AMMonline

     

15 Nov. 2009 19:19
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009

chrsa schrieb: Hallo Harry,

im Laufe der Jahre habe ich 3 autologe SZT mit der jeweiligen Vortherapie
absolviert: im Frühjahr der Jahre 1999, 2003 und 2006. Zusätzlich hatte ich zwischen
den SZT jeweils noch eine konventionelle Therapie. Die Remissionsdauern
der SZT nahmen stetig ab: 27, 18 und 12 Monate, gemessen von
Therapieende bis zum Beginn der Folgetherapie. Erreicht habe ich immer nur eine PR.

Seither hatte ich noch einige konventionelle Chemos mit Bendamustin,
Revlimid und Velcade. Leider scheinen jetzt auch die neuen Mittelchen
ihre Wirkung zu verlieren. Und die neuen Hoffnungsträger, Carfilzomib
und Tanespimizin, sind wohl noch nicht in Reichweite. Aber die Hoffnung
stirbt zuletzt.

Im Rückblick habe ich meine Entscheidung zur 3. SZT nicht bereut. Die
Remissionsdauer ist wohl doch länger als bei einer konventionellen
Chemo. Allerdings ist auch die Belastung größer.

Ich wünsche Dir eine gute, Deiner Situation entsprechende Entscheidung.
Christian


Hallo Christian,

vielen Dank f. deine Schilderungen. Ich drücke dir die Daumen, dass die eingesetzten Medikamente noch lange nicht die Wirkung verlieren. Wenn ich richtig informiert bin gibt es doch schon Studien und Deutschland mit:
- Tanespicamycin in Kombination mit Velcade
- Perifosin in Kombination mit Velcade
- Vorinostat in Kombination mit Velcade

Carfilzomib und Pomalidomid Studien sollen in Deutschland wohl Anfang 2010 starten. Von daher scheint doch dann auch für dich das Ende der Fahenstange noch lange nicht erreicht zu sein!!! Alles erdenklich Gute !

15 Nov. 2009 19:22
  • cevat
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    15 August 2026
Hallo Gabi

würde gerne wissen wie alt du bist?

hattest schlimme erkrankingen im szt

danek cevat

16 Nov. 2009 15:38
  • chrsa
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Christer,

vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. Ich warte jetzt erst mal
die Ergebnisse meines 3. Zyklus mit Velcade + Cyclophosphamid + Dexa
ab. Wenn das wieder ein Versager war, versuche ich es vermutlich mit
Velcade + Caelyx, oder noch mal ein Versuch mit Revlimid, das bei mir
allerdings nur sehr kurz Wirkung zeigte.

Ansonsten werde ich mich wohl wieder an Heidelberg wenden, wo ich
meine SZT durchgeführt habe. Ich scheue nur inzwischen das Reisen.
Meine Fitness hat doch ziemlich nachgelassen. Die Chemos bleiben
leider nicht in den Klamotten hängen.

Euch alles Gute, und vielen Dank für Deine rege und stets informative
Beteiligung am Forum.
Christian

07 Dez. 2009 17:18
  • carina
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Ihr Lieben,
ich habe mich nach 2 autologen (die 1. in 9/08 mit nur mäßigem Erfolg), die 2. dann in 1/09 mit CR zu einer allogenen entschlossen, da man mir gesagt hat, daß diese die einzige Heilungschance z.Z. wäre. Die besten voraussetzungen für einen Erfolg hätte man bei einer CR sowie einer guten körperlichen Fitness. Also bin ich nach einem schönen Griechenlandurlaub im Juli 09 auf die "Zelle" und war nach 5 Wochen wieder draußen. Und ich muß sagen, ich habe die allogene besser verpackt als die beiden autologen. Man muß zwar hinterher sehr vorsichtig sein aber ich möchte Euch ein wenig Mut machen und kann nur sagen, ich würde es wieder tun.
Liebe Grüße Andrea

07 Dez. 2009 19:43
  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009

carina schrieb: Hallo Ihr Lieben,
ich habe mich nach 2 autologen (die 1. in 9/08 mit nur mäßigem Erfolg), die 2. dann in 1/09 mit CR zu einer allogenen entschlossen, da man mir gesagt hat, daß diese die einzige Heilungschance z.Z. wäre. Die besten voraussetzungen für einen Erfolg hätte man bei einer CR sowie einer guten körperlichen Fitness. Also bin ich nach einem schönen Griechenlandurlaub im Juli 09 auf die "Zelle" und war nach 5 Wochen wieder draußen. Und ich muß sagen, ich habe die allogene besser verpackt als die beiden autologen. Man muß zwar hinterher sehr vorsichtig sein aber ich möchte Euch ein wenig Mut machen und kann nur sagen, ich würde es wieder tun.
Liebe Grüße Andrea


Hallo Carina,

ist ja interessant. Hatte ich bisher noch nie gehört, dass jemand 2 autologe macht und dann die allogene währen der CR Zeit.

Wo hast du dich behandeln lassen? Machst du jetzt noch eine Erhaltungstherapie oder ähnliches?

15 Dez. 2009 17:17
  • carina
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Christer,
habe erst heute deinen Beitrag gelesen. Von Anfang an, also seit 8/2007 haben sowohl mein Onkologe als auch die beh. Ärzte der beiden autologen in Bo-Langendreer immer von einer allogenen gesprochen, die sofort hinterher geschoben werden sollte. Denn dieses wäre die einzige Heilungschance für mich und gut durchführbar, da ich noch keine extremen Vorbehandlungen hatte. Nur 2 Zyklen nach diesem VAD-Chema. Wie gesagt eine Chance. Ich war dann bei Prof. Beelen in der KMT im Essener-Uniklinikum. Auch er hat mir dazu geraten, da man eine allogene am besten bei einer CR sowie einer guten körperlichen Verfassung durchsteht. Eine Erhaltungstherapie macht man danach nicht, ich muß alle 14 Tage zur Kontrolle nach Essen, muß allerdings immer noch Tabletten nehmen, die mein Immunsystem unterdrücken, damit das Transplantat nicht abgestoßen wird. So nach und nach werden die Dosen jetzt runtergefahren um zu sehen ob das Transplantat dann alleine klar kommt. Bis jetzt sieht alles sehr gut aus. Und mal schauen wer gewinnen wird - mein Spender oder mein MMchen.
Gruß Andrea.

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