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13 Juni 2022 20:31
  • AHA
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo,
Ich freue mich sehr, daß eine Ärztin sich die Mühe macht und Impfungen in Frage stellt.
Auch ich bin keine Impfgegnerin (allerdings nicht gegen covid geimpft, weil Angst vor einem Rheumaschub).
Mein Mann ist hier der Patient und wurde 3 mal geimpft.
Bevor er zum 3.mal geimpft wurde, ließen wir seine Antikörper bestimmen. Er hatte keine! Also wurde er zum 3.mal geimpft. Meiner Meinung nach sind seitdem seine Leberwerte ausser der Norm, ebenso die Nierenwerte. Kappas mittlerweile wieder zurück gegangen.
Weshalb ich aber schreibe, ist, daß in meinen unmittelbaren Umfeld viele Personen nach der Impfung erkrankt sind. Mein Sohn hatte nach der 2. Impfung eine heftige gürtelrose und ist lt Kardiologe gerade so an einer herzmuskelentzündung vorbei gekommen. Meine Tochter hat Einblutungen in der darmwand ( Lt. Internist unbegreiflich und noch nie gesehen). Von meiner Cousine die Tochter hatte nach den Impfungen 2 mal eine sehnerv Entzündung mit KHaufenthalt. Alles an RKI usw gemeldet.
Meine Freundin hat im Februar die 2. Impfung erhalten und im April hatte sie Knoten in der Brust. Ebenso eine Nachbarin. Von meiner Freundin der Mann bekam ein non hodgkin lymphom. Ich könnte noch über verstorbene, ältere Menschen aus dem weiteren Bekanntenkreis berichten, die ziemlich schnell nach der 2. Impfung verstorben sind.
Am schlimmsten ist für mich, das meine Mutter, die immer gesund und fit war, zeitlebens keinerlei Medikamente benötigte, nach der 2. Impfung nicht mehr wirklich auf die Beine kam. Sie wurde im Mai zum 2mal geimpft und ab da wurde sie immer weniger. September bemerkte sie, daß ihr bauchumfang wuchs. Anfang Oktober zum Arzt (der sie nur als gesunde Pflegerin meines Vaters kannte) sofort ins KH und sämtliche Untersuchungen ergaben ein ovarialkarzinom mit bauchfellbefall. OP und künstlicher darmausgang folgten. Ende Oktober ist sie verstorben.
Ob es an der Impfung lag, wer weiß das schon...
Es wurde nun doch ein langer Eintrag...
Ich bin auf jeden Fall solchen Menschen wie Ulli60 sehr dankbar, da sie sich ehrlich um Aufklärung bemühen. Vielen Dank dafür!
Lg
Andrea

13 Juni 2022 19:55
  • Franziska123
  • 535 Beiträge seit
    08 August 2018
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Hallo,

Ich fand es schon immer schlimm, wenn jemand eine Frage hat und einige reagieren dann etwas " komisch" darauf. Früher hat mich das gekränkt und ich habe zurück geschossen. Mittlerweile Ist es ja ruhig hier. Und wenn jemand eine wie ich finde wichtige Frage hat, ist das hier der richtige Ort um sich schlau zu machen. Es interessiert mich,dieses Thema. Meine Schwiegermutter hätte nach der Astra c. Impfung eine Woche später einen schweren Schlaganfall, sie lebte dann noch 3 Monate und verstarb dann. Sie hätte schwerste Durchblutungsstörungen,was zur Amputation eines Beins führte. Und man impft Sie dann mit Astra C. ?
Hier soll rausgefunden werden, ob es ein Zusammenhang gibt mit steigenden Werten nach Impfung. Viel Erfolg bei der Recherche.

Jeanny

13 Juni 2022 18:47
  • Ulli.60
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo,
grundsätzlich wäre erst einmal eine etwas weniger aggressive Tonalität schön.
Bei der Patientin handelte es sich um eine 53-jährige Frau, die ich im Rahmen einer Dienstfähigkeitsprüfung untersucht habe, weil Beamtin.
ED Ovarial-Ca. 2020, dann operative Sanierung (das volle Programm) und anschließend Chemotherapie bis 09/2021. In der Bildgebung kein Tumonachweis, keine nachweisbaren Tumormarker mehr. Dann im Dezember 2021 die 3. Impfung mit einem m-RNA- Impfstoff-ob Moderna oder Biontech weiß ich nicht mehr- eine Woche danach massiver Anstieg der Tumormarker, so dass nochmal die ganze Diagnostik gelaufen ist, ohne jedoch einen manifesten Tumornachweis sicher erbringen zu können, ganz fraglich wurde eine Peritonealbeteiligung diskutiert, aber es fand keine laparoskopische Diagnosesicherung statt. Es wurde eine erneute Chemotherapie eingeleitet und zum Zeitpunkt der Vorstellung bei mir im März diesen Jahres waren die Werte schon fast wieder im Normbereich. Im übrigen wurde der Zusammenhang mit der 3. Impfung von der Patientin proaktiv kommuniziert und auch ihre Gynäkologin schien es nicht vollkommen abwegig zu finden. Ob eine Meldung ans PEI gemacht wurde, weiß ich nicht, das ist Sache des behandelnden Arztes, im Rahmen meiner Gutachtertätigkeit habe ich dafür überhaupt keine Autorisierung und auch keinen Zugriff auf all die Daten, die man dahin melden muss. Ich hab das während meiner Klinikzeit ein paar Mal gemacht und dabei gehen die Fragen immer total in die Tiefe.

