AMMonline

     

04 Okt. 2010 14:46
  • AnnaM
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Heute waren wir bei niedergelassener Hämatologin. Wir können am jeden Tag Blutwerte und Entzündungsparameter machen, sie wird uns alleRezepten und Einweisungsscheine, Überweisungsscheine schreiben (das macht die Krankenschwester), aber sie will nicht die Mutti als Ärztin betreuen. Ich muss Würzburg für alles anrufen und fragen. Ärztin wollte nicht in diesem "Schweinerei" den Teil nehmen....
Naja, super.... :roll:
Sie hat gesagt Mutti musste ständig neupogen bekommen, musste Antibiotika beim Fieber sofort bekommen (Tavanic), muss vielleicht Transfusion bekommen (Hb ist 5,4 mmol/L und sie geben Transfusion wenn HB unter 5,5 mmol/L ist)...
OA in Würzburg hat gesagt, Mutti muss kein Neupogen mehr bekommen, einmal pro Woche Blut kontrolieren und Transfusion ers wenn Hb 2-3 mmol/L ist bekommen.... :bang:
Sie wird Mutti nicht betreuen, also ich werde machen was Würzburger sagen....

Alles bestens

V.

11 Dez. 2010 21:16
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
ich dachte, setz es mal hier rein

//////////////////////////////////////

07.12.2010
Rezidiviertes Multiples Myelom: Bortezomib subkutan zeigt vergleichbare Ansprechraten und Verträglichkeitswerte gegenüber intravenöser Verabreichung

Janssen Pharmaceutical Companies gab heute die Ergebnisse von Daten bekannt, die bei der 52. Jahrestagung der "American Society for Hematology" (ASH) in Orlando vorgestellt wurden und die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Auswirkungen auf die Lebensqualität von VELCADE(R) (bortezomib) bei der Behandlung des Multiplen Myeloms in verschiedenen Settings und mit unterschiedlichen Verabreichungswegen belegen.

Die Ergebnisse einer Studie zum Vergleich der subkutanen gegenüber der intravenösen Verabreichung zeigten, dass die Wirksamkeit von VELCADE bei subkutaner Verabreichung bei Patienten mit dem Multiplem Myelom die der intravenösen Verabreichung ähnelt, während einige Verträglichkeitsvorteile beobachtet werden konnten.[1]

Bei dieser großen multizentrischen, internationalen, randomisierten nicht-verblindeten Phase 3-Studie wurden 222 Patienten aus 53 Zentren in 10 Ländern weltweit aufgenommen, und die Verabreichung von VELCADE subkutan (SC) oder intravenös (IV) wurde nach dem Zufallsprinzip bestimmt.

Die Studienergebnisse zeigten, dass die Wirksamkeit von VELCADE bei Patienten mit rezidivem Multiplen Myelom in puncto Raten einer Komplett-Remission und Partial-Remission, Zeit der Krankheitsprogression, progressionsfreies Überleben bei rezidivem Multiplen Myelom, Überlebenszeit nach einem Jahr, Ansprechzeit und Ansprechdauer denen der SC- und IV-Verabreichung ähnelten. Die Daten untermauern die Wirksamkeit von VELCADE ungeachtet von dessen Verabreichungsweg. Die durchschnittliche progressionsfreie Überlebenszeit betrug dabei 10,2 Monate beim SC-Arm gegenüber 8,0 Monaten beim IV-Arm. Die Gesamtüberlebenszeit nach einem Jahr betrug 72,6 Prozent bei der SC-Gruppe und 76,7 Prozent beim IV-Arm.

Auch konnten einige Verträglichkeitsvorteile bei der SC-Verabreichung beobachtet werden. Die Häufigkeit einer Ausprägung grösser als oder gleich 3 in puncto Auftreten von Behandlungsnebenwirkungen lag bei 57 Prozent bei der SC- gegenüber 70 Prozent bei der IV-Verabreichung.

