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jürgenk antwortete auf Weg zur allogenen SZT
02 Mai 2013 12:56
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Sergio,
Glückwunsch zum erreichten Status.
Als Allo-Patient kann ich keine Aussagen zu meinen Zelltypen machen. Es werden wohl alle Sorten vertreten sein, die vertragen sich aber weitgehend gut. So genau will ich über die schrägen Typen auch gar nicht informiert sein, sie sollen einfach die Füße still halten, sonst verlieren sie ihren Wirt.
Das mit dem seidenen Faden mag in passendes Bild sein, im Größenvergleich ist kaum etwas tragfähiger als eben diese Gewebe der Seidenspinner. Damit bist Du in einem sehr sicheren Netz.
Geh davon aus, dass Dein gutes Ergebnis durch die Therapie erreicht wurde und nun vom neuen IS erhalten werden kann. Eine Antwort kann es nicht geben. Dieser Gedanke beflügelt aber Deine Hoffnung. Je weniger Du an das Chaos der Zellen denkst, desto mehr Raum bleibt Dir für angenehme Gedanken und das Leben.
Weiterhin alles Gute
Jürgen

rudi antwortete auf Weg zur allogenen SZT
02 Mai 2013 13:34
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Sergio,
zunächst mal Gratulation zum erreichten Ergebnis.
Tja, die Angst vor einem Rezidiv bleibt uns MM Patienten nach erfolgreicher Therapie immer ein ständiger Begleiter. Dieser ist mal mehr und dann mal wieder weniger stark präsent.
Nach einer allogenen SZT mit nachfolgender Konsolidierung und Erhaltung und DLI Infusionen erhoffst du dir natürlich möglichst "lebenslange" Ruhe von den MM Zellen und eine gute Lebensqualität.

Ich wüsche dir ein ganzes Seidenfaden-Netz von ungeahnter Reißfestigkeit und sehr langer Haltbarkeit.
Zusätzlich schmeiß ich (wie Marion) noch ein dickes Lasso um dich und damit bleibt deine Lage sehr stabil und es kann kein "Absturz" passieren.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

christine antwortete auf Weg zur allogenen SZT
02 Mai 2013 13:54
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Lieber Sergio,
ich kann mich meinen Vorschreiben nur anschliessen - leider ist man ja mit MM ein bisschen aus dem Paradis der Ahnungslosigkeit vertrieben was die Lebensdauer angeht. Ich wünsche Dir ein gelasseneres Verhältnis zu den übrig gebliebenen Zellen und viel Vertrauen in dein IS - Du hast ja nun die besten Vorraussetzungen, sehr sehr lange in zunehmend besserem Zustand zu leben! Das ist doch erstmal sehr schön:)

joseph antwortete auf Weg zur allogenen SZT
04 Mai 2013 11:05
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Hi Sergio

Schön, zu lesen, dass du das Meiste sehr gut wegstecken konntest.

Eine Pneumokokkenimpfung würd ich dir anraten, wenn du schon öfter mit Grippe und Co geplagt bist

Hier noch ein interessanter Artikel betreffend Blutbildung

www.journalmed.de/newsview.php?id=40591

Liebe Grüsse und Daumendruck für die Zukunft

Joseph

sergio antwortete auf Weg zur allogenen SZT
01 Okt. 2013 22:34
  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
Hallo liebe Mitleser,
es wird mal wieder Zeit fuer ein update. War in den letzten Wochen/MOnaten hier nicht sehr aktiv, hatte aber sehr viel zu tun, muss meine Kraefte auch genau einteilen und ich versuche auch zu verstehen, wo ich im Moment "stehe".
Die Allo ist nun zwei Jahre her, am 6.10. sind es genau zwei Jahre. In dieser Zeit ist es mir wirklich unglaublich gut gegangen, so viel Glueck habe ich gehabt...
Die Konsolidierung war im Maerz zu Ende mit den DLI, seither erhaltung mit 10mg Revlimid, durchgehend ohne Pause. Mitte Oktober habe ich wieder Kontrolle, mit Biopsie, MRT, evtl. CT.
Die Ergebnisse im Juli waren recht gut, MRT und CT negativ, Biopsie ergab einen geringen Anteil von Plasmazellen, die Frage ist scheinbar, ob es eine hartnaeckige Restkrankheit ist oder ein Wiederaufkommen. Diese Ungewissheit ist belastend. LK im Blut und Urin sind auch wieder da, schwanken aber und bewegen sich leicht ueber dem Limit. Also keine CR, aber scheinbar oligoklonale Gammopathie. Naja, wuerden die Werte stabil so niedrig bleiben, ich koennte damit leben...

Die Situation eines allo transplantierten ist aber definitiv anders als bei nicht-allo transplantierten, es gibt immer noch die Moeglichkeit dass das neue Immunsystem "durchstartet" und das MM angeht.
Das ist auch der Grund wieso ich mich auch ein wenig im Forum zurueckgehalten habe.
Die Erfahrung von uns wenigen "allos" kann man nicht generell auf alle uebertragen. Andererseits, ein Rezidiv nach allo ist dann auch schwerwiegender.
Aber koerperlich geht es mir gut, ich habe einen fast normalen Alltag, und wie schon oefters geschrieben, kann gar nicht beschreiben, wie gluecklich ich darueber bin.
Darueberhinaus habe ich in letzter Zeit auch von verschiedenen Patienten gelesen, die bei MM eine zweite allo angegangen sind, die ist zwar risikoreicher, aber es ist fuer uns ein Hoffnungsschimmer... fuer jeden Monat der vergeht und den wir einigermassen gut verbringen, wird die Messlatte der Hoffnung und der Moeglichkeiten hoeher gesetzt, d.h. es ergeben sich neue Optionen.

So, nun hoffe ich, dass die Lage im Oktober unveraendert ist, in ein paar Wochen werde ich es wohl wissen,
ich drueck Euch allen die Daumen und ja nicht gehenlassen...

Sergio

Jeanny150765 antwortete auf Weg zur allogenen SZT
01 Okt. 2013 23:00
  • Jeanny150765
  • 1161 Beiträge seit
    17 Juni 2010
Hallo Sergio,


das ist schön und ich wünsche Dir,das Du weiterhin so glücklich bleiben darfst und es Dir gut geht,wie es gerade ist.Alles Gute weiterhin.


LG
Jeanny