13 Juni 2022 14:21
  • Butzl
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
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Moin,

Könnte ich bitte zumindest eine Antwort auf meine Frage haben?
Handelte es sich letztendlich um ein behandlungsbedürftiges Rezidiv bei der Dame mit dem Ovarialkarzinom? CA125 ist ein unspezifischer Tumormarker, war dieser erhöht?
Ovarialkarzinome neigen ja leider zu Rezidiven, ebenso wir das MM
Und wurde der Verdacht an die zuständigen Stellen gemeldet? Wie wurde reagiert?
Ich frage wie gesagt aus persönlichem Interesse, da familiär betroffen! Und genau das ist das Problem solcher Posts, sie fördern Unbehagen und Angst.

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...

13 Juni 2022 13:11
  • Ulli.60
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo Monika,
biochemisches Rezidiv bedeutet, dass die Tumormarker signifikant ansteigen ohne dass man in der Bildgebung bereits ein erneutes Tumorwachstum nachweisen kann. In der Regel wird dann eine Therapie wiederaufgenommen oder bei noch laufender Therapie intensiviert.
Ich habe doch niemals behauptet, dass durch die Impfungen jeder Erkrankte ein Rezidiv erfährt. Post-Vac-Syndrom ist ein ganz neues Krankheitsbild, dass es ja überhaupt erst seit vielleicht 1 Jahr gibt wenn man bedenkt, dass die COVID-Impfung erst ab Mai/Juni für alle zugänglich war, vorher musste man ja Priorität 1 oder 2 haben. Und erst ab da ist ja auch in die Breite geimpft worden. Und bei dem wenigen, das man bisher dazu weiß scheint es so zu sein, dass mehrere Faktoren zusammenkommen müssen, um eine solche Impfkomplikation auslösen zu können.
Dabei umfassen diese Komplikationen nicht nur Tumorrezidive, sondern auch COVID-19 analoge Erkrankungen in z.T. genauso schwerer Ausprägung oder Long-COVID-Probleme.
Ich habe bis zum letzten Sommer eine Intensivstation geleitet, ich hatte bereits im Februar 2020 den erste Schwerkranken zu betreuen und wenn jemand einen Wahnsinnsrespekt vor dieser Erkrankung hat, dann bin das ich, die 1,5 Jahre mit Corona waren die Schlimmsten in fast 37 Jahren ärztlicher Tätigkeit, davon 35 Jahre als Anästhesist, Notarzt und Intensivmediziner. Da ist man ganz viel gewohnt.
Ich war und bin ein Befürworter der Impfung, aber ich denke, wenn sich langsam herauskristallisiert, dass es ganz vereinzelte Individuen gibt, die nicht profitieren, sondern Schaden nehmen, muss man doch herauszufinden versuchen, woran das genau liegt, damit in Zukunft solche Menschen frühzeitig detektiert werden und eine entsprechende Beratung stattfinden kann.
Für meine persönliche Arbeit geht es darum, dass ich den Patienten, die wegen eines solchen Problems (Schwerbehinderung, Dienstfähigkeit, Kostenübernahme) amtsärztlich begutachtet werden müssen auch gerecht werden kann. Und bisher gibt es bei einer Recherche auf den seriösen Portalen nur sehr wenig. Ich könnte mich natürlich auch in der Post-Vac-Selbsthilfegruppe kundig machen, aber dort steht zu erwarten, dass dort alles nur in eine Richtung interpretiert wird, was meinem Anliegen natürlich auch nicht nützlich ist.
Eigentlich hatte ich gehofft, in einer derartig gut informierten Community erste Antworten erhalten zu können, die mir helfen würden, Einiges besser einordnen zu können.
Offensichtlich ist das nicht möglich, was ich schade finde.
Ulrike

13 Juni 2022 10:13
  • Butzl
  • 425 Beiträge seit
    03 Januar 2015
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Moin

Selbstverständlich kann diskutiert werden und auch Erfahrungsaustausch ist wünschenswert.
Ich empfinde allerdings hier einige Posts fragwürdig und äußere das auch.
Denn auch Kritik muß erlaubt sein.
Interessant wäre auch, was aus dem "biochemischen Rezidiv" der Ovarialkarzinompatientin geworden ist.
Hat der behandelnde Arzt das gemeldet?
Wie war die Resonanz?
Und bevor mir hier etwas unterstellt wird:
Ich habe ein persönliches Interesse daran, genau DIESE Frage zu klären, denn meine Schwester hat diese Erkrankung überstanden, ist 3x Biontech geimpft und hat bisher kein (biochemisches) Rezidiv erlitten.
Wobei ich das dann allerdings auch nicht auf die Impfunh zurückführen würde, aber wer Gründe sucht, der findet auch welche
LG Moni

Monika (Butzl)
Smoldering Myelom. Bitte bitte für immer...