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12 Juni 2022 13:45
  • Ulli.60
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Hallo Chris,
ich weiß nicht, ob Du meine primäre Anfrage gelesen und vollinhaltlich verstanden hast. Es geht mir an keinem Punkt darum, Menschen bezüglich einer COVID-19-Impfung zu verunsichern. Aber wenn sich in meinem Umfeld plötzlich Auffälligkeiten häufen muss ich doch gerade als naturwissenschaftlich ausgebildeter Mensch anfangen Fragen zu stellen.
Neben dem sehr auffälligen Verlauf meines Ex-Mannes habe ich die Patienten, auf die ich mich hier beziehe, persönlich gesehen, anamnestiziert, untersucht und ihre Krankenakten eingesehen. Es ging dabei z.B um Untersuchungen im Rahmen einer Schwerbehindertenbegutachtung, ganz solide amtsärztliche Tätigkeiten und nichts Obskures aus der Querdenkerszene o.ä.
Hier möchte ich übrigens auf das Schicksal der Contergangeschädigten verweisen, das wurde auch viele Jahre als völliger Humbug abgetan.
Mein Ziel ist es, für meine weitere Arbeit in Erfahrung zu bringen, ob die mir bisher bekannten Verläufe Einzelschicksale sind oder ob es noch andere Patienten gibt, denen Ähnliches widerfahren ist und wenn ja, welche verbindende Eigenschaften gibt es. Damit das bei weiteren Begutachtungen entsprechend eingeordnet und berücksichtigt werden kann. Für die Betroffenen hängt z.T. wirtschaftlich sehr viel davon ab, z.B Renten oder die Übernahme der Kosten für neuartige Therapien, die von den Kassen noch nicht übernommen werden und die ein amtsärztliches Gutachten benötigen.
Aber es ist natürlich sehr viel einfacher, erst mal unreflektiert draufzuhauen.
Für Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.
Ulrike

12 Juni 2022 10:43 - 12 Juni 2022 10:51
  • BenjaminCanin
  • 7 Beiträge seit
    28 April 2019
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Hallo zusammen,

ich hoffe, dass unser schönes und wichtiges Forum sich nicht zu einer Plattform von sogenannten Impfskeptikern entwickelt.

Vieles was Ina gesagt hat kann man kritisieren und ich möchte auch keine allgemeine Diskussion zu Covid-Impfungen starten, aber dass Du folgende Aussage aus einer Publikation zitierst, ohne sie einzuordnen

„....Es wurde gezeigt, dass diese Störungen einen potenziell direkten kausalen Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen, Myokarditis, Immunthrombozytopenie, Bell-Lähmung, Lebererkrankungen, beeinträchtigter adaptiver Immunität, erhöhter Tumorentstehung und DNA-Schäden haben."

kann nicht unwidersprochen bleiben.

Bei der Hauptautorin dieser „Studie“ handelt es sich um Stephanie Seneff, die in rechten Kreisen in den USA mittlerweile Berühmtheit erlangt hat.

Das Paper selbst ist in keiner Weise Peer-Reviewed, sondern auf der offenen Plattform Authorea publiziert worden. Es hat also keine Überprüfung der Aussagen durch die wissenschaftliche Community stattgefunden.

Einer der Co-Autoren Dr. Peter McCollough bereits in der Vergangenheit Falschinformationen zu Covid verbreitet hat. Ms. Seneff selbst hat keinen medizinischen Hintergrund und hat in der Publikation wilde Spekulationen aufgestellt, ohne diese auch nur ansatzweise zu belegen.

Wer des Englischen mächtig ist, kann sich über die von Ina zitierte Publikation und Ms. Seneff in folgendem USA Today Artikel informieren:

eu.usatoday.com/story/news/factcheck/202...t-linked/9253041002/

Hier heisst es beispielsweise:
„There is zero truth to this claim," Dr. Sean O'Leary, a professor of pediatrics at the University of Colorado's Anschutz Medical Campus, said in an email. "The claim has several features common to anti-vaccine mis- and disinformation."

Vielleicht kann der medizinische Beirat der AMM dieses Thema noch einmal aufgreifen, damit aus berufenerem Munde eingeordnet werden kann, was der aktuelle Sachstand der Forschung ist. Da spezifische Forumsbeiträge leicht von neuen Patientinnen und Patienten durch Google gefunden werden können, halte ich das kommentarlose stehenlassen solcher „Informationen“ für sehr gefährlich.

