AMMonline

     

christine antwortete auf Weg zur allogenen SZT
02 Okt. 2013 00:21
  • christine
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    16 August 2026
Lieber Sergio,
Alles Gute weiterhin! Bei genauerem Überlegen habe wir uns ja wirklich vo ca 2 Jahren in WB getroffen; Du neu transplantiert und ich noch halbselig im SMM Zustand! Wie lange mir das vorkommt!
Grüsse

Beatrice antwortete auf Weg zur allogenen SZT
02 Okt. 2013 00:57
  • Beatrice
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    16 August 2026
Danke Sergio für deinen ausführlichen, interessanten und vor allem positiven Bericht. Es scheint, dass für dich die Allo die absolut richtige Entscheidung gewesen ist. Du schreibst, dass du einen fast normalen Alltag hast. Heisst das, dass du auch wieder arbeitest?
Wie lange nach Transplantation kann das neue Imunsystem denn noch eventuell durchstarten?
Weiterhin alles Gute, Gruss Beatrice

sergio antwortete auf Weg zur allogenen SZT
03 Okt. 2013 19:52
  • sergio
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    27 Oktober 2009
hallo Beatrice,
es hat mich gefreut, wieder von Dir zu lesen. Nein, ich arbeite nicht mehr, ich bin gluecklicherweise in der Lage gewesen, das tun zu koennen, die Ungewissheit, die Muedigkeit, etc. wuerden mir auch nicht mehr erlauben auf dem frueheren Niveau zu sein. Einerseits tut es mir leid, aber ich vermisse es nicht, meine Kinder sind jetzt 10 und 8, da gibt es genug zu tun.
Ja so wie es aussieht, dauert es ca. 2 Jahre, dann sollte die Gefahr der Abstossung auch nicht mehr akut sein. Aber dann koennte die Gefahr des Rueckfalls groesser werden. Es ist ein sehr labiles Gleichgewicht. Ich habe ohne Probleme auch wieder angefangen, die Impfungen zu machen.
liebe Gruesse

Sergio

leopoldi antwortete auf Weg zur allogenen SZT
03 Okt. 2013 20:18
  • leopoldi
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    23 Oktober 2009
Hallo Beatrice,

wie lange kann das Immunsystem nach allo durchstarten?
Ich denke das Risiko einer GvH ist zu Beginn am größten, nämlich so um Tag 100 wenn die Immunsuppression ausgeschlichen wird. Aber auch später kann sich noch eine GvH entwickeln. Mein Mann wurde im Mai 10 transplantiert. Letzten November hatte er eine GvH auf Schleimhäuten und Leber nach Gaben von Spenderlymphozyten. Aktuell - nach fast 3 1/2 Jahren - hat er wieder Spenderlymphozyten bekommen. Auch Revlimid oder ein Infekt kann das Immunsystem jederzeit anstoßen. Ich weiß nicht, ob man das zeitlich eingrenzen kann.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Beatrice antwortete auf Weg zur allogenen SZT
03 Okt. 2013 22:02
  • Beatrice
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    16 August 2026
Danke Monika und Sergio für eure Antworten.
Wenn ich das also richtig verstanden habe, kann eine GvH auch nach mehreren Jahren auftreten und damit auch eine gewisse Hoffnung auf " Heilung" ?
Andere Frage warum schlägt man eigentlich neu diagnostizierten Patienten, vor allem, wenn sie noch jung sind, nicht von an eine Allo vor? Die Risiken sind ja in den letzten 10 Jahren viel geringer geworden. Ich weiss, dass es eine Studie erst Autologe, dann allogene Transplantation gibt. Wobei ich finde, dass die Autologe eine unnötige Schwächung des Patienten bedeutet.
Grüsse, Beatrice

leopoldi antwortete auf Weg zur allogenen SZT
03 Okt. 2013 22:46
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Beatrice,

ich weiß nicht, ob es Zahlen gibt, wie lange nach Transplantation es noch zu einer Abstoßung kommen kann. *Nachdenk*. So gesehen gibt es aber sogar bei nicht transplantierten Menschen Reaktionen, in denen sich das eigene Immunsystem gegen den Körper richtet. Alles gar nicht so simpel.
Und ob nun die Allo das Gelbe vom Ei ist, steht wieder auf nem anderen Blatt. Da scheiden sich auch die Geister.
Warum Auto/Allo: Weil man die Autologe mit der vollen Breitseite Hochdosischemotherapie verbindet und damit versucht, einen bestmöglichen Ausgangspunkt für die Allo zu schaffen. Umso weniger Tumormasse da ist, umso besser die Chance für das neue Immunsystem, Herr der Lage zu werden. Dann setzt man die Allo mit einer dosisreduzierten Konditionierung drauf und reduziert damit das Mortalitätsrisiko im Moment der Allo, wo eben der Körper schon die Akzeptanz der fremden Zellen aufgebrummt kriegt.
Also: Autologe, eigene Zellen - kein GvH-Risiko - dafür Hochdosis = bestmögliche Remission; dann nur reduzierte Vorbehandlung -> fremde Zellen zur langfristigen Myelomkontrolle.
So die Theorie, zumindest verstehe ich das so :roll:.
Bei Leukämien macht man das anders. In dem Moment macht wohl eine Autologe auch keinen Sinn, da gibts die volle Keule zur Allo, dazu noch Ganzkörperbestrahlung.
... hatte Steffen hier das nicht so ...? Steffen, geht's Dir gut?

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~