AMMonline

     

Frickitius antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
03 Dez. 2021 22:02
  • Frickitius
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Also macht es doch dann eigentlich mehr Sinn, sich erst nach der HD impfen zu lassen.

Viele Grüße

DerDirch antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
04 Dez. 2021 05:08
  • DerDirch
  • 27 Beiträge seit
    13 Oktober 2021
Guten Morgen,
Jau.
Wobei ja bei mir jetzt ein minimaler Schutz
da ist mit 127.
Ich werde aber bevor ich das Krankenhaus
verlassen kann auf jeden Fall Antikörper
bekommen und dann wird geklärt wann
ich wieder geimpft werden kann.
Solange soll ich dann alle 4-6 Wochen
die Antikörper bekommen.

Gruß und einen schönen Tag,

Dirk

Mimau antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
04 Dez. 2021 19:17
  • Mimau
  • 194 Beiträge seit
    15 Oktober 2017
So macht das Sinn ;-) .
Vielleicht gibt es bis dahin ja auch richtig gute Impfstoffe.

Frickitius antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
04 Dez. 2021 19:29
  • Frickitius
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Ja hoffentlich wird der Totimpstoff von Valneva bald zugelassen. Der sollte für uns Myelompatienten dann hoffentlich gut verträglich sein.

Viele Grüße
Michael

Micha88 antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
06 Dez. 2021 21:50 - 06 Dez. 2021 22:26
  • Micha88
  • 153 Beiträge seit
    23 September 2015
ich finde es ziemlich irreführend, dass hier immer noch von Lebendimpfstoffen und "Warten auf den Totimpfstoff" gesprochen wird. ALLE Coronaimpfstoffe sind TOTIMPFSTOFFE! Auch finde ich die Diskussion "Entweder Oder" sehr bedenklich, ich denke "Sowohl als Auch" ist passender. Was nützt es mir, wenn ich die Hochdosistherapie gar nicht mehr erlebe, weil ich mich in dieser kritischen Phase der Pandemie angesteckt habe und mein Impfschutz nicht mehr vorhanden bzw. ausreichend ist.

Ich habe mich ziemlich genau 5 Monate nach der 2.Impfung boostern lassen (Astra Z./Biontech/Biontech) und zwar unter laufender Induktionstherapie. Die NB waren schwächer ausgeprägt als bei der 2. Impfung mit Biontech, allerdings hatte ich auch wieder erhöhte Temperatur und es ging mir 3 Tage nicht wirklich gut. Nach der HD lasse ich mich selbstverständlich auch wieder schnellstmöglich gegen COVID impfen, je nachdem, wann die Ärzte das für richtig halten.

Was mich an dem Impfstoff von Valneva so stört, dass hier wieder mit 2 Wirkstoffverstärkern gearbeitet wird, u.a. Aluminiumhydroxid. Dieser ist zwar auch u.a. bei der Tetanusimpfung enthalten, aber wenn es nicht unbedingt sein muss, nehme ich lieber einen Impfstoff ohne Wirkverstärker. Wenn man bedenkt, das Wirkstoffverstärker in dem Verdacht stehen, die Schlafkrankheit Narkolepsie bei der Schweinegrippeimpfung mit dem Impfstoff Pandemrix ausgelöst zu haben (Zwar mit einem anderen Verstärker, weil Aluminiumhydroxid nicht potent genug war), ist dass für mich am ehesten das Zeug, was nicht in Körper gehört!

Es ist natürlich immer eine persönliche Entscheidung, aber ich finde DASS man sich impfen lässt viele wichtiger als WOMIT man sich impfen lässt, warten ist für mich immer die Schlechteste aller Optionen. Und bei über 6 Milliarden Covid Impfungen weltweit, zieht für mich das Argument, der Impfstoff sei nicht genug erprobt auch nicht mehr!

Folgend noch ein Link, in dem das Impfen unter Myelomtherapie nochmal angesprochen wird.

gmmg.info/covid-19-impfung/

Liebe Grüße
Michael

Viele Grüße
Michael

Erstdiagnose 11/2015
z.Zt. 3 Wochen nach CAR-T Therapie
Letzte Änderung: 06 Dez. 2021 22:26 von Micha88.

miregal antwortete auf Covidimpfung und HD-SZT
07 Dez. 2021 06:42 - 07 Dez. 2021 06:44
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Es gab eine Studie für Leukämiepatienten, wie lange der Impfschutz nach der HD anhält. Der zelluäre Impfschutz hält min. 6 Monate teilweise 1 Jahr und länger nach der Hochdosis, was auch einleuchtend ist weil T-Zellen im Körper verbleiben und sich nur sehr selten teilen . Dementsprechen kann die Chemotherapie diesen Zellen nichts anhaben, weil Melphalan & Co in die Zellteilung eingreifen und so Krebszellen bevorzugt erwischen (erhöhte Zellteilung).
Aus diesen Erkenntnissen entstand der Iimpfplan der Stiko für Stammzelltranplantierte, aufgeschlüsselt nach autologer oder allogener T.
Man fängt frühestens 6 Monaten nach der T. an, und beginnt mit den Impfungen mit der kürzesten Wirkdauer, meistens Pneumokokken, Grippe und 6-fach Totimpfstoff (Tetanus, Keuchhusten, etc) Neuerdings auch Varizellen (Shingrix). Masernimpfung kommt erst viel später dran, da Lebendimpfstoff.
Ich kann mir vorstellen, dass die Covidimpfung auch relativ früh gegeben werden kann, da sie ebenfalls zu den Totimpfstoffen zählt.
Die frühere Gabe einer Impfung nach der Hochdosisbehandlung ist nicht schädlich im Sinne von Nebenwirkugen, aber auch wenig nützlich, weil das Immunsystem noch nicht richtig arbeitet.
Was (Immun-)Antikörper angeht, kann man sie nicht mit Impfungen kombinieren, da sie sich gegenseitig neutralisieren. Also humne Gammaglobuline beißen sich mit den Totimpfstoffen und Covidimpfung, und spezifische Antikörper gegen Covid verhindern eine wirkungsvolle Covidimpfung
Letzte Änderung: 07 Dez. 2021 06:44 von miregal.