Martin.Q antwortete auf Erhaltungstherapie
09 Dez. 2010 17:51
- Martin.Q
512 Beiträge seit
18 August 2009
18 August 2009
Hallo zusammen,
so wie ich es verstehe ich nur gesichert, dass eine Erhaltungstherapie einen Vorteil im EFS bringt und nicht im OS, oder??!
Dies ist für mich auch recht logisch: Wenn ich z.B. Revlimid als Erhaltung über 1 Jahr nehme, dann werde ich vermutlich in einem Rückfall schlechter auf Revlimid ansprechen. Wenn ich Rd in der Erhaltung bis zum Progess nehme, dann schlägt es vermutlich noch schlechter an.
Ich persönlich bin überrascht, dass man immer mehr über Erhaltung liest. Für mich erscheint eine Konsolidierung wie z.B. bei TT3 Protokoll nach den HDs sinnvoller um die Remissionsqualität nochmals zu verbessern (z.B. von CR auf sCR). Dadurch, dass das Medikament nur eine kurze aber intensive Zeit gegeben wird, glaube ich, dass die Auswirkungen auf die Ansprechrate im Rückfall ehr gering sind (meine persönliche Gedanken).
Ich glaube die Herausforderung in der heutigen Myelombehandlung besteht darin JEDEM Patienten die für Ihn richtige Dosis zu geben. Einige brauchen vermutlich nur geringe Mengen an Revlimid um den Tumor zu kontrollieren. Die erhöhte Gabe führt vielleicht nur dazu, dass der Köper schneller gegen das Medikament resistent ist und verbessert nicht die Remissionsqualität.
Ich hatte auch schon einmal auf die Rd Studie hingewiesen. Demnach gab es drei Rd Gruppen.
Gruppe A hatten eine Dosisreduktion innerhalb der ersten 12 Monate
Gruppe B hatte eine Dosisreduktion nach 12 Monaten
Gruppe C hatte keine Dosisreduktion
Die Mediane Dauer der Therapie und das Mediane PFS war bei Gruppe B am größten...
VLG
ash.confex.com/ash/2009/webprogram/Paper17623.html
so wie ich es verstehe ich nur gesichert, dass eine Erhaltungstherapie einen Vorteil im EFS bringt und nicht im OS, oder??!
Dies ist für mich auch recht logisch: Wenn ich z.B. Revlimid als Erhaltung über 1 Jahr nehme, dann werde ich vermutlich in einem Rückfall schlechter auf Revlimid ansprechen. Wenn ich Rd in der Erhaltung bis zum Progess nehme, dann schlägt es vermutlich noch schlechter an.
Ich persönlich bin überrascht, dass man immer mehr über Erhaltung liest. Für mich erscheint eine Konsolidierung wie z.B. bei TT3 Protokoll nach den HDs sinnvoller um die Remissionsqualität nochmals zu verbessern (z.B. von CR auf sCR). Dadurch, dass das Medikament nur eine kurze aber intensive Zeit gegeben wird, glaube ich, dass die Auswirkungen auf die Ansprechrate im Rückfall ehr gering sind (meine persönliche Gedanken).
Ich glaube die Herausforderung in der heutigen Myelombehandlung besteht darin JEDEM Patienten die für Ihn richtige Dosis zu geben. Einige brauchen vermutlich nur geringe Mengen an Revlimid um den Tumor zu kontrollieren. Die erhöhte Gabe führt vielleicht nur dazu, dass der Köper schneller gegen das Medikament resistent ist und verbessert nicht die Remissionsqualität.
Ich hatte auch schon einmal auf die Rd Studie hingewiesen. Demnach gab es drei Rd Gruppen.
Gruppe A hatten eine Dosisreduktion innerhalb der ersten 12 Monate
Gruppe B hatte eine Dosisreduktion nach 12 Monaten
Gruppe C hatte keine Dosisreduktion
Die Mediane Dauer der Therapie und das Mediane PFS war bei Gruppe B am größten...
VLG
ash.confex.com/ash/2009/webprogram/Paper17623.html
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Birgit antwortete auf Erhaltungstherapie
17 Dez. 2010 10:28
- Birgit
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
auf dem Patientenseminar der Selbsthilfegruppe hat Herr Dr. Straka - wie jedes Jahr - wieder aus Erster Hand vom ASH-Kongress berichtet.
