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13 Juni 2022 09:43
  • greece
  • 105 Beiträge seit
    12 Juli 2018
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Hallo Ulrike,
ich finde deine Anfrage auch vollkommen richtig. Leider hat es keine Rückmeldung zu deiner Ursprungsfrage gegeben sondern die Diskussion ist in eine andere Richtung gegangen.
Wenn ich mich recht entsinne ist in einem anderen Beitrag genau über diesen Punkt diskutiert worden und es gab Fälle steigender Myelomwerte nach der Impfung, was natürlich auch Zufall sein kann.
Aber mit solch wichtigen Informationen kann ich dann meinen Arzt befragen und dann klären was mir persönlich größere Sorgen bereitet. Nämlich die Angst vor der möglichen Rückkehr des Myeloms oder die Folgen einer möglichen Ansteckung durch Corona.
Auch für solche Informationen ist unser Forum doch da. Ich weiß doch nicht das es eine Organisation gibt, wo man seinen Fall mit steigenden Werten nach Impfung melden kann. Und falls die eine Warnung rausgeben würden, weiß ich nicht ob ich diese erhalten würde.
Ich persönlich bin dreimal geimpft. Dies werde ich aber nicht nochmal so machen. Ich erwarte eine einmalige jährliche Spritze, welche auch einigermaßen ausgiebig getestet worden ist. Dann bin ich dabei. Das hat nix mit Impfgegner zu tun.

Gruß aus Duisburg greece

13 Juni 2022 06:40
  • Triple M
  • 61 Beiträge seit
    30 Juni 2017
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Hallo Ulrike,

ich halte Deine Vorgehensweise für legitim und habe Dir eine PN geschickt, da ich mich an einer diesbezüglichen Grundsatzdiskussion nicht beteiligen und mich vor allem etwaigen pauschalen Anfeindungen selbst nicht aussetzen möchte.

Viel Erfolg bei Deinen Recherchen
Triple M

n = 1

13 Juni 2022 00:36
  • Ulli.60
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo Chris,
natürlich kenne ich das PEI und habe in der Vergangenheit bereits mehrfach UAW dorthin gemeldet.
Es war mir nicht klar, dass ich mit meiner Frage nach relevanten Impfkomplikationen einen Tabubruch begangen habe, aber anhand der überschießenden Reaktionen scheint es ja wohl so zu sein.
Ich bin seit der Diagnosestellung in 2019 eher passives Mitglied dieses Forums, habe vor dem Tod meines Ex-Mannes zahllose Beiträge gelesen und bewundert, welch profundes Wissen hier sehr viele über Ihre Erkrankung gesammelt haben, das weit über dem vieler Mediziner liegt, sofern sie nicht gerade Hämato-Onkologen sind. Von daher bin ich irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass meine Frage als das verstanden wird, was sie sein sollte, nämlich ob jemand in einem ganz engen zeitlichen Kontext zur COVID-Impfung ein Rezidiv erlitten hat. Ich habe zusätzlich versucht, Transparent zu erläutern, worauf sich meine Frage begründet.
Da wir erst seit 1,5 Jahren impfen gibt es diese großen Kohorten noch gar nicht und es fängt immer erst mit Einzelfällen an, die auffallen und dann nach einiger Zeit zu einem größeren Bild zusammengeführt werden.
Und die Uni Marburg hat sicher nicht einfach so eine Spezial-Ambulanz für Patienten mit Post-Vac-Syndrom eingerichtet. Und wenn ich eine Begutachtung schreiben muss für jemanden, der wegen Impffolgen einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt hat, kann ich dem leider nicht sagen, da müssen Sie jetzt noch so 1 - 2 Jahre warten, bis das PEI mal zu einem abschließenden Ergebnis gekommen ist, da sollte ich schon selber auch ein paar Informationen haben. Und wenn ich alleine in den letzten 6 Monaten mit mehreren unklaren Verläufen dieser Art konfrontiert worden bin, dann bin ich ganz sicher nicht die einzige Mediziner*in, die damit zu tun hat, aber vielleicht die Einzige, die einen Angehörigen mit MM und einem derartigen Verlauf hatte und deswegen war es für mich naheliegend, meine Frage auch an die direkt Betroffenen zu richten.
Im übrigen hat mein Ex-Mann, selbst Mediziner und Chemiker kurz vor seinem Tod selbst diese Überlegungen angestellt und als Erster einen Zusammenhang hergestellt. Damals habe ich das noch kategorisch negiert, aber inzwischen tauchen bei mir zunehmend Zweifel auf.
Mir einen Mangel an Gewissenhaftigkeit zu unterstellen oder mich in die Nähe von Impfgegnern und Querdenkern zu stellen ist schon eine eigenartige Form auf meine Anfrage zu reagieren. Eigentlich wollte ich nur eine Antwort auf eine Frage.
Liebe Grüße
Ulrike

