AMMonline

     

  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Kai-Uwe,
aber gerade jetzt in dieser schwierigen Situation musst du auch noch an dich denken. Laufe ruhig 1-2 mal in der Woche über den Trimm-Dich-Pfad oder schwing dich aufs Rad und fahre 20-40 km runter. Du wirst sehen es macht dich ein Stück frei.
Am besten mit einem guten Freund bzw. Sportpartner

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Kai-Uwe

Hast du eine Information, wieso deine Frau nicht zuerst bestrahlt wird am besagten Wirbel, da die Bestrahlungen doch extrem die Schmerzen eindämmen und das Fortschreiten des Syntern vom Knochen vermeiden können.

Es erscheint mir, dass doch Vieles etwas überstürtzt therapiert wird

Deiner Frau wurde Velcade verabreicht, du schreibst von 4 Zyklen , was in 6 Wochen nicht möglich war , ich denke, es handelt sich um 4 Velcade-Verabreichungen

Hier lese dich mal ein, über Velcade

myeloma.org/pdfs/u-vel_ger_a4_web.pdf

Mit freundlichen Grüssen

Joseph



  • Bille
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo an alle, ich bin auch neu hier, lese die Seite aber schon seit längerem.
Bei meinem Mann wurde die Diagnose Ende 2008 gestellt, nachdem er sich fast nicht mehr bewegen konnte !!! Stad. IIIA Lambda. Viele Osteolysen und Wirbelbrüche. Er hat Velcade bekommen mit sehr gutem Ansprechen und direkt im Anschluss die 1. autologe SZT und 3-4 Monate später dann die 2te. Alle Behandlungen hat er gut überstanden ohne grosse Nebenwirkungen. Seit dem bekommt er alle 4-5 Wochen Zometa.

Dann hatte er Ruhe bis letztes Jahr kurz vor Weihnachten, da regte sich das MM wieder, leider. Jetzt hat er den ersten Zyklus mit Revlimid/Dexa. hinter sich und die Werte sind wieder normal. Ich hoffe das er nach Abschluss der Behandlung wieder lange Ruhe hat !!
Nach den ganzen Behandlungen war er natürlich schlapp etc. aber er hat insgesamt eine sehr gute Lebensqualität und kann eigentlich alles tun was er früher auch getan hat. Auch einen Motorradunfall hat er gut überstanden ohne (!) Knochenbrüche !!!

Diese Seite hier hat mir sehr viel Mut, Hoffnung und Zuversicht gegeben, ich war immer hier wenn es mir schlecht ging !!

Auch wenn ich euch alle nicht kenne, ich bin froh dass es euch gibt und ich nicht alleine dastehe mit meinem ganzen Frust und der Angst !!

  • gast
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Joseph,

zu deinem Vorschlag bzgl. Bestrahlung mein Halbwissen:

Eine Bestrahlung hat auch meist ihre Nebenwirkungen, dies sollte man bedenken.
Vom Hörensagen kenne ich dagegen die Geschichte mehrerer Mitpatienten, die tatsächlich sofort nach dem „Betonieren“ eine deutliche Besserung verspürt und einige Zeit später wie ein junger Hirsch durch die Gegend gesprungen sind. Und diesen Eingriff sollte man nicht hinauszögern, bis die kaputten Wirbel wieder falsch verknöchert sind. Von daher sehe ich eigentlich keinen Grund, von einem überstürzten Vorgehen zu sprechen. Aber wie gesagt: Auf diesem Gebiet verfüge ich nun absolut über kein Fachwissen.

Aus dem trüben Berlin grüßt Dich

Andreas



  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Andreas

Hängt ja alles von der körperlichen Verfassung des Patienten ab. wenn man einen extrem Geschwächten Patienten hat, wie die Frau von Kai-Uwe, find ich , sollte man mit den leichteren Therapien anfangen um zumindest mal den Schmerz zu brechen

Hier in diesem Fall wird für mich ein bischen zuviel hin und her gesprungen

Hohe Dosen an Fremdblut , die müssen sich doch auch erst mal anpassen und das Rückenmark muss ja einen neuen Serum-Aufbau leisten, während dessen wird aber dann schon knallhart mit Velcade gedoktert...........find ich nicht so doll

Ich würd mir auf alle Fälle eine Zweitmeinung einholen

Liebe Grüsse aus dem noch kalten Luxemburg

Joseph

PS: Hab mir wieder eine Erysipel eingefangen, Sch.... Immunsystem, lag mit Schüttelfrost und hohem Fieber bis 15h im Bett

  • Kai
  • 165 Beiträge seit
    02 Februar 2011

joseph schrieb: Deiner Frau wurde Velcade verabreicht, du schreibst von 4 Zyklen , was in 6 Wochen nicht möglich war , ich denke, es handelt sich um 4 Velcade-Verabreichungen

Ich glaube ich werfe da wirklich einiges durcheinander. Das ist das Problem, wenn man keinen richtigen Plan hat. Ich versuche trotzdem einmal grob zu rekonstruieren:
- Mitte November bis Mitte Dezember wurde meine Frau bzg. der Unterlaubsprobleme behandelt. (Gebärmutter-OP & Not-OP mit Blutkonserven)
- 14. Dez. MM-Diagnose
- 17. Dez. Verlegung in aktuelle Klinik
- Weihnachten beginn der ersten Chemo. Mit der ersten Chemo hat ebenfalls nicht das erreicht, was man sich erhofft hatte. Für die zweite Chemo wurden dann Veränderungen vorgenommen. Leider kann ich gar nicht sagen, um was es sich gehandelt hat. Auf jeden Fall war die Dareichungsform eine Andere, als bei der zweiten Chemo. Bei der ersten Chemo wurde die "Hauptkomponente" als Infusion zugetrofft. Während der zweiten Chemo wurde das Bortezomib als Schnelle Injektion gespritzt wurde.
- Zweite Chemo: Wenn ich mich nicht ganz täusche wurde einmalig zu Beginn Biophosphonat verabrecht. Dann gab es im Abstand von 72 Stunden vier Injektionen Bortezomib.

Soweit zur bisherigen Vorgehensweise. Heute sollte es noch einmal einen Besprechungstermin geben. Leider mußte aber auch der auf Morgen verschoben werden. Das gibt mir wenigstens die Zeit mich weiter in das Thema einzuarbeiten.

Das Thema Bestrahlung ist im übrigen bisher noch nie angesprochen worden. Ich werde morgen den Arzt dazu befragen.

Nochmals danke für euer Engagement und eure Hilfe
Kai-Uwe


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