AMMonline

     

12 Sep. 2023 11:35
  • Johannes1956
  • 205 Beiträge seit
    29 April 2023
Meine autologe Stammzellentransplantationion ist nun für November geplant. Auch wenn ihr sagt, Angst soll man nicht haben, ist es im Vorfeld doch recht belastend für mich. Alleine nach dem Durchlesen des Aufklärungsbogens ist es deutlich, dass diese, für mich alternativlose Behandlung, schwerwiegende Folgen haben kann. Dauerhafte Organschäden, Zweittumor, Hirnschlag, Herzinfarkt, alles ist möglich.

Die Alternative, es nicht zu tun, gibt es für mich aber nicht, da ich trotz aller Behandlungen bisher nicht in die Remission gekommen bin. Also Augen zu und durch. Vielleicht wird es gar nicht so schlimm, wie hier auch berichtet wird.

Johannes

  • Jockel258
  • 379 Beiträge seit
    22 September 2022
Hallo Johannes,
wir sind da alle durchgekommen und leben noch.
Das mit den Folgen müssen sie dir sagen, falls der sehr unwahrscheinliche Fall eintritt, dass sie abgesichert sind und du sie nicht verklagen kannst.
Im Übrigen kommt die wenigsten vorher in Remission und wenn, würde sie nicht lange halten.
Also Augen zu und durch!

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.

12 Sep. 2023 14:46 - 12 Sep. 2023 14:47
  • Krell04
  • 65 Beiträge seit
    23 April 2021
Hallo
Vielleicht zur Abwechslung mal meine SZT,die bis auf zwei Tage wo die Schleimhäute beim Schlucken leichte Probleme machten,
harmlos war.Ich konnte jeden Tag auf der Station spazieren gehen (war Corona Zeit),mir war nie Übel,hatte keinen Durchfall,kein Fieber usw.
Nach 2,5 Wochen entlassen,weitere 2 Wochen später bin ich wieder mit meinem Rad gefahren,anfangs nur 50-60km (war im Februar,knapp unter 10°C.),
danach wieder etwas weitere Distanzen.Meine SZT ist jetzt 2,5 Jahre her,seitdem hatte ich einmal eine leichte Verkühlung,ansonsten keine Erkrankungen,
obwohl mein Immunsystem durch die Revlimid beeinträchtigt ist.Hat mich auch nie interessiert was da alles passieren kann,habe nur gesehen,das man sich
auch selbst verrückt machen kann.Ich glaube eine positive Einstellung kann schon hilfreich sein.
Grüße Dietmar
Letzte Änderung: 12 Sep. 2023 14:47 von Krell04. Begründung: Rechtschreibfehler

12 Sep. 2023 21:52
  • Johannes1956
  • 205 Beiträge seit
    29 April 2023
Danke. So sehe ich es jetzt auch. Ich dachte eine Zeit lang, dass man mit den neuen Antikörpern auch die Remission schafft. Wenn es so ist, dass die Stammzellentransplantation die beste Methode ist, ein paar sorgenfrei Jahre zu gewinnen, dann her damit. Da bin ich froh, dass ich sie bekommen kann, kenne inzwischen einige ältere Patienten, bei denen das abgelehnt wurde.

Johannes

12 Sep. 2023 22:03
  • Johannes1956
  • 205 Beiträge seit
    29 April 2023
Ich habe noch eine Frage: Wie hoch ist die durchnittliche Lebenserwartung bzw. tumorfreie Zeit nach der Transplantation? Wie schaut die Erhaltungstherapie aus?

Danke

Johannes

  • Jockel258
  • 379 Beiträge seit
    22 September 2022
Tja lieber Johannes, da kannst du 100 Patienten fragen und wirst 100 verschiedene Antworten bekommen.

Liebe Grüße, Jockel

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