rudi antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
03 Dez. 2010 10:14
- rudi
-
2203 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Joseph,
Monika und Margret könnten recht haben !!!!
Es sind wahrscheinlich MM Schläferzellen in deinem Knochenmark. Diese teilen sich sehr sehr langsam oder werden erst aktiv bei einem besonderen Anlaß.
Könnte nicht die G-CSF Wachstumsstimmulierung und damit Ausschwemmung der Stammzellen auch MM Stammzellen mit wachrütteln.
Auf der anderen Seite gehst du wahrscheinlich davon aus, daß diese eventuell wachgerüttelten MM Stammis dann durch die HD Melphalan Chemo zerstört werden. Aber wie schnell teilen sich MM Stammis. Wenn sehr langsam, dann werden sie eventuell nicht mal durch die HD Chemo zerstört.
Und durch jede HD Chemo kann sich auch die Genetik deines Myeloms zum Schlimmeren verändern (mutieren).
Es ist eben so schwierig, den richtigen Weg zu finden - leider gibt es noch kein perfektes "MM Navigationssystem".
Vielleicht solltest du warten, bis sich die Anfänge des ersten Rezidiv zeigen.
Und das dauert noch sehr lange bei dir, glaube mir
Monika und Margret könnten recht haben !!!!
Es sind wahrscheinlich MM Schläferzellen in deinem Knochenmark. Diese teilen sich sehr sehr langsam oder werden erst aktiv bei einem besonderen Anlaß.
Könnte nicht die G-CSF Wachstumsstimmulierung und damit Ausschwemmung der Stammzellen auch MM Stammzellen mit wachrütteln.
Auf der anderen Seite gehst du wahrscheinlich davon aus, daß diese eventuell wachgerüttelten MM Stammis dann durch die HD Melphalan Chemo zerstört werden. Aber wie schnell teilen sich MM Stammis. Wenn sehr langsam, dann werden sie eventuell nicht mal durch die HD Chemo zerstört.
Und durch jede HD Chemo kann sich auch die Genetik deines Myeloms zum Schlimmeren verändern (mutieren).
Es ist eben so schwierig, den richtigen Weg zu finden - leider gibt es noch kein perfektes "MM Navigationssystem".
Vielleicht solltest du warten, bis sich die Anfänge des ersten Rezidiv zeigen.
Und das dauert noch sehr lange bei dir, glaube mir
Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.
rudiversal.wordpress.com
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leopoldi antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
03 Dez. 2010 10:18
- leopoldi
-
1197 Beiträge seit
23 Oktober 2009
23 Oktober 2009
Hallo Rudi,
davon auszugehen, dass die MM-Stammzellen durch die HD zerstört werden, schön und gut. Aber Joseph plant jetzt nur eine Sammlung, die HD liegt ja noch in den Sternen - oder nach der Mobilisierung schlimmstenfalls auch nicht.
LGe
Monika
davon auszugehen, dass die MM-Stammzellen durch die HD zerstört werden, schön und gut. Aber Joseph plant jetzt nur eine Sammlung, die HD liegt ja noch in den Sternen - oder nach der Mobilisierung schlimmstenfalls auch nicht.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~
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joseph antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
03 Dez. 2010 11:24
- joseph
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hi Rudi, Monika und Margret
Es geht zur Zeit um eine reine Aufstockung der Stammis, es wird keine HD mit SZT in Erwägung gezogen, wäre nonsens in der heutigen CR
Es geht rein um die Reserve, mein Onko und ich gehen davon aus, dass meine noch vorhandenen MM-Überreste in so minimaler Funktion derzeitig sind, dass Sie nicht wachgerüttelt werden können, es sind immer noch keine Aktivitäten nachweisbar, das heisst, es wäre ein Top-Zeitpunkt , physich, mental und Serum mässig gesehen, diesen Eingriff der Stimmulation vor zu nehmen.