Die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen waren beim SC-Arm gegenüber dem IV-Arm bedeutend geringer: periphere Neuropathie (PN) (38 Prozent bei SC gegenüber 53 Prozent bei IV), Ausprägung 3 und höhere PN (6 Prozent bei SC gegenüber 16 Prozent bei IV) sowie Gastrointestinal-Erkrankungen (37 Prozent bei SC gegenüber 58 Prozent bei IV).
Die SC-Verabreichung von VELCADE belegte zudem eine akzeptable lokale Verträglichkeit. Nur 6 Prozent der Patienten hatten bei SC von mindestens einer lokalen Einstichstellenreaktion als Nebenwirkung berichtet, wobei am häufigsten eine Rötung genannt wurde. Alle lokalen Einstichstellenreaktionensind nach durchschnittlich 6 Tagen wieder abgeklungen.

"Die Erkenntnisse dieser Studie sind für uns sehr ermutigend. Eine subkutane Verabreichung von Velcade für Patienten mit Multiplem Myelom wäre eine gute Möglichkeit, da die Verabreichung einfacher ist und sich die Patienten-Compliance verbessern dürfte. Es bieten sich zudem Vorteile, wenn der venöse Zugang schwierig ist, und auch bei Patienten, die ein Risiko für die Entwicklung einer peripheren Neuropathie haben", so Professor Philippe Moreau vom Universitätsklinikum Nantes in Frankreich.

Velcade ist bei intravenöser Verabreichung als Erhaltungs-Monotherapie wirksam

Ergebnisse der UPFRONT-Studie wurden auch bei der Tagung vorgestellt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kombinationstherapie mit drei VELCADE-basierten Therapien (VcD: Vc-Dexamethason, VcTD: Vc-Thalidomid-Dexamethason und VcMP: Vc-Melphalan-Prednison), gefolgt von einer VELCADE-Erhaltungsmonotherapie bei Patienten mit zuvor unbehandeltem Multiplem Myelom, die für hochdosierte Behandlungen und Stammzelltransplantationen nicht infrage kamen, die Komplett-Remission verbesserten und gegenüber der Raten bei der Induktion auch zu sehr guten Partial-Ansprechraten führten.[2] Auch die Lebensqualität wurde bewertet. Die Studie zeigte hierbei, dass bis Ende des Behandlungszeitraums Patienten, die eine der drei VELCADE-basierten Therapien erhalten hatten, gegenüber den Basiswerten von bedeutenden Verbesserungen ihrer Lebensqualität berichteten.[3]

Alle drei VELCADE-basierten Therapien zeigten eine erhebliche Wirksamkeit nach acht Zyklen, mit objektiven Ansprechraten in Höhe von jeweils 68 Prozent, 78 Prozent und 71 Prozent bei VcD, VcTD und VcMP. Nach fünf Zyklen der VELCADE-Erhaltung stieg die objektive Ansprechrate auf jeweils 71 Prozent, 79 Prozent und 73 Prozent beim VcD-, VcTD- und VcMP-Arm.

"Diese Daten sind sehr bedeutsam, wenn man bedenkt, dass ältere und gebrechliche Patienten weiterhin von einer verlängerten VELCADE-Monotherapie profitieren sowie im Laufe der Zeit solidere und nachhaltigere Reaktionen mit weniger Toxizität erzielen können", so Professor Ruben Niesvizky vom "Centre of Excellence for Lymphoma and Myeloma" vom Weill Cornell Medical College am New York Presbyterian Hospital in New York.

IV Velcade als Erhaltungsmonotherapie gut verträglich

In puncto Verträglichkeit wurde die Erhaltungsmedikation bei der VELCADE-Monotherapie gut vertragen, wenn diese nach allen drei Induktionstherapien verabreicht wurde. Die Raten schwerer Nebenwirkungen zeigten am Ende der fünf Zyklen einer VELCADE-Erhaltungsmedikation bei allen drei Therapiearmen Ähnlichkeiten mit denen nach acht Induktionszyklen.

