Franziska123 antwortete auf Revlimid - Erfahrung
13 März 2020 12:46
- Franziska123
-
535 Beiträge seit
08 August 2018
08 August 2018
Hallo
Nachdem meine Mutter 12 Tage Revlimid Pause hatte und kein Durchfall mehr,ging es heute wieder los damit,nachdem gestern wieder die Revlimideinnahme begonnen hat. Also eindeutig liegt es daran. Nun also wieder das Colystramin nehmen. Monatelang hat man es auf alles mögliche geschoben. Man muss nun sehen, ob es besser wird mit dem Pulver.
Jeanny
Nachdem meine Mutter 12 Tage Revlimid Pause hatte und kein Durchfall mehr,ging es heute wieder los damit,nachdem gestern wieder die Revlimideinnahme begonnen hat. Also eindeutig liegt es daran. Nun also wieder das Colystramin nehmen. Monatelang hat man es auf alles mögliche geschoben. Man muss nun sehen, ob es besser wird mit dem Pulver.
Jeanny
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Mapoli antwortete auf Revlimid - Erfahrung
13 März 2020 12:52
- Mapoli
-
1728 Beiträge seit
18 Juni 2011
18 Juni 2011
Hallo Jeanny,
bei mir hilft es, wenn ich die Milch weglasse (leider) und zusätzlich auch das Colestyramin (Questran oder Quantalan) nehme. Da ich sehr gerne Milch trinke, auch z.B. in Müsliform, weiß ich, dass ich danach zur Toilette rennen muss.
Alles Gute für Deine Mutter.
LG
Ma
bei mir hilft es, wenn ich die Milch weglasse (leider) und zusätzlich auch das Colestyramin (Questran oder Quantalan) nehme. Da ich sehr gerne Milch trinke, auch z.B. in Müsliform, weiß ich, dass ich danach zur Toilette rennen muss.
Alles Gute für Deine Mutter.
LG
Ma
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Arianne antwortete auf Revlimid - Erfahrung
01 Apr. 2020 17:04
- Arianne
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo an alle, hallo Karsten, hallo Jo,
vielleicht kann ich etwas zur Aufklärung zum Thema Revlimid und Mahlzeiten tun. In den ausführlichen Informationen zum Arzneimittel
heißt es: "Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer fett- und kalorienreichen Mahlzeit wird bei gesunden Freiwilligen das Ausmaß der Resorption vermindert, so dass es zu einer etwa 20 %-igen Abnahme der
50Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) und einer 50 %-igen Abnahme der Cmax im Plasma kommt. In den für die Zulassung relevanten Hauptstudien zum multiplen Myelomund zu myelodysplastischen Syndromen, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit von Lenalidomid nachgewiesen wurde, war das Arzneimittel allerdings unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen worden. Daher kann Lenalidomid unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden."
Link: ec.europa.eu/health/documents/community-...36/anx_138636_de.pdf
Vielleicht wurde wegen der möglichen Aufnahmeminimierung früher die Einnahme außerhalb der Mahlzeiten empfohlen - so jedenfalls erinnerst Du dich - und dann aufgrund der obigen Angaben revidiert. Könnte eine Erklärung sein.
Eine Frage hätte ich: Kann noch nicht verstehen, warum die Einnahme abends empfohlen wird. Der Onkologe meinte, die Nebenwirkungen seien dann erfahrungsgemäß geringer. An anderer Stelle lese ich, dass es eventuell müde macht. Nimmt jemand das Revlimid morgens? Würde bei uns besser in den Ablauf passen.
Viele Grüße
Arianne
vielleicht kann ich etwas zur Aufklärung zum Thema Revlimid und Mahlzeiten tun. In den ausführlichen Informationen zum Arzneimittel
heißt es: "Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer fett- und kalorienreichen Mahlzeit wird bei gesunden Freiwilligen das Ausmaß der Resorption vermindert, so dass es zu einer etwa 20 %-igen Abnahme der
50Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) und einer 50 %-igen Abnahme der Cmax im Plasma kommt. In den für die Zulassung relevanten Hauptstudien zum multiplen Myelomund zu myelodysplastischen Syndromen, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit von Lenalidomid nachgewiesen wurde, war das Arzneimittel allerdings unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen worden. Daher kann Lenalidomid unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden."
Link: ec.europa.eu/health/documents/community-...36/anx_138636_de.pdf
Vielleicht wurde wegen der möglichen Aufnahmeminimierung früher die Einnahme außerhalb der Mahlzeiten empfohlen - so jedenfalls erinnerst Du dich - und dann aufgrund der obigen Angaben revidiert. Könnte eine Erklärung sein.
Eine Frage hätte ich: Kann noch nicht verstehen, warum die Einnahme abends empfohlen wird. Der Onkologe meinte, die Nebenwirkungen seien dann erfahrungsgemäß geringer. An anderer Stelle lese ich, dass es eventuell müde macht. Nimmt jemand das Revlimid morgens? Würde bei uns besser in den Ablauf passen.
Viele Grüße
Arianne
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Karsten antwortete auf Revlimid - Erfahrung
04 Apr. 2020 11:55
- Karsten
-
483 Beiträge seit
22 April 2010
22 April 2010
Hallo Arianne,
danke für die Erklärungen, ich für mich nehme Revlimid, nach meiner Pause von Oktober bis Ende Januar, wieder vor dem schlafen gehen.
Ich habe vor meiner Pause, die letzte Packung morgens, ca. 2 Stunden vor dem aufstehen genommen und es genauso gut vertragen wie Abends vor dem schlafen gehen. Versuch es doch einfach mal, kannst ja bei Problemen wieder umstellen
Gruß
Karsten
danke für die Erklärungen, ich für mich nehme Revlimid, nach meiner Pause von Oktober bis Ende Januar, wieder vor dem schlafen gehen.