12 Juni 2022 16:25
  • BenjaminCanin
  • 7 Beiträge seit
    28 April 2019
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Liebe Ulrike,

es ist vielleicht nicht ganz klar geworden, dass ich mit meinem letzten Post insbesondere Inas Forumsbeitrag kritisieren wollte, da eine der dort zitierten Literaturquellen aus meiner Sicht höchst fragwürdig ist.

Nach dem sehr traurigen Schicksal deines Ex-Mannes kann ich sehr gut verstehen, dass Du nach möglichen Ursachen und Erklärungen suchst, insbesondere wenn Du weitere Fälle in deinem direkten Umfeld beobachtet hast.

Als naturwissenschaftlich gebildeter Mensch wirst Du aber auch wissen, dass unser persönliches Erleben und unsere subjektive Einschätzung täuschen kann. Bei Millionen von durchgeführten Covid-Impfungen werden immer auch sehr viele negative Ereignisse im direkten zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung auftreten - nicht weil notwendigerweise die Impfung dafür verantwortlich ist, sondern weil bei einer sehr großen Gruppe von Menschen immer auch schlimme Dinge passieren.

Um entscheiden zu können, ob eine Kausalität zwischen der Impfung und einer möglichen Nebenwirkung besteht, muss man sehr große Gruppen miteinander vergleichen, da nur so sicher eine Häufung festgestellt werden kann.

Da ein Einzelner, selbst wenn er Arzt ist, solche großen Vergleichsgruppen schwerlich bilden kann, hat man in Deutschland das Paul-Ehrlich-Institut geschaffen, dem zentral alle Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen gemeldet werden sollen. Ich hoffe daher sehr, dass Du sowohl den Fall deines Ex-Mannes als auch alle weiteren Fälle dem Paul-Ehrlich-Institut angezeigt hast.

Als verantwortungsvolle Ärztin ist das sicher der bessere Weg, als in einem Forum mit vielen schwerkranken Menschen nach weiteren Einzelfällen zu suchen.

Liebe Grüße

Chris

12 Juni 2022 16:17
  • Conny57
  • 73 Beiträge seit
    20 November 2011
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"ich weiß nicht, ob Du meine primäre Anfrage gelesen und vollinhaltlich verstanden hast."
Diese Aussage find ich etwas heftig.
Wenn Gegenwind kommt ist der andere zu blöd und hat's nicht verstanden.
Eine gewissenhafte Ärztin würde so etwas in einem Forum für schwerkranke Menschen nie posten.

12 Juni 2022 16:01
  • Butzl
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
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Fulminant draufhauen war Benjamins Antwort nun eher nicht.
Verantwortungslos empfinde ich dagegen den Eingangspost.
Das Rezidiv eines Ovarialkarzinoms (übrigens ein Krebs mit enorm hoher Rückfallquote) und auch den Tod eines Patienten hier so hopplahopp mit der Covid 19 Impfung in Verbindung zu bringen ist sarkastisch und verantwortungslos.
Ein gewissenhafter Naturwissenschaftler stellt solche Behauptungen nicht ungeprüft in ein Forum schwerkranker Menschen, immer mit diesem "ich möchte ja nicht beunruhigen, aber.....-Unterton"
Das kenne ich eher von Facebook.
LG Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...