Ulli.60 antwortete auf (therapierefraktäres) Rezidiv nach COVID-Impfung?
11 Juni 2022 14:34
- Ulli.60
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10 September 2026
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Das ist alles grundsätzlich richtig. Offensichtlich ist es allerdings so, dass Menschen gibt, die eine genetische Ausstattung haben, die ein komplett anderes Reaktionsmuster hervorruft. Die derzeitige Hypothese geht in die Richtung, dass eine derartige Überstimulation der Immunabwehr erfolgt, dass sie am Ende komplett zusammenbricht. Zum Teil werden auch in der Vergangenheit durchgemachte Virusinfektionen reaktiviert, ganz weit vorne sind da Epstein-Barr und Herpes Viren. Sehr viel weiß man noch nicht, schließlich wird erst seit 1,5 Jahren geimpft und natürlich würden solche Impffolgen auch gar nicht ins Bild passen. Das ganze wird Post-Vac-Syndrom genannt, es gibt mittlerweile an der Uniklinik Marburg eine Spezialambulanz für diese Betroffenen und die Warteliste umfasst aktuell 1800 Personen. Weltweit (Europa und angloamerikanische Länder) gelten wissentlich 40.0000 Menschen als betroffen.
Bei meinem Ex-Mann war es so, dass nach einem Kappa-Peak von 1900 im Februar 2021nach Therapieumstellung die Werte stabil unter 200 lagen und ungefähr 1 - 2 Wochen nach der 2. Impfung sind sie sprunghaft auf 7000 angestiegen, so hoch wie selbst unbehandelt bei Diagnosestellung nicht. Und dann hat nichts mehr gegriffen, selbst extra aus den USA eingeflogene Medikamente nicht. Er ist im letzten halben Jahr an der Uni Köln von einem der Myelompäpste überhaupt in Deutschland behandelt worden und auch der hat gesagt, dass ein derartig fulminanter Verlauf bei den heutzutage verfügbaren Therapieoptionen extrem atypisch ist.
Ich bin unverändert der Ansicht, dass eine COVID-Impfung unverzichtbar ist, aber ich glaube, dass es genauso essentiell ist, die Menschen herauszufiltern, die ein erhöhtes Risiko für eine möglicherweise adverse Reaktion zeigen.
Und deshalb versuche ich entsprechende Erfahrungen zu sammeln.
Bei meinem Ex-Mann war es so, dass nach einem Kappa-Peak von 1900 im Februar 2021nach Therapieumstellung die Werte stabil unter 200 lagen und ungefähr 1 - 2 Wochen nach der 2. Impfung sind sie sprunghaft auf 7000 angestiegen, so hoch wie selbst unbehandelt bei Diagnosestellung nicht. Und dann hat nichts mehr gegriffen, selbst extra aus den USA eingeflogene Medikamente nicht. Er ist im letzten halben Jahr an der Uni Köln von einem der Myelompäpste überhaupt in Deutschland behandelt worden und auch der hat gesagt, dass ein derartig fulminanter Verlauf bei den heutzutage verfügbaren Therapieoptionen extrem atypisch ist.
Ich bin unverändert der Ansicht, dass eine COVID-Impfung unverzichtbar ist, aber ich glaube, dass es genauso essentiell ist, die Menschen herauszufiltern, die ein erhöhtes Risiko für eine möglicherweise adverse Reaktion zeigen.
Und deshalb versuche ich entsprechende Erfahrungen zu sammeln.
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miregal antwortete auf (therapierefraktäres) Rezidiv nach COVID-Impfung?
11 Juni 2022 09:29
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
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- Beiträge: 1025
Vom Gefühl her würde ich eher sagen das Gegenteil ist der Fall. AK aus MRNA Impfstoffe werden im Muskel produziert, nicht im Knochenmark. Es wird auf jeden Fall die Immunabwehr aktiviert, das sollte Krebszellen dann auch angreifen. Es tut mir Leid, dass deinem Mann nicht geholfen werden konnte. nCR ist eine sehr schlechte Ausgangslage, weil da bleiben Milliarden von Krebszellen zurück, die weiter mutieren und dann einen noch aggressiveren /resistenteren Klon bilden.