Bzgl. der Studien zur Erhaltungstherapie wurden beantwortete er zahlreicheiche Fragen. Hier eine knappe Zusammenfassung der wichtigsten Antworten
:
Beginn: ca. 2 bis 4 Monate nach SZT, egal ob CR oder SGPR, 10 mg Revlimid, evtl. Blutverdünner, kein Dexamethason, Dauer: min. 2 Jahre oder länger bis zur Progression.
aber: Revlimid ist bisher kein Standard in der Erhaltungstherapie (da noch kein OS-Vorteil erkennbar).
Frage:
1. Wer entscheidet, ob Erhaltung oder nicht (außerhalb von Studien)?
2. Zahlt die Krankenkasse, wenn nicht Standard? Gibt es Ausnahmen? Wer hat hier Erfahrung?
Da ich immer noch mit dem Thema Erhaltung oder nicht "kämpfe", möchte ich vor dem nächsten Untersuchunungtermin im Mitte Januar soviel Informationen sammeln wie möglich.
Lieben Gruß
Birgit
auf dem Patientenseminar der Selbsthilfegruppe hat Herr Dr. Straka - wie jedes Jahr - wieder aus Erster Hand vom ASH-Kongress berichtet.
Bzgl. der Studien zur Erhaltungstherapie wurden beantwortete er zahlreicheiche Fragen. Hier eine knappe Zusammenfassung der wichtigsten Antworten
:
Beginn: ca. 2 bis 4 Monate nach SZT, egal ob CR oder SGPR, 10 mg Revlimid, evtl. Blutverdünner, kein Dexamethason, Dauer: min. 2 Jahre oder länger bis zur Progression.
aber: Revlimid ist bisher kein Standard in der Erhaltungstherapie (da noch kein OS-Vorteil erkennbar).
Frage:
1. Wer entscheidet, ob Erhaltung oder nicht (außerhalb von Studien)?
2. Zahlt die Krankenkasse, wenn nicht Standard? Gibt es Ausnahmen? Wer hat hier Erfahrung?
Da ich immer noch mit dem Thema Erhaltung oder nicht "kämpfe", möchte ich vor dem nächsten Untersuchunungtermin im Mitte Januar soviel Informationen sammeln wie möglich.
Lieben Gruß
Birgit
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Kuddel57 antwortete auf Erhaltungstherapie
17 Dez. 2010 12:48
- Kuddel57
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Birgit,
die Entscheidung über die Behandlung außerhalb einer Studie erfolgt durch den Arzt. Allerdings hast Du natürlich die Möglichkeit, Deine Vorstellungen, Wünsche und Bedenken zu einem Behandlungsansatz zu äußern. Bei mir wird RD im Wechsel mit Rd seit Jahren verabreicht und sollte wegen angeblicher Wirkungslosigkeit wiederholt abgesetzt werden. Nach wie vor bekomme ich das Medikament problemlos bei schwankenden Tumoraktivitäten und guter Verträglichkeit. Die Kasse zahlt bisher ohne Nachfrage.
Bei Deinem Kampf um die Entscheidung, Erhaltung oder nicht, kann ich Dir nicht zur Seite sehen. Wie so oft weiß man das Richtige erst hinterher.
Liebe Grüße
Jürgen
die Entscheidung über die Behandlung außerhalb einer Studie erfolgt durch den Arzt. Allerdings hast Du natürlich die Möglichkeit, Deine Vorstellungen, Wünsche und Bedenken zu einem Behandlungsansatz zu äußern. Bei mir wird RD im Wechsel mit Rd seit Jahren verabreicht und sollte wegen angeblicher Wirkungslosigkeit wiederholt abgesetzt werden. Nach wie vor bekomme ich das Medikament problemlos bei schwankenden Tumoraktivitäten und guter Verträglichkeit. Die Kasse zahlt bisher ohne Nachfrage.
Bei Deinem Kampf um die Entscheidung, Erhaltung oder nicht, kann ich Dir nicht zur Seite sehen. Wie so oft weiß man das Richtige erst hinterher.
