- Rudolfo
15 August 2026
ähnlich wie euch geht es auch mir. Den Krankheits- und Therapieverlauf seht ihr in meinem Profil, ich will mich hier nicht wiederholen. Die SZT mit Hochdosis und anschließende Erhaltungstherapie mit Revlimid 10 mg hat knapp ein Jahr vorgehalten. Die Leichtketten steigen wieder an (Leichtkette Kappa frei 667) und eine weitere Therapie ist notwendig. Mein Onkologe ist noch relativ entspannt, er meint, alle anderen Werte sind topp, ich leider nicht. Da wir Mitte April bis Mitte Mai Urlaub mit dem Wohnmobil geplant haben und mein Onkologe das für i.O. hält, beginnt meine nächste Therapie erst danach, vorher wird das Revlimid Ende April auf 25 mg erhöht, z.Zt. eine kleine Pause von 2,5 Wochen. Sein Therapievorschlag ist Revlimid 25 mg 21/7 und Ende Mai Beginn mit Daratumumab. Wie ist es dabei mit Infektanfälligkeit (Stichwort Corona) während dieser Therapie?
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit dieser Kombination, ich habe bisher kaum Kommentare dazu gefunden.
Große Angst habe ich dabei vor weiteren Neuropathien (Verursacht durch Bortezumib), meine Rückenschmerzen durch BWK 3 und 8 reichen mir eigentlich.
Herzliche Grüße an alle Foristen(innen)
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- rob
16 August 2016
seit Okt 2018 erhalte ich DRd, Dartumumab, Revlimid 25mg und Prednisolon 50 mg (Dexamethason) das entspricht in etwa der Pollux-Studie, welche nach meiner Ansicht ein relativ gutes Ergebnis zeigt.
Innerhalb von 8 Monaten konnte ich von 1180 Kappa Leichtketten i.U auf eine CR herunterkommen.
Seit ca. 5 Monaten wurde das Revlimid von 25 auf 15 mg reduziert, die CR hat bis heute angehalten.
Bemerkenswerte Nebenwirkungen durch die DRd Therapie hatte ich nicht. Natürlich schlafe ich nach der Einnahme von den Prednisolon schlecht und hatte 2019 auch drei leichte Infekte, (ohne Fieber) aber das ist ja nicht so bemerkenswert. Verreist war ich 2019 insgesamt sechs Wochen. Bisher habe ich Daratumumab und Revlimid seht gut vertragen und ich hoffe das es noch lange so anhält.
Jeder reagiert anders, warum sollte die Dara. Rev. Therapie bei dir nicht auch gut verlaufen.
Alles Gute von Robert
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Rudolfo
15 August 2026
danke für Deine aufmunternden Worte. Gestern bin ich mit Revlimid 25 mg gestartet, 10 mg kenn ich ja schon, kaum Nebenwirkungen. Durch den abgesagten Urlaub beginne ich mit Daratumumab am 5.5.2020. Ich werde weiter berichten um auch anderen hoffentlich zeigen zu können, dass es auch ohne große Nebenwirkungen geht. Dexamethason ist bisher nicht vorgesehen, Gott sei dank.
Bis dahin, alles Gute.
Rudolfo
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Karsten
-
22 April 2010
wer macht denn deinen Therapieplan? Macht das dein Onkologe allein, oder holt er sich Rat aus einem Myelomzentrum?
Ich frage nur, weil deine Therpaie ohne Dexa gemacht werden soll und das wundert mich schon, da ich gerade diese Dauertherapie mache und Dexa steht mit auf dem Plan, den ich vom Myelomzentrum Heidelberg bekommen habe. Am Tag der Infusion, flüssig vor Dara und am Tag danach als Tablette....
Gruß
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Heike-Zi
17 Juli 2018
mein Mann bekommt auch, nachdem die Transplantation nur knapp 11 Monate gehalten hat, seit Nov. 2019 Dara, Dexa und Revlimid 25 mg.
Bisher verträgt er die Therapie ohne wesentliche Probleme.
Ich drücke dir die Daumen, dass das bei dir auch so passiert.
Bei der 1. Infusion mit Daratumumab hatte er starken Schüttelfrost und es ging ihm nicht so gut, aber bei der 2. Infusion am nächsten Tag lief es besser.
Nachteil ist halt, dass die Infusion schon einige Stunden laufen muss. Bei den ersten beiden Infusionen war er ca. 8 Stunden in der onkologischen Praxis.
Mittlerweile bekommt er Daratumumab noch alle 14 Tage, aber demnächst wird auf alle 4 Wochen umgestellt.
LG und alles Gute für dich
Heike
P.S. Ach ja, wie auch Karsten schon angefragt hat, komisch dass kein Dexamethason dabei sein soll.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- rob
16 August 2016
Karsten schrieb: Hallo Rudolfo,
Ich frage nur, weil deine Therpaie ohne Dexa gemacht werden soll und das wundert mich schon, da ich gerade diese Dauertherapie mache und Dexa steht mit auf dem Plan, den ich vom Myelomzentrum Heidelberg bekommen habe.
Hallo Rudolfo, Hallo Karsten,
auch mein DRd-Rezidivtherapieplan von Heidelberg sieht Dexamethason (40 mg) an einem Tag pro Woche vor. Mit meinem Onkologen vor Ort habe ich aber vereinbart nur 50 mg Prednisolon zu nehmen (entspricht etwa 8 mg Dexa). Bis jetzt bin ich sehr gut damit gefahren, wie bereits in meinem Beitrag vom 12.03.2020 erwähnt.
Auf der einen Seite sind 40 mg Dexa pro Woche mit all den Nebenwirkungen, als Dauermedikation ganz schön happig. Aber die Standard- Therapie soll ja bei allen Patienten helfen. Ich persönlich vermute deshalb das man bei Standard-Therapieplänen, um auf Nummer sicher zu gehen erstmals höhere Kortison-Dosen festlegt als für den einzelnen vielleicht erforderlich.
Auf der anderen Seite ist es aber auch fraglich ob Daratumumab und Revlimid ganz ohne Kortison überhaupt ausreichend wirkt?
Die Kortisonfrage solltest du (Rudolfo) auf jeden Fall nochmals mit deinem Onkologen abklären.
Viele Grüße
Robert
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