Liebe Grüße

Chris
Letzte Änderung: 12 Juni 2022 10:51 von BenjaminCanin. Begründung: Konkretisiet

12 Juni 2022 09:25
  • Katzenfreundin
  • 15 Beiträge seit
    23 März 2018
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Hallo Ulli,

erst einmal möchte ich mein Mitgefühl ausdrücken.

Ich bin, obwohl keine Impfgegnerin, ungeimpft. (Eigenartig, dass ich immer das Gefühl habe, mich dafür entschuldigen zu müssen.)
Aber, allein in meiner unmittelbaren Umgebung sind in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Covid-19 Injektion einfach zuviele sehr starke Nebenwirkungen aufgetreten - bis hin zum Tod. Auch der Arzt meines Vertrauens hat nach kurzer Zeit das Impfen eingestellt.

Aber, um auf deine Frage zu kommen:
Das
Westdeutsche Tumorzentrum Essen Universitätsmedizin Essen (AöR)
Hufelandstraße 55 D-45147 Essen
hat bereits am 01.10.2021 folgende Meldung herausgegeben: (betrifft zwar nicht das multiple Myelom, aber immerhin auch eine Erkrankung, bei der die Zellen des Knochenmarks beschädigt sind.)

"In zeitlichem Zusammenhang mit Schutzimpfungen gegen SARS CoV-2 ist es in Deutschland bei einigen Patient*innen mit aplastischer Anämie (AA) zu Rezidiven gekommen.
Wir weisen auf diesen Verdacht hin und bitten alle Kolleg*innen, ähnliche Verdachtsfälle unverzüglich zu melden."

www.dgho.de/aktuelles/news/newsarchiv/20...aplastischer-anaemie

Außerdem gibt es bereits einige Studien, die darauf hinweisen, dass durch die mRNA Spritze das Immunsystem geschädigt/unterdrückt/beeinträchtigt werden könnte: Leider habe ich sie nicht gespeichert und eine nachträgliche Suche erweist sich als schwierig. Was ich wieder gefunden habe ist  (allerdings ein Preprint):

Biochemische Hintergründe werden in einem in Researchgate veröffentlichten Artikel mit dem Titel „Innate Immune Suppression by SARS-CoV-2 mRNA Vaccinations: The role of G-quadruplexes, exosomes and microRNAs“ (Unterdrückung des angeborenen Immunsystems durch SARS-CoV-2 mRNA-Impfungen: Die Rolle von G-Quadruplexen, Exosomen und microRNAs) beleuchtet.

Darin heißt es u.a.:
"Wir identifizieren auch potenziell tiefgreifende Störungen in der regulatorischen Kontrolle der Proteinsynthese und der Krebsüberwachung.
....Es wurde gezeigt, dass diese Störungen einen potenziell direkten kausalen Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen, Myokarditis, Immunthrombozytopenie, Bell-Lähmung, Lebererkrankungen, beeinträchtigter adaptiver Immunität, erhöhter Tumorentstehung und DNA-Schäden haben."

www.researchgate.net/publication/3579946...osomes_and_microRNAs

Ich freue mich, dass du dich als Ärztin mit dem Thema befasst und kann deinen Ausführungen, vor allem ab ..."Im letzten Jahr sind die Impfungen völlig unkritisch durchgepeitscht worden" nur vollinhaltlich zustimmen.
Genau so stellt sich die Situation für mich als med. Laie dar. Es ist mir außerdem extrem unangenehm aufgefallen, dass medizinisches Personal, wenn es Zweifel geäußert hat, diskreditiert wurde und sich  teilweise mit Zwangsmaßnahmen konfrontiert sah. In dieser wichtigen Sache vermisse ich ganz stark einen offenen wissenschaftlichen Diskurs. Vor allem wenn man bedenkt, dass bis heute auf der WHO Seite 3.861.047 Verdachtsfälle zu Covid-19 vaccines gemeldet wurden.
www.vigiaccess.org/

