Erhaltungstherapie wurde erstellt von Ursula
23 Nov. 2010 21:36
- Ursula
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Mein Onkologe möchte mir eine Erhaltungstherapie mit Revlimid verordnen, nachdem ich mit einer autologen Stammzelltransplantation im Juli 2010 eine sehr gute Remission erreicht habe. Hat jemand damit Erfahrung?
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rudi antwortete auf Erhaltungstherapie
24 Nov. 2010 15:22
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Ursula,
ich nehme aktuell an der DSMM XII Studie in Würzburg teil. Zur Zeit liege ich gerade in der Klinik mitten in der autologen SZT Therapie-- die erste.
Es soll dann noch eine zweite autologe SZT im Frühjahr folgen und dann nach 8 Wochen Pause ist eine 12 monatige Erhaltungstherapie mit 10mg Revlimid täglich geplant.
Das ist nach Professor Einsele eine der modernsten Therapien, die ich da erhalte.
Nach Erkenntnissen und Studien bisher können längere Remissionszeiten erreicht werden mit den Erhaltungstherapien.
ich nehme aktuell an der DSMM XII Studie in Würzburg teil. Zur Zeit liege ich gerade in der Klinik mitten in der autologen SZT Therapie-- die erste.
Es soll dann noch eine zweite autologe SZT im Frühjahr folgen und dann nach 8 Wochen Pause ist eine 12 monatige Erhaltungstherapie mit 10mg Revlimid täglich geplant.
Das ist nach Professor Einsele eine der modernsten Therapien, die ich da erhalte.
Nach Erkenntnissen und Studien bisher können längere Remissionszeiten erreicht werden mit den Erhaltungstherapien.
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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Karsten antwortete auf Erhaltungstherapie
26 Nov. 2010 12:18
- Karsten
-
483 Beiträge seit
22 April 2010
22 April 2010
Hallo Ursela,
meine 2.autologe nähert sich gerade dem Ende. Habe heute bei der Visite auch nach der Erhaltungstherapie gefragt,die Professorin sagte mir auf jeden Fall werde ich eine erhalten.In welcher Form das will mir die Prof. am Montag beim Entlassungsgespräch erläutern.
Weitergeführt wird es dann von meinem Onkologen in Nordhausen.
Sie sagte mir bei der Visite so ist heut zu Tage der Standart.
Viele Grüße
Karsten
meine 2.autologe nähert sich gerade dem Ende. Habe heute bei der Visite auch nach der Erhaltungstherapie gefragt,die Professorin sagte mir auf jeden Fall werde ich eine erhalten.In welcher Form das will mir die Prof. am Montag beim Entlassungsgespräch erläutern.
Weitergeführt wird es dann von meinem Onkologen in Nordhausen.
Sie sagte mir bei der Visite so ist heut zu Tage der Standart.
Viele Grüße
Karsten
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Ursula antwortete auf Erhaltungstherapie
04 Dez. 2010 22:23
- Ursula
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Vielen Dank für eure Antworten! Bei mir ist noch nichts entschieden, denn es noch nicht klar, ob die Krankenkasse bzw. die Beihilfe das Medikament bezahlen. werden. Ist das für euch kein Problem?
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Karsten antwortete auf Erhaltungstherapie
05 Dez. 2010 09:44
- Karsten
-
483 Beiträge seit
22 April 2010
22 April 2010
Hallo,
ich will mich da mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen,aber ich denke mal wenn meine behandelnden Doks.eine Erhaltungstherapie für angebracht halten muss die Krankenkasse da durch.
Ich kann mir nicht vorstellen das es mit denen Probleme gibt.
Wie solltest du die Therapie sonst finanzieren?
Die Preise für Revlimid,Thaliadomid etc.sollen zwar gefallen sein,sind aber privat schwer zu bezahlen.
Einen schönen 2. Advent
ich will mich da mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen,aber ich denke mal wenn meine behandelnden Doks.eine Erhaltungstherapie für angebracht halten muss die Krankenkasse da durch.
Ich kann mir nicht vorstellen das es mit denen Probleme gibt.
Wie solltest du die Therapie sonst finanzieren?
Die Preise für Revlimid,Thaliadomid etc.sollen zwar gefallen sein,sind aber privat schwer zu bezahlen.
