AMMonline

     

Rudolfo antwortete auf Therapie mit Daratumumab und Revlimid
30 März 2020 11:51
  • Rudolfo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Robert,
da mein Onkologe bei der Therapiebesprechung kein Dexa o.ä. erwähnt hat, bin ich davon ausgegangen, dass es auch ohne geht. In der erwähnten Pollux-Studie wird eine Vorgehensweise mit Glukokortikoiden und ohne beschrieben. Die Studie wurde m.W. auch deshalb gemacht, da außer der Revlimid Therapie mit Dexa o.ä. nun auch Daratumumab zur Verfügung stand und die Erfolge beeindruckend waren. Wohlgemerkt, ich gebe hier nur mein laienhaftes Verständnis wieder. Natürlich werde ich meinen Onkologen, dem ich vertraue und der in einer Gemeinschaftspraxis über langjährige Erfahrungen verfügt und mit der Uni-Klinik hier in Kontakt steht, daraufhin noch einmal ansprechen. Aus meiner Historie hatte ich nur gehofft, dass ich ohne Dexa, nächtliche Unruhe und Schlaf auf der Wohnzimmercouch auskommen würde. Dank euch für die Tipps.
Bleibt Coronafrei
Rudolfo

Rudolfo antwortete auf Therapie mit Daratumumab und Revlimid
15 Mai 2020 16:19
  • Rudolfo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Robert und alle Foristen,
ich habe wohl meinem Onkologen nicht richtig zugehört. Dexamethason 20 mg 1x vor der Therapie und am Tag danach. Revlimid erst 25 mg, jetzt kurz pausiert wegen geringer Thrombo- und Leukozyten. Bei Besserung neue Bewertungsdosis Revlimid. Also genau die Therapie, die viele machen. Beim ersten Mal leichte Atemnot zwischendurch, aber sonst, bis auf die Dauer von 8 Std incl. Vorbereitung, ganz okay. Das Dexa macht mir nur als Diabetiker II beim Blutzucker Probleme, da ich durch die gefährdeten Rückenwirbel keinen Sport oder viel Bewegung habe. Habe aber von meinem Diabetologen zusätzlich noch ein 24 Std Insulin als Basis bekommen. Die Therapie finde ich jetzt nach der zweiten Infusion aber durchaus machbar, da kann ich jedem nur Hoffnung machen, dass sie denn anschlägt, wenn man auch viel Geduld haben muss. Die Coronapandemie macht es uns besonders auch nicht leichter, aber Kopf hoch, das schaffen wir alle auch.

In diesem Sinne, Rudolfo

Rudolfo antwortete auf Therapie mit Daratumumab und Revlimid
19 Aug. 2020 11:23
  • Rudolfo
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo liebe Foristen,
nach einiger Zeit eine weitere Meldung meiner Therapie zur Diskussion mit gleich Betroffenen. Das Revlimid nehme ich wegen der Nebenwirkungen (Magenprobleme) und der unbefriedigenden Blutwerte nicht mehr. Z.Zt. besteht die Therapie aus Daratumumab 14 täglich, Dexamethason 20+20 mg 14tgl. bzw. 20 mg dazwischen 1x, Zometa alle 4 Wochen. Das Daratumumab hat meine Leichtketten stark heruntergebracht, mein Onkologe ist froh, dass die Therapie auch ohne Revlimid gut anschlägt. Es scheint wohl einige Patienten zu geben, bei denen Revlimid nicht das Erhaltungsmittel der Wahl ist, aber es gibt offensichtlich Alternativen, die dann wirken. Sorgen machen meine schlechten Blutwerte immer am unteren Rande der Skala, dazu ein bisher unerklärlicher auftretender Mangel an Kalium, da bekomme ich zwischendurch jetzt auch Infusionen, da ich das Mittel Kalidor garnicht vertrage und mehr Ernährungsmäßig den Mangel ausgleichen will (Bananen, Bananen.....). Der Onkologe ist der Meinung, dass ich auch zuwenige "gute" Stammzellen produziere. Vielleicht kennt das noch jemand von Euch, diese ungünstigen Blutwerte. HB 9,1; Leukos 2.0 (x103); Thrombos 52 (x103) . Fühle mich deswegen und wegen der gerade beendeten Bestrahlungen LWK und Becken auch noch ziemlich schlapp. Bin deswegen fast ausschließlich zu Hause und bin deshalb sowieso in Quasi-Quarantäne. Gott sei Dank hilft meine Frau mir sehr.
Euch alles Gute
Rudolfo

miregal antwortete auf Therapie mit Daratumumab und Revlimid
19 Aug. 2020 21:03
  • miregal
  • 1025 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Dexamethason kann eine erhöhte Kaliumausscheidung hervorrufen ( www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Dexamethason_7 )

christine antwortete auf Therapie mit Daratumumab und Revlimid
21 Aug. 2020 00:26
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hallo Rudolfo
Schlapp nach Bestrahlung kenne ich sehr gut! Das setzte bei mir ein, zwei Wochen nach letzter Sitzung erst ein (7.7.) Mein Hb sinkt dann sehr weit (aktuell 9,5 ) und es dauert immer eine Weile, bis ich dann auf Epo komme, 30 Micro 1 Mal die Woche. Da man da ja nur bis zu einem HB von 12 wegen Trombosengefahr kommen sollte, ist das auch mit Vorsicht zu genießen.

Viel Glück!

Karsten antwortete auf Therapie mit Daratumumab und Revlimid
21 Aug. 2020 13:41
  • Karsten
  • 483 Beiträge seit
    22 April 2010
Hallo Christine, habe gerade in deinem Profil gelesen, was bei dir los ist. Drücke dir die Daumen, dass es demnächst wieder Begauf geht mit deinem Wohlbefinden.

Hallo Rudolfo,
bitte lass mal dein Testosteronspiegel beim Arzt, am besten bem Endokrinologen, messen.
Der ist vermutlich, auf Grund der Behandlungen, zu niedrig.
Sollte das der Fall sein (und ich könnte wetten das das so ist), dann wäre eine Testosterongabe u.a. auch gut für dein niedriges HB.
Ich bekomme seit ca. 9 Jahren 50mg täglich, was ich mir nach dem Duschen auf die Haut auftrage und mein HB ist, egal ob ich Therapie mache oder nicht, kaum unter 15, meist jedoch über 16. Festere Knochen, gemessen bei Knochendichtemessungen, sind ein weiterer positiver Effekt des Testostrons.
Den weiblichen Mitpatienten bleibt da wohl, wie Christine schrieb, Epo, bei uns steht Testosteron noch als Option.

Alles Gute
Karsten