Alles Gute für dich
Ina

11 Juni 2022 23:38
  • Ulli.60
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Danke für Eure Kommentare. Mich treibt besonders um, dass ich diejenige war, die die Impftermine organisiert hat. Zu dem Zeitpunkt war es ja noch nicht ganz einfach einen Termin zu kriegen und da ich damals als Intensivmedizinerin dies richtigen Kontakte hatte konnten wir das alles etwas beschleunigen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon sehr viele COVID-19-Patienten mit maximal üblen VerLäufen behandelt und damals erschien es mir der einzig richtige Weg.
Inzwischen bin ich - auch wegen der wirklich strapaziösen Corona-Zeit aus der kurativen Medizin ausgeschieden und führe überwiegend Begutachtungen durch. Und jetzt bekomme ich natürlich auch Kontakt zu ganz anderen Menschen und bin nicht mehr in meiner Intensivmedizinerblase unterwegs. Und offensichtlich gibt es auch gar nicht so wenige Menschen, die nicht nur eine normale Impfreaktion hatten, sondern durch die Impfung maximal kompromittiert worden sind, und das gilt nicht nur für die m-RNA-Impfstoffe, sondern auch für Astra und Johnson&Johnson.
Ich will hier auch niemanden verunsichern, für die allermeisten ist die Impfung wahrscheinlich der beste Schutz, aber ich glaube dass man einfach mehr wissen muss. Im letzten Jahr sind die Impfungen völlig unkritisch durchgepeitscht worden, aber jetzt sind wir weiter und man sollte für die kommende Welle etwas differenzierter an die Sache herangehen und potentielle Risikokandidaten herausfiltern. Aber dazu muss man (Politiker, Mediziner, Gesellschaft) erst einmal eingestehen, dass solche Komplikationen, wie ich sie beschrieben habe, überhaupt möglich sind. Und man muss die Betroffenen ernst nehmen und nicht als Spinner oder überempfindlich diskreditieren.

11 Juni 2022 21:56
  • Franziska123
  • 535 Beiträge seit
    08 August 2018
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Hallo Monika,

Ich sehe das in etwa auch so. Trotzdem hat man Angst vor Corona gehabt und die einzigste Alternative war ebend die Impfung um halbwegs gut davor geschützt zu sein. Tja trotzdem bekommen. Aber milder Verlauf. Ich persönlich fühle mich seit dem ausgelaugt. Ich habe aber als meine Mutter Corona bekam keine Panik bekommen und bin nicht mit Ihr ins KH gerast um dann mit Tabletten oder Infusionen zu gepumpt zu werden. Vor ein paar Jahren hätte ich aus Angst dazu geneigt. Ich dachte das letzte Blutbild war mehr als zufrieden stellend. Der Körper muss das alleine überwinden. Und so war das dann auch. Dann eigenhändig Revlimidpause um eine Woche verlängert. Während der Coronainfektion war gerade Pause. Alles gut. Gibt unterschiedliche Meinungen bzgl. Impfungen gegen alles. Ich denke bei vielen spielt die Angst eine grosse Rolle.

Viele Grüße
Jeanny

11 Juni 2022 17:07
  • leopoldi
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Ulli,

mein Beileid zu dem tragischen Verlauf.

Ich war auch kein Impfgegner. Meine Kinder, mittlerweile junge Erwachsene, haben alle Impfungen bekommen, die angeboten wurden. Erst später ist einiges passiert, was mich vieles - auch rückblickend - mit anderen Augen sehen lässt. Und mittlerweile bin ich wohl einer, wenngleich ich mich mit meiner Meinung hier im Umfeld meist zurückhalte. Ich hab nen Arzt, der mir gleich von der MRNA-Impfung abgeraten hat.
Ich hab mich nicht zu ausführlich damit beschäftigt, was der Impfstoff im Körper macht sondern einfach auf mein Bauchgefühl gehört. Das hatte in den letzten Jahren meistens recht. Meine Überzeugung ist, dass nichts uns besser vor Erkrankungen schützen kann als ein intaktes Immunsystem. Ebenso dass ein Immunsystem, welches zeitlebens mit Impfstoffen gefüttert wird, verlernt eigenständig zu reagieren. Das Multiple Myelom bezeichne ich als Krebs des Immunsystems. Infekte triggern, Impfungen triggern auch, auf unnatürliche Weise.
Wir unterstützen unser Immunsystem mit hoch dosiertem Vitamin D3 konsequent mit Cofaktoren.
Corona hat mein Mann trotz ner Reihe von Vorerkrankungen incl Myelom kaum bemerkt, ich nur irrelevant spürbar.

Ich weiß wie es ist, zu hinterfragen ob man etwas negativ beeinflusst hat aus Verantwortungsbewusstsein. Traurig dass wir die ganze Wahrheit vermutlich nie erfahren werden.

Herpes gab's hier im Umfeld auch mehrfach nach der Impfung, die Reinfektion in Form von Gürtelrose.

Ein spannendes Thema ist es allemal.

Liebe Grüße
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~