Einen schönen 2. Advent
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Birgit antwortete auf Erhaltungstherapie
06 Dez. 2010 09:23
- Birgit
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich bin im Moment sehr verunsichert und hoffe, Ihr könnt mir da helfen:
Ich habe Anfang 2008 eine Tandem-SZT gemacht mit dem Ergebnis SGPR.Nach Rezidiv nach 18 Monaten und 9 Monaten Revlimid + Dexa mit IGG-Werten im Normalbereich, monoklonaler Peak aber noch vorhanden, entschloss ich mich zur 3. SZT in der Hoffnung auf eine komplette Remission.
Jetzt beim ersten Kontrolltermin (6 Wochen nach Stammzellrückgabe) war die Immunfixation noch nicht negativ, was aber nichts zu sagen hat, da man erst nach 2 bis drei Monaten mit einer verbindlichen Aussage rechnet.
Bei der Frage nach einer Erhaltungstherapie, ist mein Oberarzt der Meinung, dass bei CR er eher eine therapiefreie Zeit empfiehlt, da der Erfolg noch nicht abgesichert ist und man vielleicht 12 Monate Revlimid einnimmt um vielleicht 4 Monate das Rezidiv hinauszuschieben. Bei einer SGPR würde er es eher befürworten.
Nun bin ich immer - auch nach ausführlichen Diskussionen - dem Rat meines Arztes gefolgt. Er ist sehr kompetent und hat mein volles Vertrauen.
Wenn ich aber nun die Diskussion im Forum verfolge (habe zwischendurch immer mal ausgesetzt, weil es mich psychisch auch hin und wieder zu sehr belastet hat), so höre ich, dass viele eine Erhaltungstherapie empfohlen bekommen.
Fragen: Ist es unterschiedlich, ob komplette oder sehr gute partielle Remission? Wann soll die Erhaltungstherapie spätestens einsetzen? Wird neben Revlimid 10 mg auch Dexa gegeben? Und ist - wie lt. Rudi von Prof. Einsele empfohlen - ein 12 Monatszeitraum vorgesehen?
Mach ich mich jetzt unnötig verrückt?
Danke für Euere Antworten.
Gruß
Birgit
ich bin im Moment sehr verunsichert und hoffe, Ihr könnt mir da helfen:
Ich habe Anfang 2008 eine Tandem-SZT gemacht mit dem Ergebnis SGPR.Nach Rezidiv nach 18 Monaten und 9 Monaten Revlimid + Dexa mit IGG-Werten im Normalbereich, monoklonaler Peak aber noch vorhanden, entschloss ich mich zur 3. SZT in der Hoffnung auf eine komplette Remission.
Jetzt beim ersten Kontrolltermin (6 Wochen nach Stammzellrückgabe) war die Immunfixation noch nicht negativ, was aber nichts zu sagen hat, da man erst nach 2 bis drei Monaten mit einer verbindlichen Aussage rechnet.
Bei der Frage nach einer Erhaltungstherapie, ist mein Oberarzt der Meinung, dass bei CR er eher eine therapiefreie Zeit empfiehlt, da der Erfolg noch nicht abgesichert ist und man vielleicht 12 Monate Revlimid einnimmt um vielleicht 4 Monate das Rezidiv hinauszuschieben. Bei einer SGPR würde er es eher befürworten.
Nun bin ich immer - auch nach ausführlichen Diskussionen - dem Rat meines Arztes gefolgt. Er ist sehr kompetent und hat mein volles Vertrauen.
Wenn ich aber nun die Diskussion im Forum verfolge (habe zwischendurch immer mal ausgesetzt, weil es mich psychisch auch hin und wieder zu sehr belastet hat), so höre ich, dass viele eine Erhaltungstherapie empfohlen bekommen.
Fragen: Ist es unterschiedlich, ob komplette oder sehr gute partielle Remission? Wann soll die Erhaltungstherapie spätestens einsetzen? Wird neben Revlimid 10 mg auch Dexa gegeben? Und ist - wie lt. Rudi von Prof. Einsele empfohlen - ein 12 Monatszeitraum vorgesehen?
Mach ich mich jetzt unnötig verrückt?
Danke für Euere Antworten.
Gruß
Birgit
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