Ok, wie Rudi schreibt, ich lauf gerne mal vor den Karren , ob es immer gut geht..........das ist nicht zu berechnen, ist reine Glücksache wenn der Körper mitspielt, aber ich tendiere nun mal eher Richtung 2 und 3 HD mit Stammis aus dem Autologen Bereich, da mir meine heutigen Stammis dieses nicht erlauben, hab ich keine grosse Wahl, da zusätzlich eine Allo bei mir auf Ablehnung stösst und nie in Betracht kommt.
Entweder geb ich mich mit einer künftigen eventuellen Einzelnen zu frieden, wenn mein MM mir wieder das Feuer unter dem Hintern anzündet oder ich sammle was nach 4 Jahren in CR in dem Fall ja keine besonderen Nebenwirkungen haben dürfte.
All die Zeit, die ich nach dem Ablauf der damaligen Überlebenszeit erleben durfte, gesund ohne Nebenwirkungen, ist doch mir geschenckte Zeit, das sind schon 3,5 Jahre, mittels Velcade und einfacher HD mit SZT, wieso soll ich mir diese Tür zuknallen, dieses nochmal erleben zu dürfen, ich bin erst 50 ....... ich möcht den 80ten von Rudi feiern :oops:
Liebe Grüsse an euch Alle
Joseph
Es geht zur Zeit um eine reine Aufstockung der Stammis, es wird keine HD mit SZT in Erwägung gezogen, wäre nonsens in der heutigen CR
Es geht rein um die Reserve, mein Onko und ich gehen davon aus, dass meine noch vorhandenen MM-Überreste in so minimaler Funktion derzeitig sind, dass Sie nicht wachgerüttelt werden können, es sind immer noch keine Aktivitäten nachweisbar, das heisst, es wäre ein Top-Zeitpunkt , physich, mental und Serum mässig gesehen, diesen Eingriff der Stimmulation vor zu nehmen.
Ok, wie Rudi schreibt, ich lauf gerne mal vor den Karren , ob es immer gut geht..........das ist nicht zu berechnen, ist reine Glücksache wenn der Körper mitspielt, aber ich tendiere nun mal eher Richtung 2 und 3 HD mit Stammis aus dem Autologen Bereich, da mir meine heutigen Stammis dieses nicht erlauben, hab ich keine grosse Wahl, da zusätzlich eine Allo bei mir auf Ablehnung stösst und nie in Betracht kommt.
Entweder geb ich mich mit einer künftigen eventuellen Einzelnen zu frieden, wenn mein MM mir wieder das Feuer unter dem Hintern anzündet oder ich sammle was nach 4 Jahren in CR in dem Fall ja keine besonderen Nebenwirkungen haben dürfte.
All die Zeit, die ich nach dem Ablauf der damaligen Überlebenszeit erleben durfte, gesund ohne Nebenwirkungen, ist doch mir geschenckte Zeit, das sind schon 3,5 Jahre, mittels Velcade und einfacher HD mit SZT, wieso soll ich mir diese Tür zuknallen, dieses nochmal erleben zu dürfen, ich bin erst 50 ....... ich möcht den 80ten von Rudi feiern :oops:
Liebe Grüsse an euch Alle
Joseph
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joseph antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
03 Dez. 2010 11:34
- joseph
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Auch ein sehr interessanter Ansatz
www.netdoktor.de/News/Stammzelltransplantation-We-1134050.html
MFG
Joseph
www.netdoktor.de/News/Stammzelltransplantation-We-1134050.html
MFG
Joseph
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Karsten antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
03 Dez. 2010 12:06
- Karsten
-
483 Beiträge seit
22 April 2010
22 April 2010
Hallo,
also ich kann dem Joseph seine Überlegung schon nachvollziehen.
Auch ich habe so meine Zweifel und Angst vor einer allogenen und es ist schon eine Entscheidung die einem sicherlich viele schlaflose Nächte bereitet.
Wenn es so machbar ist wie du beschreibst Joseph sehe ich da schon einen Sinn,wobei ich mir bei den "Spezialisten" in WB oder HB einen zusätzlichen Rat einholen würde. Ich denke aber das sind Sachen an die du so und so denkst.
