thea antwortete auf 3. autologe Stammzelltransplantion - Wer hat Erfahrungen ?
02 Jan. 2010 16:15
- thea
127 Beiträge seit
03 November 2009
03 November 2009
Liebe Andrea,
bin ganz angetan von deinem Bericht. Meine Ärztin meint,dass eine allogene nicht in Frage kommt,da sie nur denen mit Leukämie wirklich hilft.Auch keine 3. HDT,da meine Tandem nur 12 Monate hielt.
Vielleicht sollte ich doch mal andere Meinungen einholen!
Ein glückliches Neues Jahr !!!!!
bin ganz angetan von deinem Bericht. Meine Ärztin meint,dass eine allogene nicht in Frage kommt,da sie nur denen mit Leukämie wirklich hilft.Auch keine 3. HDT,da meine Tandem nur 12 Monate hielt.
Vielleicht sollte ich doch mal andere Meinungen einholen!
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rudi antwortete auf 3. autologe Stammzelltransplantion - Wer hat Erfahrungen ?
02 Jan. 2010 17:32
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo,
und bei Leukämie ist es auch nur bei Kindern besonders Erfolgreich. Bei Erwachsenen Leukämiepatienten, die im Durchschnitt wie MM Patienten schon 40 bis 80 Jahr alt sind ist das Ergebnis ähnlich wie bei allogene SZT bei MM.
Je älter ein Patient umso geringer ist die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einer allogenen Transplantation und mit anderen Worten gesagt umso höher ist die therapiebedingte Mortalität.
Und beim MM macht es eigentlich nur Sinn wie bei Andrea wenn man möglichst wenig Vortherapien gemacht hat.
Heute wird oft bei MM Patienten wenn nach 2-3 autologen Vortherapien und zig anderen Erhaltungstherapien wieder ein Rezidiv auftritt als letzter "Rettungsversuch" noch eine allogene Transplantation versucht. Aber durch die vielen Vortherapien ist der Organismus schon soweit "geschädigt" und geschwächt, daß eine allogene SZT mit höherer Wahrscheinlichkeit zum therapiebedingten Tot führt oder eben nicht richtig wirkt und ein Rezidiv schnell wieder kommt.
Natürlich gibt es immer wieder den einen Fall aus einer Million der trotzdem Glück hat und wie durch ein Wunder dann nochmal viele Jahre leben kann.
Aber einige sehr bekannte Fälle zeigen ja, das die allogene nach vorheriger "Austherapierung" zum Tode führte.
Auf der anderen Seite - wenn man austherapiert ist und mit dem Rücken absolut zur Wand steht - dann würde ich diesen Schritt des letzten Rettungsversuches eventuell auch gehen. Man hat dann eh nichts mehr zu verlieren - außer vielleicht ein paar Monate länger unter großen Qualen gelebt zu heben.
Bei der allogenen SZT muß man auch unbedingt die volle allogene von der Mini-allogenen SZT unterscheiden und gezielt nachfragen welche der beiden eigentlich vorgesehen ist bzw. auf Grund des Alters (z.B. über 55) sowieso nur noch in Frage kommt.
LG
Rudi
und bei Leukämie ist es auch nur bei Kindern besonders Erfolgreich. Bei Erwachsenen Leukämiepatienten, die im Durchschnitt wie MM Patienten schon 40 bis 80 Jahr alt sind ist das Ergebnis ähnlich wie bei allogene SZT bei MM.
Je älter ein Patient umso geringer ist die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einer allogenen Transplantation und mit anderen Worten gesagt umso höher ist die therapiebedingte Mortalität.
Und beim MM macht es eigentlich nur Sinn wie bei Andrea wenn man möglichst wenig Vortherapien gemacht hat.
Heute wird oft bei MM Patienten wenn nach 2-3 autologen Vortherapien und zig anderen Erhaltungstherapien wieder ein Rezidiv auftritt als letzter "Rettungsversuch" noch eine allogene Transplantation versucht. Aber durch die vielen Vortherapien ist der Organismus schon soweit "geschädigt" und geschwächt, daß eine allogene SZT mit höherer Wahrscheinlichkeit zum therapiebedingten Tot führt oder eben nicht richtig wirkt und ein Rezidiv schnell wieder kommt.
Natürlich gibt es immer wieder den einen Fall aus einer Million der trotzdem Glück hat und wie durch ein Wunder dann nochmal viele Jahre leben kann.
Aber einige sehr bekannte Fälle zeigen ja, das die allogene nach vorheriger "Austherapierung" zum Tode führte.
Auf der anderen Seite - wenn man austherapiert ist und mit dem Rücken absolut zur Wand steht - dann würde ich diesen Schritt des letzten Rettungsversuches eventuell auch gehen. Man hat dann eh nichts mehr zu verlieren - außer vielleicht ein paar Monate länger unter großen Qualen gelebt zu heben.
Bei der allogenen SZT muß man auch unbedingt die volle allogene von der Mini-allogenen SZT unterscheiden und gezielt nachfragen welche der beiden eigentlich vorgesehen ist bzw. auf Grund des Alters (z.B. über 55) sowieso nur noch in Frage kommt.
LG
Rudi
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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lisa_kotschi antwortete auf 3. autologe Stammzelltransplantion - Wer hat Erfahrungen ?
02 Jan. 2010 18:29
- lisa_kotschi
-
1139 Beiträge seit
27 Oktober 2009
27 Oktober 2009
Harry schrieb: .... Wer hat eine 3. autologe gemacht und wie waren die Erfolge? Remissionszeit etc. Für eure Antworten danke ich schon jetzt.
Liebe Grüße Harry.
Hallo Harry,
wenn Du auf dieser Website unter TherapienErfahrungsberichte (Betroffene) schaust, findest Du dort die 3 Berichte von Wolfgang M. Er hat drei autologe SZT hinter sich und er hat sich selbst als nächstes Ziel "2020" gesteckt. Wenn Du direkt mit Wolfgang Kontakt aufnehmen willst, findest Du in den Dokumenten auch die entsprechenden Angaben.
Alles Gute
Lisa
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