Ich habe vor meiner Pause, die letzte Packung morgens, ca. 2 Stunden vor dem aufstehen genommen und es genauso gut vertragen wie Abends vor dem schlafen gehen. Versuch es doch einfach mal, kannst ja bei Problemen wieder umstellen
Gruß
Karsten
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
puhsig antwortete auf Revlimid - Erfahrung
06 Apr. 2020 20:55
- puhsig
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo an alle!
Meine Mutter bekommt jetzt auch Revlimid 10 mg plus Dexa 20 mg im 2. Zyklus.
Ich habe die ganze Thread durchgelesen und stelle fest, dass es doch vorkommen kann, dass man Knochenschmerzen verstärkt bekommt und auch Durchfall. Bei meiner Mama kommt noch der unkontrollierter Urinverlust dazu und Verwirrtheit (evtl. durch Schmerzmittel)
Leider stößt man da beim Arzt auf die taube Ohren. Meine Mama ist zur Zeit im KH, sie lebt alleine und es ging gar nicht. Sie kam nicht mal aus dem Bett, war verwirrt und hatte sehr starke Schmerzen, aber nur an einer Stelle. (frühere Rippenbruch) Ich habe mit dem behandelnden Arzt telefoniert, seiner Meinung nach, das kann alles nicht sein. Das sind keine Nebenwirkungen, das wäre alles nur von der Krankheit.
Die Schmerzen usw sind aber in der Pause weg.
Ich bin so geschafft, die ganze Zeit den Ärzten zu beweisen und zu erklären.
Gibt es hier jemand, der auch sehr starke Nebenwirkungen von Revlimid hat oder hatte?
Vielen Dank im voraus
Meine Mutter bekommt jetzt auch Revlimid 10 mg plus Dexa 20 mg im 2. Zyklus.
Ich habe die ganze Thread durchgelesen und stelle fest, dass es doch vorkommen kann, dass man Knochenschmerzen verstärkt bekommt und auch Durchfall. Bei meiner Mama kommt noch der unkontrollierter Urinverlust dazu und Verwirrtheit (evtl. durch Schmerzmittel)
Leider stößt man da beim Arzt auf die taube Ohren. Meine Mama ist zur Zeit im KH, sie lebt alleine und es ging gar nicht. Sie kam nicht mal aus dem Bett, war verwirrt und hatte sehr starke Schmerzen, aber nur an einer Stelle. (frühere Rippenbruch) Ich habe mit dem behandelnden Arzt telefoniert, seiner Meinung nach, das kann alles nicht sein. Das sind keine Nebenwirkungen, das wäre alles nur von der Krankheit.
Die Schmerzen usw sind aber in der Pause weg.
Ich bin so geschafft, die ganze Zeit den Ärzten zu beweisen und zu erklären.
Gibt es hier jemand, der auch sehr starke Nebenwirkungen von Revlimid hat oder hatte?
Vielen Dank im voraus
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Alexander antwortete auf Revlimid - Erfahrung
06 Apr. 2020 23:14
- Alexander
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo "puhsig",
meine Erfahrung ist, dass Revilimid auf Dauer schon Konzentration, Merkfähigkeit und
andere kognitive Fähigkeiten stark vermindert.
Zusätzlich kann es zu einem "Kortisonentzug" kommen, ca. 3-4 Tage nach
der Einnahme. Die Einnahme von Kortison sollte möglichst um 6 Uhr in der Früh erfolgen,
da dies dem natürlichen Zyklus des Körpers entspricht auch wenn die Dosis sehr viel höher ist.
Gegen den Kortisonentzug hilft nur, wenn man am 3. Tage nach den 20mg eine minimale Dosis einnimmt,
z.B. 4mg .
Um eine Embolie zu verhindern, sollte irgendeine Blutverdünnung erfolgen, z.B. alle 2 Tage Aspirin 100,
falls wegen der Lungenembolie nicht schon Blutverdünnung erfolgt.
Schmerzmittel können natürlich auch unverträglich sein, hier ist eine gute Einstellung notwendig,
die möglich niedrig sein sollte. Ggf. sollte man den Arzt bitten, wenn die Symptome vom Schmerzmittel
kommen, ein anderes Mittel zu versuchen.
Bei Palladon muß man sehr auf Verstopfungen achten, ein Darmverschluß kann sehr böse enden.
Ich hoffe, dass hilft Euch weiter
Alexander
meine Erfahrung ist, dass Revilimid auf Dauer schon Konzentration, Merkfähigkeit und
andere kognitive Fähigkeiten stark vermindert.
Zusätzlich kann es zu einem "Kortisonentzug" kommen, ca. 3-4 Tage nach
der Einnahme. Die Einnahme von Kortison sollte möglichst um 6 Uhr in der Früh erfolgen,
da dies dem natürlichen Zyklus des Körpers entspricht auch wenn die Dosis sehr viel höher ist.
Gegen den Kortisonentzug hilft nur, wenn man am 3. Tage nach den 20mg eine minimale Dosis einnimmt,
z.B. 4mg .
Um eine Embolie zu verhindern, sollte irgendeine Blutverdünnung erfolgen, z.B. alle 2 Tage Aspirin 100,
falls wegen der Lungenembolie nicht schon Blutverdünnung erfolgt.
Schmerzmittel können natürlich auch unverträglich sein, hier ist eine gute Einstellung notwendig,
die möglich niedrig sein sollte. Ggf. sollte man den Arzt bitten, wenn die Symptome vom Schmerzmittel
kommen, ein anderes Mittel zu versuchen.
Bei Palladon muß man sehr auf Verstopfungen achten, ein Darmverschluß kann sehr böse enden.
Ich hoffe, dass hilft Euch weiter
Alexander
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
