz und Nieren, dass die Ärzte nur sehr zögerlich mit einer Behandlung begonnen haben. Unbehandelt haben sie noch ein Fenster von zwei Wochen eingeräumt. Sie haben sehr offen mit uns über die Gefahren und ihre Befürchtung, dass die Leber unter der Behandlung "explodiert" gesprochen.
Fakt ist, dass sich die Blutwerte mit Unterstützung einiger Konserven leicht stabilisieren. Wo wir genau stehen, kann ich absolut nicht einschätzen. Das macht mir auch sehr zu schaffen. Genauso ist unklar, welches Behandlungsziel es gibt. Wahrscheinlich müssen die Ärzte auch abwarten, ich weiß es nicht.
Es ging ja erstmal um "überleben".
Liebe Grüße
danke für Deine lieben Worte. Ja - und wir müssen akzeptieren und lernen. Ich kann es mir noch nicht so richtig vorstellen. Wir waren immer so aktiv. Oh, wo geht es denn heute hin - ins Auto und los. Immer spontan, nichts schien zu weit, den Kopf voll von Ideen und Träumen.
Medizinisch kann ich unsere Lage leider nicht einschätzen, ich weiß nur, dass es meinem Mann jetzt besser geht als vor und um die Tage der Diagnose. Er hatte derart schlechte Blutwerte und Auswirkungen auf Leber, Milz und Nieren, dass die Ärzte nur sehr zögerlich mit einer Behandlung begonnen haben. Unbehandelt haben sie noch ein Fenster von zwei Wochen eingeräumt. Sie haben sehr offen mit uns über die Gefahren und ihre Befürchtung, dass die Leber unter der Behandlung "explodiert" gesprochen.
Fakt ist, dass sich die Blutwerte mit Unterstützung einiger Konserven leicht stabilisieren. Wo wir genau stehen, kann ich absolut nicht einschätzen. Das macht mir auch sehr zu schaffen. Genauso ist unklar, welches Behandlungsziel es gibt. Wahrscheinlich müssen die Ärzte auch abwarten, ich weiß es nicht.
Es ging ja erstmal um "überleben".
Liebe Grüße
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Lucy antwortete auf neuen Alltag finden
10 Jan. 2015 19:52
- Lucy
408 Beiträge seit
12 Dezember 2012
12 Dezember 2012
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- Beiträge: 408
Liebe conni72,
fühl Dich willkommen hier bei uns. Was die medizinischen Aspekte angeht, scheint Ihr ja bereits gut aufgehoben zu sein. Ihr werdet ganz sicher einen neuen Alltag finden, in dem längst nicht alles schlecht ist. Wenn man erst mal Dinge aus dem alten Leben losgelassen hat, findet man bald neue Möglichkeiten. Klar, ich denke manchmal auch noch daran, wie unbeschwert man früher durchs Leben gleiten konnte, ohne große Sorgen an die Zukunft, das stimmt traurig. Aber dieses Gefühl überwiegt nicht mehr, stattdessen genießen wir das Leben soweit es geht und die Freude darüber ist oft viel intensiver als früher. Also, Kopf hoch und lasst Euch die notwendige Zeit bei der Akzeptanz der neuen Situation.
Liebe Grüße,
Lucy
fühl Dich willkommen hier bei uns. Was die medizinischen Aspekte angeht, scheint Ihr ja bereits gut aufgehoben zu sein. Ihr werdet ganz sicher einen neuen Alltag finden, in dem längst nicht alles schlecht ist. Wenn man erst mal Dinge aus dem alten Leben losgelassen hat, findet man bald neue Möglichkeiten. Klar, ich denke manchmal auch noch daran, wie unbeschwert man früher durchs Leben gleiten konnte, ohne große Sorgen an die Zukunft, das stimmt traurig. Aber dieses Gefühl überwiegt nicht mehr, stattdessen genießen wir das Leben soweit es geht und die Freude darüber ist oft viel intensiver als früher. Also, Kopf hoch und lasst Euch die notwendige Zeit bei der Akzeptanz der neuen Situation.
Liebe Grüße,
Lucy
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neuen Alltag finden wurde erstellt von conni72@old
10 Jan. 2015 17:09
- conni72@old
- Autor
17 Beiträge seit
10 Januar 2015
10 Januar 2015
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- Beiträge: 17
Ein Hallo an alle Mitglieder hier im Forum. Wir sind neu hier. Wir das bin ich w,42 mein Mann m,51 und unsere Kids, Zwillinge,16.
Seit 17. November hat mein Mann die Diagnose MM. Der Weg dahin war sehr lang und hat mehr als ein halbes Jahr und mehr als 10 Fachäzte gedauert.
Begonnen wurde nach der Diagnose vorsichtig eine VD Behandlung, die im 2. Zyklus zu einer VCD Therapie erweitert wurde. Gestern hat der 3. Zyklus begonnen.
Im Moment sind die Blutwerte zumindes so stabil, dass die Anspannung ein klein wenig nachlässt.
Am schwersten ist das Annehmen der Krankheit, zu akzeptieren, dass morgen eben NICHT "alles wieder gut ist" und einen neuen, ganz anderen Allteg zu finden.
Liebe Grüße
Seit 17. November hat mein Mann die Diagnose MM. Der Weg dahin war sehr lang und hat mehr als ein halbes Jahr und mehr als 10 Fachäzte gedauert.
Begonnen wurde nach der Diagnose vorsichtig eine VD Behandlung, die im 2. Zyklus zu einer VCD Therapie erweitert wurde. Gestern hat der 3. Zyklus begonnen.
Im Moment sind die Blutwerte zumindes so stabil, dass die Anspannung ein klein wenig nachlässt.
Am schwersten ist das Annehmen der Krankheit, zu akzeptieren, dass morgen eben NICHT "alles wieder gut ist" und einen neuen, ganz anderen Allteg zu finden.
Liebe Grüße
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