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05 Dez. 2012 11:48
  • Caro
  • 692 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Chrissi,

erst einmal schön, dass du hier ins Forum gefunden hast.
Es schadet sicher nicht, eine Ernährungsberaterin anzuhören. Aber - speziell bei dieser Erkrankung solltest du NUR Therapieempfehlungen von Fachleuten, die sich mit dieser Krankheit auskennen, annehmen.
Viele alternative Krebstherapien funktionieren so, dass sie das körpereigene Immunsystem stimulieren, dass es selbst den Krebs bekämpft. Nur bei dieser Krankheit ist das Immunsystem selbst vom Krebs befallen, so dass so ein Schuss bös nach hinten losgehen kann.
Bei einer Therapie mit Velcade z.B. ist grüner Tee absolut schädlich, weil es die Wirkung dieses Medikaments abschwächen oder sogar aufheben kann.
Curcumin nehmen etliche hier im Forum, einfach mal auf die Suchfunktion gehen, da erfährst du eine Menge.
Man sollte halt nicht vergessen, dass was pflanzlich ist auch stark wirken kann - im guten wie im negativen Sinne.
Ansonsten gibt es hier im Forum einige, die viele Jahre mit smouldering Myelom erkrankt waren, ohne dass überhaupt eine Therapie notwendig war.

Also kein Grund, jetzt total fertig zu sein. Du kannst noch ganz viele schöne Jahre haben auch ohne Therapie.

Herzliche Grüße

Caro

Chrissi antwortete auf Smouldering Myelom oder doch nicht?
05 Dez. 2012 11:01
  • Chrissi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo,bin neu in diesem Forum und bin sehr froh,dass ich Leute gefunden habe,die ähnliches wie ich durchmachen.
Ich bin seit kurzem an einem schwelenden Myleom erkrankt.Drei Punktionen habe ich schon durch.Dort wurden 15% der Plasmazellen gefunden.Im Momenet habe ich einen"Seelischen Totalschaden",bin total fertig.Auch ich suche verzweifelt nach Möglichkeiten und evl.Behandlungsmethoden diese"Scheiß Krankheit"in den Griff zu bekommen,bzw.zu heilen.
Ich babe mir ein Buch gekauft,in dem viele Dinge stehen,dass zum Beispiel durch Vitamin C viel erreicht werden kann.
Vitamin C ist das effektivste Chemotherapeutikum.Effektiver als alle derzeit verwendeten hochgiftigen Substanzen.
Vitamin C tötet die Kerbszellen,lässt die gesundenZellen völlig unbehelligt.Dieses Vitamin C muß man aber durch eine Infusion bekommen,damit es auch im Blut ankommt.
Weiterhin stand dort, dass man durch Fasten viel erreichen kann,dass heißt eine konsequente Ernährung mit vie Eiweiß und Vitaminen,aber ohne Kohlenhydrate.
Ich werde es einfach mal ausprobieren.Auf eine Chemotherapie bin ich nicht besonders scharf..
Weitere Wundermittel gegen Krebs sind:
Knoblauch,Kohl,Kurkuma und grüner Tee,Tomaten,Zitronen,Fisch und Nüsse.
Habe heute einen Termin bei einer Ernährungsberaterin,Vielleicht kann sie mir ja einige Ratschläge geben.
Vielleicht habt Ihr ja schon mehr Erfahrungen gesammelt als ich.
Auf alle Fälle möchte ich noch viele Jahre mit meiner Familie verbringen,denn ich bin erst 47 Jahre alt.

Nun erst einmal genug,würde mich freuen von Euch zu hören.
LG Chrissi

07 März 2011 13:13
  • Yara
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Rosemarie,

vielen Dank für deine Zeilen. Ja, sie machen Mut. Mut, die richtige Entscheidung zu treffen. Mir geht es gut, ich bin gesund, bis auf meinen (noch) wirren Kopf, aber den werde ich auch wieder klar bekommen. :D

Schön, dass du wieder Perspektiven für dich sehen konntest und herzliche Glückwünsche zur Hochzeit (ist ja noch nicht sooo lange her...)!

Weiterhin Glück und Gesundheit,

Sonnige Grüße
Yara

Rosemarie antwortete auf Smouldering Myelom oder doch nicht?
03 März 2011 19:19
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
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Hallo Yara,

beim Lesen dieses Thread´s habe ich mich wieder sehr daran erinnert, wie es mir zum Zeitpunkt meiner Diagnosestellung ging.

In etwa die selben Gedanken. Ich war damals 44 Jahre alt und dachte dass nun bald mein Leben vorbei sein würde. Auch ich hatte durch einen Zufallsbefund die Diagnose MGUS. Ich erfuhr auch durch Googeln was das denn wirklich ist. Erst mal Schock, dann der Wunsch möglichst viel darüber zu wissen. Auch die Sorge, dass nun Chemo und alles was daran hängt kommt.
Das war im Jahr 2000. In dieser Zeit war ich zweitweise wöchentlich beim Arzt, total verunsichert sobald es irgenwo zwickte. Er hatte glücklicherweise sehr viel Verständnis. Hat mich auch durch meine Zweifel und Fragen begleitet.
Nun heute habe ich außer Behandlung mit Bisphosphonat keine Behandlung erhalten. Werde halb jährlich kontrolliert und fühle mich inzwischen zwar manchmal müde aber ansonsten meinem Alter entsprechend gesund.
Für mich war es die beste Behandlung keine Behandlung zu bekommen. Da ich auch, wie Du keine weiteren Symptome habe.
Auch ich dachte am Anfang man muss och etwas tun, damit es nicht weiter geht. Doch bei dieser Krankheit ist es in einigen Fällen eben angebracht nichts zu tun, außer zu überwachen.
Ich schaue inzwischen meine Erkrankung als zu mir gehörend an und habe sie akzeptiert. Ich kämpfe nicht denn das braucht viel Energie und Kampf heist auch ich habe einen Gegner.

Dass das Leben auch mit MM/Plasmozytom weitergeht und schön sein kann, dafür bin ich ein lebender Beweis. Ich habe mih vor 3 Jahren neu verliebt und im Dezember 2010 geheiratet. Mit dem Wissen, dass es auch sein kann, dass die nächste Untersuchung ergibt, dass nun eine Behandlung angesagt ist. Mein Mann sagte " Ich bin zwar jetzt gesund, aber wer kann garantieren, dass ich nicht auch krank werde. Das einzige was ich Dir garantieren kann ist dass ich Dich liebe."

Ich hoffe,meine Zeilen machen Dir etwas Mut.

Rosemarie

02 März 2011 12:02
  • Yara
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Lisa,

hat geholfen, herzlichen Dank! :P

Sonnige Grüße

Yara

lisa_kotschi antwortete auf Smouldering Myelom oder doch nicht?
01 März 2011 11:03
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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liebe Yara,

... vielleicht hilft ein wenig der Bericht zu MGUS und Smoldering MM, den ich am Wochenende von Heidelberg (Dres. Schmitt + Hillengass) erhalten und in den Abschnitt "TherapienBasisbehandlung...) eingestellt habe. Er beschreibt u.a. ein wenig die Parameter, wann die Ärzte ein sMM für behandlungswürdig halten.

Ich wünschte Dir alles Gute
Lisa Kotschi, APMM