Liebe Grüße
Jürgen
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bernd antwortete auf Erhaltungstherapie
17 Dez. 2010 13:22
- bernd
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo Birgit,
ich habe mal eine Frage bezüglich Dexa bei deiner Revlimidtherapie.
Hast du 20mg Dexa 3x oder 4x in einem Zyklus genommen?
Ich nehme auch 25mg Revlimid für drei Wochen und auch nur 3x Dexa,allerdings 40mg.
Vielen Dank für eine mögliche Antwort!
Gruß
bernd
ich habe mal eine Frage bezüglich Dexa bei deiner Revlimidtherapie.
Hast du 20mg Dexa 3x oder 4x in einem Zyklus genommen?
Ich nehme auch 25mg Revlimid für drei Wochen und auch nur 3x Dexa,allerdings 40mg.
Vielen Dank für eine mögliche Antwort!
Gruß
bernd
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Birgit antwortete auf Erhaltungstherapie
14 Jan. 2011 11:52
- Birgit
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Liebe Forumsteilnehmer,
ich habe 2 Fragen:
1. Kennt eine/r von Euch Untersuchungen zu dem Thema "Behandlung eines Rezidivs in der Revlimid-Erhaltungstherapie". Hintergrund ist für mich die Frage, ob Revlimid als Medikament in höherer Dosis noch wirksam eingesetzt werden kann, wenn man über mehrere Jahre 10 mg als Erhaltungstherapie z.B. auch in CR erhält und es zu einem Progress kommt.
2. Gibt es Aussagen von Myelomexperten hierzu:
Wenn man über längere Zeit mit der Erhaltungstherapie die Myelomzellen "unterdrückt", kann dann das Rezidiv massiver ausfallen als nach unbehandelter Zeit?
Vielen Dank, wenn Ihr mir hierdas weiterhelfen könntet.
Liebe Grüße
Birgit
ich habe 2 Fragen:
1. Kennt eine/r von Euch Untersuchungen zu dem Thema "Behandlung eines Rezidivs in der Revlimid-Erhaltungstherapie". Hintergrund ist für mich die Frage, ob Revlimid als Medikament in höherer Dosis noch wirksam eingesetzt werden kann, wenn man über mehrere Jahre 10 mg als Erhaltungstherapie z.B. auch in CR erhält und es zu einem Progress kommt.
2. Gibt es Aussagen von Myelomexperten hierzu:
Wenn man über längere Zeit mit der Erhaltungstherapie die Myelomzellen "unterdrückt", kann dann das Rezidiv massiver ausfallen als nach unbehandelter Zeit?
Vielen Dank, wenn Ihr mir hierdas weiterhelfen könntet.
Liebe Grüße
Birgit
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Ursula antwortete auf Erhaltungstherapie
19 Jan. 2011 21:54
- Ursula
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Liebe Forumsteilnehmer,
ich habe eine lange Pause hier im Forum gemacht, weil ich auf die Antwort meiner Kasse und der Beihilfe gewartet habe, ob sie denn die Kosten für Revlimid bezahlen. Sie werden es tun, trotz des horrenden Preises.Trotzdem bin ich nun wieder im Zweifel, ob ich die Erhaltungstherapie anfangen soll. Mein Onkologe möchte mit 5mg einsteigen, da ich Angst vor den Nebenwirkungen habe, vor allem vor der Zunahme meiner Neuropathie.
Was habt Ihr für Erfahrungen mit Nebenwirkungen von Revlimid in der Erhaltungstherapie gemacht?
ich habe eine lange Pause hier im Forum gemacht, weil ich auf die Antwort meiner Kasse und der Beihilfe gewartet habe, ob sie denn die Kosten für Revlimid bezahlen. Sie werden es tun, trotz des horrenden Preises.Trotzdem bin ich nun wieder im Zweifel, ob ich die Erhaltungstherapie anfangen soll. Mein Onkologe möchte mit 5mg einsteigen, da ich Angst vor den Nebenwirkungen habe, vor allem vor der Zunahme meiner Neuropathie.
Was habt Ihr für Erfahrungen mit Nebenwirkungen von Revlimid in der Erhaltungstherapie gemacht?
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