Frickitius antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
21 Sep. 2021 18:17
- Frickitius
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15 August 2026
15 August 2026
Ja sehe ich übrigens auch so. Meine Frage zielte eher darauf ab, wie ein heruntergefahrenes Immunsystem und die doch sehr belastende Impfung auf den Körper wirkt und mit welchen Nebenwirkungen man rechnen muss. Ich glaube das kann noch keiner so richtig einschätzen, auch die Ärzte nicht.
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Jo antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
21 Sep. 2021 20:12
- Jo
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Das Impfen bei gleichzeitigem Herunterfahren des Immunsystems ist einfach nicht ideal, da gibt es einfach nichts zu beschönigen, die Wirksamkeit ist eingeschränkt, besonders, wenn auch noch Cortison (z.B. Dexamethason) im Spiel ist, ein Teufelskreis. Entweder wird heruntergefahren oder hochgefahren, beides geht halt nicht so richtig zusammen. Wie man das bei laufender Therapie hingekommen will, ist mir ein Rätsel. Frau Prof. Weisel ( Uke) meint, dass zunächst die Therapie gegenüber dem Impfen im Vordergrund stehen muss, und nicht unterbrochen werden sollte; bei der Covidimpfung schränkt sie allerdings ein, dass für die Wirksamkeit zumindest das Dexamethason kurzzeitig weggelassen werden sollte. Das Für und Wider vom Impfen ist personalisiert daher eng mit den Onkologen abzustimmen. Es gibt hier leider ' mal wieder kein Patentrezept. LG Jo
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miregal antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
21 Sep. 2021 23:15 - 21 Sep. 2021 23:16
- miregal
1025 Beiträge seit
17 Mai 2019
17 Mai 2019
Zitat
Impfungen vor Therapiebeginn
Je früher individuelle Immunitäten oder Defizite bekannt sind, desto besser kann
der individuelle Impfplan darauf abgestimmt werden.
Im Idealfall sollte zum Zeitpunkt der Diagnosestellung der Impfstatus für die wichtigsten
Infektionskrankheiten erhoben werden.
Der Impfstatus sollte möglichst VOR Therapieeinleitung überprüft und vervollständigt
werden. Die wichtigsten Impfungen (siehe Abb. 2) sollten bis spätestens 2 Wochen
(Totimpfstoffe) vor Therapiebeginn verabreicht werden.
Vor einer geplanten ASZT sollten Spender und Empfänger mit allen Impfungen laut
Impfplan geimpft werden: Totimpfstoffe können bis zu 2 Wochen, Lebendimpfstoffe
bis zu 4 Wochen vor der Transplantation verabreicht werden. Laut wissenschaftlicher
Erkenntnisse bleibt nämlich eine Restimmunität nach den Behandlungen vorhanden.
Auch der Empfänger kann hier Gedächtniszellen behalten
siehe reisemed.at/wp-content/uploads/2019/12/m...fempfehlung_A5_1.pdf
Impfungen vor Therapiebeginn
Je früher individuelle Immunitäten oder Defizite bekannt sind, desto besser kann
der individuelle Impfplan darauf abgestimmt werden.
Im Idealfall sollte zum Zeitpunkt der Diagnosestellung der Impfstatus für die wichtigsten
Infektionskrankheiten erhoben werden.
Der Impfstatus sollte möglichst VOR Therapieeinleitung überprüft und vervollständigt
werden. Die wichtigsten Impfungen (siehe Abb. 2) sollten bis spätestens 2 Wochen
(Totimpfstoffe) vor Therapiebeginn verabreicht werden.
Vor einer geplanten ASZT sollten Spender und Empfänger mit allen Impfungen laut
Impfplan geimpft werden: Totimpfstoffe können bis zu 2 Wochen, Lebendimpfstoffe
bis zu 4 Wochen vor der Transplantation verabreicht werden. Laut wissenschaftlicher
Erkenntnisse bleibt nämlich eine Restimmunität nach den Behandlungen vorhanden.
Auch der Empfänger kann hier Gedächtniszellen behalten
siehe reisemed.at/wp-content/uploads/2019/12/m...fempfehlung_A5_1.pdf
Letzte Änderung: 21 Sep. 2021 23:16 von miregal.
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Frickitius antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
30 Sep. 2021 19:19
- Frickitius
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15 August 2026
15 August 2026
Kann eine Impfung mit einem Lebendimpstoff wirklich vor einer HD-Chemo mit anschließender SZT empfohlen werden ? Ich habe da so meine Zweifel ob der Lebendimpstoff nicht zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen kann nach der Gabe von Melphalan.
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Jo antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
01 Okt. 2021 06:20
- Jo
0 Beiträge seit
15 August 2026
15 August 2026
Das Impfen vor der HD ist grundsätzlich in Frage zu stellen. Die humurale Abwehr wird mit der HD komplett zerstört. Es macht also keinen Sinn. 3 Monate vor der HD und 6 Monate nach der HD sollte nicht geimpft werden, schon gar nicht mit Lebendimpfstoff. Erst 6 Monate nach der HD sollte mit dem Impfen begonnen werden. Das ist jedenfalls die Empfehlung von meinen Ärzten. Lebendimpfstoff, wenn überhaupt, erst nach einen 3 /4 Jahr nach ausführlicher Blutanalyse und Beratung.
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Frickitius antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
01 Okt. 2021 17:08
- Frickitius
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15 August 2026
15 August 2026
Das mit den Zeitpunkten (3 Monate vor HD-SZT und 6 Monate danach) mindert sicherlich das Risiko, das die Impfungen mit sich bringen. Wie sieht es aber aus, bei Coronaimpfungen bei denen noch keine Totimpstoffe zugelassen sind ? Dies würde ja bedeuten, das die gegen Covid 19 geimpften Myelompatienten, die irgendwann eine HD-SZT erhalten, einem extremen Therapierisiko ausgesetzt sind, unabhängig vom Zeitpunkt der Impfung.
Denn hier sollte ja eigentlich unbedingt auf einen Lebendimpfstoff verzichtet werden.
Deswegen fragte ich ja ganz am Anfang, ob es schon jemand hier gibt, der gegen Corona geimpft wurde und eine HD-SZT erhalten hat. Bis jetzt hat noch niemand geantwortet.
Denn hier sollte ja eigentlich unbedingt auf einen Lebendimpfstoff verzichtet werden.
Deswegen fragte ich ja ganz am Anfang, ob es schon jemand hier gibt, der gegen Corona geimpft wurde und eine HD-SZT erhalten hat. Bis jetzt hat noch niemand geantwortet.
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