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Margret antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
11 Apr. 2010 22:37
  • Margret
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    15 August 2026
Sabine, sorry, ich vergaß vorhin meine Frage:

Gab es Neues, wann eventuell mit einer Markteinführung in D zu rechnen ist? Die Studien laufen ja schon eine Weile.

Linea1946 antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
12 Apr. 2010 10:01
  • Linea1946
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    15 August 2026
Liebe Margret,

Frau Dr. Weisel sprach von 2011 mit der Einführung in Deutschland. Sie war wirklich sehr sehr angetan und hatte mich bei den Ausführungen im Auge. Ich nehme kein Medikament gegen das MM weil ich nichts vertragen habe. Vielleicht wäre das ja mit dem "Neuen M" anders?!
Liebe Grüße von Sabine
PS: Wie geht das bitte, wenn ich den Smilie einfügen möchte? Habe nicht so viel Erfahrung mit dem PC. Danke

Margret antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
12 Apr. 2010 14:27
  • Margret
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    15 August 2026
Hallo Sabine,

das hört sich vielversprechend an: 2011 - das macht Hoffnung! Danke für die Info. Ich höre parallel bei unseren Ärzten mal nach, was die zur Einführung wissen.

Die Sache mit den "gelben Männchen" ist ganz einfach: Wenn du mit der linken Maustaste einen Smilie anklickst, wandert er automatisch an die Stelle, an der der Cursor blinkt: :wink: - probier's gleich mal aus.

Liebe Grüße,
Margret

christine antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
12 Apr. 2010 16:08
  • christine
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    15 August 2026
Liebe Margret,
die Amerikaner machen seit einigen Jahren Versuche und da wird es einfacher und schneller auch bei uns. Die guten Kliniken gucken doch zu wie ein gutes Medikament in der Schleife hängt. Ich habe von der Einführung als "orphan drug" in der EU im Oktober 2009 gelesen. Von da geht es sicher schneller für die MM`ler die es desperat brauchen - also die ansonsten keine Therapiemöglichkeiten mehr haben. Manchmal lgeht es ritsch ratsch : Hier bei uns in Norwegen war zum Zeitpunkt meines ersten " Therpieversuches" Mitte 2007 Velcade und sowieso Revlimed ein regelrechtes Teufelszeug: Teuer und sowieso nur wenig sinnvoll. Jetzt wird Velcade auch hier standartmässig anscheinend immer als Einleitungstherapie angewandt - zusammen mit Cyclophosamid + Cortison. Ich glaube auch, dass einge neue Medis Weiterentwicklungen der alten sind und es so einfacher ist, eine Zulassung zu bekommen.

Für Euch müsste auch positiv sein,dass auch die, die auf Revlimed nicht mehr ansprechen, z.T.gute Ergebnisse erzielen :wink:

Margret antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
12 Apr. 2010 16:47
  • Margret
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    15 August 2026

Für Euch müsste auch positiv sein,dass auch die, die auf Revlimed nicht mehr ansprechen, z.T.gute Ergebnisse erzielen


jaaaaa.... du siehst mich schon mit den Füßen scharren vor lauter Ungeduld... :wink: Ich erwarten von keinem Medikament ein Wunder, aber Zeitgewinn.

Prof. Ludwig, der Vorsitzende der Deutsche Arzneimittelkommission, ist ja im Berliner Helios-Klinikum tätig. Er sollte als einer der ersten wissen, was in der pipeline steckt. Ich höre nach...

joseph antwortete auf Hoffnung auf ein gutes Medikament
14 Apr. 2010 08:01
  • joseph
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    15 August 2026
Hi Margret

Hier zuckt das neue Wundermittel, es kann von zwei seiten helfen, einmal normal oder über Hochdosis:oops:

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Leukämie: Arsen tötet Krebszellen

München (netdoktor.de) - Ein im Mittelalter beliebtes Gift zum Beseitigen unliebsamer Zeitgenossen könnte zum neuen Hoffnungsträger von Leukämie-Patienten werden: Arsen kann Blutkrebszellen abtöten, indem es spezifische Proteine zerstört, die die Zellen zum Überleben brauchen. Bereits 1992 hatten chinesische Forscher berichtet, dass sich mit der hochgiftigen Substanz eine bestimmte Krebserkrankung des Blutes und Knochenmarks erfolgreich behandelt lässt - die akute Promyelozyten-Leukämie (APL), eine Unterform der akuten myeloischen Leukämie. Doch erst jetzt konnten Wissenschaftler des State Key Laboratory of Medical Genomics in Shanghai nachweisen, welcher Wirkmechanismus dahinter steckt. "Unsere Studie zeigt, wie Arsen direkt die Proteine attackiert und vernichtet", erklärte Studienleiter Zhang Xiaowei gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Über die Forschungsergebnisse seines Teams berichtet das renommierte Fachmagazin "Science" (DOI: 10.1126/science.1183424).

Arsen wird bereits seit über 2.000 Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet, unter anderem bei bösartigen Erkrankungen. Bislang war unklar, was das Toxin im Detail bei Tumorgewebe bewirkt. Mithilfe moderner Labormethoden konnten Zhang und seine Kollegen nun diese Frage klären: Arsen - angewendet in Form von Arsentrioxid - bindet an das sogenannte PML-RAR?. Dieses abnormale Protein wird bei APL-Patienten aufgrund eines genetischen Fehlers produziert und kurbelt das Wachstum der Krebszellen an. Das Andocken von Arsen löst jedoch den Abbau des Krebsproteins aus, wie das Team um Zhang nun zeigen konnte.

Die Anwendung des Toxins wird den Forschern zufolge vom Körper gut vertragen. "Im Unterschied zur Chemotherapie ruft Arsen bei APL-Patienten sehr wenig Nebenwirkungen hervor", so Zhang Es käme weder zu Haarausfall noch zu einer Unterdrückung der Knochenmarkfunktion. Fundierte klinische Ergebnisse würden zudem die Wirksamkeit der Therapie belegen. "Mehr als 90 Prozent der behandelten APL-Patienten in China zeigen eine mindestens fünfjährige Überlebensrate ohne Krebs." Und die Hoffnungen des Wissenschaftlers gehen noch weiter: "Wir möchten herausfinden, wie man Arsen auch bei anderen Krebserkrankungen anwenden kann." (mf)

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Liebe Grüsse vom Schelm aus Luxemburg

Joseph