Nach 13 Behandlungszyklen hatten die fünf häufigsten dabei eine Ausprägung von größer als oder gleich 3 Nebenwirkungen; periphere Neuropathie (jeweils 18 Prozent, 28 Prozent und 21 Prozent bei VcD, VcTD und VcMP), Müdigkeit (jeweils 10 Prozent, 15 Prozent, 8 Prozent), Durchfall (11 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent), Neutropenie (jeweils 1 Prozent, 3 Prozent, 21 Prozent) sowie Pneumonie (jeweils 11 Prozent, 6 Prozent und 6 Prozent). Die Medikamentenabsetzung im Rahmen der Studie aufgrund von Nebenwirkungen war am höchsten beim VcTD-Arm (41 Prozent gegenüber 29 Prozent bei VcD und 35 Prozent bei VcMP).

Quelle :

www.journalonko.de/newsview.php?id=4441

//////////////////////////////////////////

MFG

Joseph

14 Dez. 2010 22:25
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Zu Info

Sehr.....sehr interessant


13.12.2010
Reversible Blockierung des Proteasoms eröffnet neue Chancen gegen Krebs

Als Recyclinghof der Zelle erfüllt das Proteasom eine lebenswichtige Aufgabe – auch für Krebszellen. Blockiert man es, erstickt die Zelle an ihrem eigenen Müll. Wäre man in der Lage, das Proteasom nur zu bremsen, könnte man auch Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen auf diese Weise kontrollieren. Der nun von Wissenschaftlern um Professor Michael Groll von der Technischen Universität München (TUM) aufgeklärte Reaktionsmechanismus


>>

www.journalonko.de/newsview.php?id=4463

////////////////////////

Es tut sich was, lasse mer die Jungs mal schaffen

Liebe Grüsse

Joseph

15 Dez. 2010 07:44
  • AnnaM
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Liebe Patienten und Angehörige :-)
Danke dass sie uns nicht vergessen haben. Danke an alle die sich für uns interessiert haben und uns eure Hilfe geboten haben.
Ich entschuldige mich. Ich habe mich nicht seit Lange nicht gemeldet. Ich habe sie nicht vergessen. Ich schaffe es einfach nicht. Mutti war krank, Dora war krank, ich bin nach meine Heimat verreisen um ein bißchen Ordnung mit vielen Papieren zu machen.... Und wir sind praktisch ständig auf dem Weg nach Würzburg und zurück....

Mutti müss heute nach Würzburg. Es war gedacht heute wird der vierte Zyklus anfangen. Fahren wir, weiß ich noch nicht. Unser Taxifahrer sagt die Strassen sind gesperrt wegen zu viel Schnee.
Ich rüfe gerade Würzburg an kann aber niemandn bekommen. Wir werden sehen.... Ich versuche es ruhig zu bleiben ;) Ich brauche meine Nerven noch....
Erste drei Zyklen hat Mutti super vertragen. Nach nur zwei Zyklen die Werten haben für 2/3 gefallen. Jetzt muss ich mit den Ärzten sitzen und reden..... was weiter.....
Aber zuerst müssen wir nach Würzburg....

Ich werde mich noch melden. Ich hoffe ich wderde es schaffen regelmäßiger zu sein.

Liebe Grüsse
Vladna


15 Dez. 2010 08:29
  • AnnaM
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Naja, habe gerade mit meinem Mann geredet, er ist seit 6:30 im Stau.... Sieht nicht gut aus.

:bang:



17 Dez. 2010 10:29
  • AnnaM
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Morgen.... :)
Mutti war am Ende erst Gestern in Krankenhaus gekommen. Sie bekommt gerade ihr 4. RAD Zyklus. Sie werden Mutti wieder im Januar auf der Abteilung nehmen, dann werden sie ihr verschiedene Untersuchungen machen um zu sehen wie sie auf der Chemo geantwortet hat, muss sie noch 2 Zyklen RAD bekommen und wenn alles in Ordnung wird werden sie die Mutti wieder im Februar einen Termin machen für die Stammzellen-sammlung....
Wir werden sehen.....

LG
Vladna