AMMonline

     

12 Nov. 2009 17:23
  • Harry
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich zum jetzigen Zeitpunkt gegen eine allogene Transplantation entschieden. Mir wurde vorgeschlagen, eine 3. autologe SZT zu machen und anschließend eine Erhaltungstherapie mit Thalidomid. Wer hat eine 3. autologe gemacht und wie waren die Erfolge? Remissionszeit etc. Für eure Antworten danke ich schon jetzt.
Liebe Grüße Harry.

12 Nov. 2009 19:21
  • thea
  • 127 Beiträge seit
    03 November 2009
Hallo Harry,
stehe bald auch vor dieser Entscheidung.Warum hast du dich gegen die allogene entschieden?
LG,Thea

12 Nov. 2009 19:55
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
Hallo Harry,

wie wurderst du den bisher behandelt? Hast du eine Tandem hinter dir, oder 2x jeweils eine?

Wie lange hat deine Remission gedauert und wo bist du in Behandlung?

Soll vorab dann noch eine Induktionstherapie gemacht werden oder gleich die HD?

Auf Seite 14 den folgenden Links findest du Behandlungsstrategien in Abhängigkeit von der Remissionsdauer nach der HD.

myeloma.org/pdfs/ash_imf_sf_2008_sanmiguel.pdf

Mein Vater hat "zwar erst" die erste HD hinter sich, aber wen du uns ein bisschen mehr von Dir erzählst, können vielleicht mehr Leute dir helfen..

Alles erdenklich Gute!


13 Nov. 2009 12:57
  • Gabi
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo, test

13 Nov. 2009 13:03
  • Gabi
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo ! muss mich erst mal hier mit dem neuen Forum vertraut machen. Also ich habe die dritte Autologe gemacht. Die ersten beiden in 2003 und die dritte dann 2008. Diese habe ich aber fast ein Jahr vor mir hergeschoben und zwischendurch nochmal Velcade genommen. Letztes Jahr im September dann die dritte. Leider hat sie nur ein
Jahr gehalten. Meine Werte sind schlagartig angestiegen und haben sich Praktisch innerhalb eines Monats verdoppelt (IGG anf Okt bei 3500 )
Ich bin jetzt im zweiten Zyklus Revlimid/Dexa (einmal wöchentl 40 mg)
Es schlägt gut an und ich hoffe es bringt mir was auf dauer. Meine Stammzellen hatte ich 2002 gesammelt für 3x . Übrigens habe ich alle drei ohne grössere Nebenwirkungen überstanden. Letztes Jahr war ich nach 14 Tagen wieder zu Hause.
LG gabi

13 Nov. 2009 15:46
  • chrsa
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Harry,

im Laufe der Jahre habe ich 3 autologe SZT mit der jeweiligen Vortherapie
absolviert: im Frühjahr der Jahre 1999, 2003 und 2006. Zusätzlich hatte ich zwischen
den SZT jeweils noch eine konventionelle Therapie. Die Remissionsdauern
der SZT nahmen stetig ab: 27, 18 und 12 Monate, gemessen von
Therapieende bis zum Beginn der Folgetherapie. Erreicht habe ich immer nur eine PR.

Seither hatte ich noch einige konventionelle Chemos mit Bendamustin,
Revlimid und Velcade. Leider scheinen jetzt auch die neuen Mittelchen
ihre Wirkung zu verlieren. Und die neuen Hoffnungsträger, Carfilzomib
und Tanespimizin, sind wohl noch nicht in Reichweite. Aber die Hoffnung
stirbt zuletzt.

Im Rückblick habe ich meine Entscheidung zur 3. SZT nicht bereut. Die
Remissionsdauer ist wohl doch länger als bei einer konventionellen
Chemo. Allerdings ist auch die Belastung größer.

Ich wünsche Dir eine gute, Deiner Situation entsprechende Entscheidung.
Christian

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