Außerdem finde ich es gut wenn mal jemand den Standart-Therapie Trampelpfad verlässt und neue Wege mit einem kakulierbarem Risiko geht.
Beste Grüße
Karsten
also ich kann dem Joseph seine Überlegung schon nachvollziehen.
Auch ich habe so meine Zweifel und Angst vor einer allogenen und es ist schon eine Entscheidung die einem sicherlich viele schlaflose Nächte bereitet.
Wenn es so machbar ist wie du beschreibst Joseph sehe ich da schon einen Sinn,wobei ich mir bei den "Spezialisten" in WB oder HB einen zusätzlichen Rat einholen würde. Ich denke aber das sind Sachen an die du so und so denkst.
Außerdem finde ich es gut wenn mal jemand den Standart-Therapie Trampelpfad verlässt und neue Wege mit einem kakulierbarem Risiko geht.
Beste Grüße
Karsten
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Harry antwortete auf Autolge kontra Allogene Stammzellentherapie
03 Dez. 2010 13:05
- Harry
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Hallo zusammen,
ich stehe "kurz" vor der allogenen SZT. Ich kann die Meinung von Josef gut verstehen, jetzt kommt aber ein "aber": Wenn man in einer kompletten Remission ist, ist man in einer guten Position sich von gewissen Therapien zu distanzieren. Ich habe jetzt 3 autologe Stammzelltransplantationen sowie etliche Medikamente (Velcade, Revlimid, Thalidomid etc.) hinter mir. Ich kann mir an fünf Fingern ausrechnen, wie lange es noch gut geht, vielleicht mit Bendamustin oder einem neuen Medikament, wenn ich nach sovielen Therapien überhaupt dafür in Frage komme. Ich habe mich nun für die allogene SZT entschieden. Das es kein Spaziergang wird ist mir klar, aber ich kenne einige Patienten persönlich, den geht es nach 4-5 Jahren nach der Transplantation gut um nicht zu sagen sehr gut. Bei jedem Eingriff liegt die Gefahr nahe, das etwas passiert, bei jeder OP. Noch bin ich in einem körperlich guten Zustand und noch nicht austherapiert. Was ich hiermit sagen will ist, mache ich es jetzt nicht, bekomme ich keine Ruhe in meinen Kopf und ich habe nicht das Glück, das mein IgG mal eine längere Zeit auf einem Plateau stehen bleibt: Also werde ich die Pest nun mit der Cholera bekämpfen und "glaube", dass sich beide elemenieren.
Das Leben ist hart - ich bin es auch.
Schöne Grüße aus dem Westerwald
Harry
ich stehe "kurz" vor der allogenen SZT. Ich kann die Meinung von Josef gut verstehen, jetzt kommt aber ein "aber": Wenn man in einer kompletten Remission ist, ist man in einer guten Position sich von gewissen Therapien zu distanzieren. Ich habe jetzt 3 autologe Stammzelltransplantationen sowie etliche Medikamente (Velcade, Revlimid, Thalidomid etc.) hinter mir. Ich kann mir an fünf Fingern ausrechnen, wie lange es noch gut geht, vielleicht mit Bendamustin oder einem neuen Medikament, wenn ich nach sovielen Therapien überhaupt dafür in Frage komme. Ich habe mich nun für die allogene SZT entschieden. Das es kein Spaziergang wird ist mir klar, aber ich kenne einige Patienten persönlich, den geht es nach 4-5 Jahren nach der Transplantation gut um nicht zu sagen sehr gut. Bei jedem Eingriff liegt die Gefahr nahe, das etwas passiert, bei jeder OP. Noch bin ich in einem körperlich guten Zustand und noch nicht austherapiert. Was ich hiermit sagen will ist, mache ich es jetzt nicht, bekomme ich keine Ruhe in meinen Kopf und ich habe nicht das Glück, das mein IgG mal eine längere Zeit auf einem Plateau stehen bleibt: Also werde ich die Pest nun mit der Cholera bekämpfen und "glaube", dass sich beide elemenieren.
Das Leben ist hart - ich bin es auch.
Schöne Grüße aus dem Westerwald
Harry
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