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(therapierefraktäres) Rezidiv nach COVID-Impfung? wurde erstellt von Ulli.60
11 Juni 2022 00:38
- Ulli.60
- Autor
0 Beiträge seit
10 September 2026
10 September 2026
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Hallo liebe Foristen,
mich treibt seit einigen Monaten die Frage um, ob jemand in einem engen zeitlichen Kontext zu seiner COVID-19-Impfung ein Rezidiv entwickelt hat und wenn ja, wie gut ließ es sich therapieren?
Hintergrund ist zum einen der tragische Verlauf meines Ex-Mannes: ED Multiples Myelom 06/2019, Induktionstherapie, dann HD und autologe ASZT 12/2019, danach nCR, in 05/06 2021 die COVID-Impfung mit 2x Biontech. In einem ganz engen zeitlichen Zusammenhang dann ein fulminantes Rezidiv, das therapeutisch nicht mehr einzufangen war, obwohl innerhalb der nächsten Monate ALLE Therapien bis auf eine CAR-T-Zelltherapie alles bekommen hat, was aktuell am Markt verfügbar war, es hat tatsächlich nichts angeschlagen, am 06.01.2022 ist er verstorben. Anfänglich haben wir den engen zeitlichen Zusammenhang nur für eine zufällige Duplizität der Ereignisse gehalten, aber inzwischen bin ich im Rahmen meiner ärztlichen Tätigkeit auf einige Patienten gestoßen, die nach Impfung einen massiven Verlauf hatten, darunter auch eine Frau mit Z.n. Ovarial-Ca, das vollständig remittiert war und 1 Woche nach der Impfung sind die Tumormarker massiv angestiegen i. S. eines biochemischen Rezidivs.
Jetzt meine Frage: gibt es im Forum jemanden, dem ähnliches widerfahren ist?
Damit kein falscher Eindruck aufkommt, ich bin absolut keine Impfgegnerin, ganz im Gegenteil, bisher war ich eine fast militante Befürworterin aber diese -und noch einige andere Nicht-Tumor-Verläufe- geben mir schon zu denken.
Für Euer Feed-back danke ich sehr herzlich und bin sehr gespannt darauf.
Ulli60
mich treibt seit einigen Monaten die Frage um, ob jemand in einem engen zeitlichen Kontext zu seiner COVID-19-Impfung ein Rezidiv entwickelt hat und wenn ja, wie gut ließ es sich therapieren?
Hintergrund ist zum einen der tragische Verlauf meines Ex-Mannes: ED Multiples Myelom 06/2019, Induktionstherapie, dann HD und autologe ASZT 12/2019, danach nCR, in 05/06 2021 die COVID-Impfung mit 2x Biontech. In einem ganz engen zeitlichen Zusammenhang dann ein fulminantes Rezidiv, das therapeutisch nicht mehr einzufangen war, obwohl innerhalb der nächsten Monate ALLE Therapien bis auf eine CAR-T-Zelltherapie alles bekommen hat, was aktuell am Markt verfügbar war, es hat tatsächlich nichts angeschlagen, am 06.01.2022 ist er verstorben. Anfänglich haben wir den engen zeitlichen Zusammenhang nur für eine zufällige Duplizität der Ereignisse gehalten, aber inzwischen bin ich im Rahmen meiner ärztlichen Tätigkeit auf einige Patienten gestoßen, die nach Impfung einen massiven Verlauf hatten, darunter auch eine Frau mit Z.n. Ovarial-Ca, das vollständig remittiert war und 1 Woche nach der Impfung sind die Tumormarker massiv angestiegen i. S. eines biochemischen Rezidivs.
Jetzt meine Frage: gibt es im Forum jemanden, dem ähnliches widerfahren ist?
Damit kein falscher Eindruck aufkommt, ich bin absolut keine Impfgegnerin, ganz im Gegenteil, bisher war ich eine fast militante Befürworterin aber diese -und noch einige andere Nicht-Tumor-Verläufe- geben mir schon zu denken.
Für Euer Feed-back danke ich sehr herzlich und bin sehr gespannt darauf.
Ulli60
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