AMMonline

     

Rita antwortete auf Bortezomib- Therapie Ohne Dexa?
25 März 2016 16:50
  • Rita
  • 31 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Undinie - ich habe während meiner vielen Revilimid-Zyklen plus Dexa 2013/ 2014 und des jetzt wieder aufgenommenen Bortezomib-Zyklus plus 20 mg Dexa am Tag 1 iV - am Tag 2 5 x 8mg Dexa Tabletten arge Nebenwirkungen (Sodbrennen, rotes Gesicht, Gewichtszunahme, dicke Beine, Schlaflosigkeit ...) gehabt.
Allerdings hatte ich von Nov 2014 bis Feb 2015 an einer Studie zum CD 38 Antikörper teilgenommen und dazu wöchentlich 40mg Dexa als Infusion bekommen, ohne diese ärgerlichen Nebenwirkungen ...
Nach Absprache mit meinem Onkologen bekomme ich jetzt im zweiten Zyklus Bortezomib / Dexa als Vormedikation 40 mg Dexa am Tag 1 wieder als Infusion und siehe da - ich vertrage Dexa besser als Infusion ...
Evtl. könnte dies ein Tipp sein, nicht in Tablettenform sondern iV

Ich wünsche es Dir
und außerdem allen
Frohe Ostern
Rita

UndineD. antwortete auf Bortezomib- Therapie Ohne Dexa?
25 März 2016 19:00
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Danke Leopoldi, für deine aufmunternden Zeilen.
Es ist in der Tat so, dass die Diagnose MM mit all ihren Konsequenzen schrecklich ist. Die Lebenserwartung ist verkürzt, die Aussichten noch einigermaßen "normal" zu leben sind düster. Der Onko hat klar gesagt, ohne Therapie gar keine Chance. Aber nun quäle ich mich durch die Therapie, deren Ende nicht absehbar ist, und deren Nebenwirkungen nun unerträglich wurden. Dein Wort in Gottes Ohr: Eine laaange therapiefreie Zeit wäre mein Ziel!
Danke dir auch, Rita. Dexa per Infusion hatte ich auch schon im Krankenhaus, allerdings auch mit Nebenwirkungen. Im Moment leide ich sehr unter der Übelkeit/ Nebenwirkung von Bortezomib, da sei Dexa sogar hilfreich- sagte der Arzt. Hat diesbezüglich keiner einen Rat?
L.G. Undine

Rosemarie antwortete auf Bortezomib- Therapie Ohne Dexa?
27 März 2016 19:43
  • Rosemarie
  • 245 Beiträge seit
    18 November 2009
Hallo Undine,

zu Bortezomib und Dexa kann ich sagen, dass ich das gut vertragen habe. War als Infusion und ich bekam auch ein Antiemetika (gegen die Übelkeit). Das war allerdings 2002 meine Induktionschemo.
Was ich Dir mitteilen möchte. Hoffe es lacht mich jetzt niemand aus. Wenn doch auch egal. Mir hat gegen meine Übelkeit nach den Stammzelltransplantation und HD fogendes geholfen.
Ich hatte schon ca. 1 Woche übelste Übelkeit, konnte nichts bei mir behalten, geschweige denn etwas essen. Da hatte am WE eine ältere Krankenschwester Dienst, die sehr viel Mitgefühl mit mir hatte.
"Jetzt probieren wir etwas sagte sie und kam mit ein paar mit Aromaölen getränkten Mulllappen wieder. Ich durfte schnuppern und mir den aussuchen, der mir am besten zu sagte. Dann bekam ich das Öl dazu und immer wenn die Übelkeit kam roch ich an meinem Öllappen " Blutorange" und siehe da , die Übelkeit verflüchtigte sich und ich brauchte kein Vomex und wie die Mittel alle hießen mehr. " Ist auf jeden Fall ein Versuch wert. Mir hat es geholfen und ich bin dieser Schwester immer noch sehr dankbar.

Ich wünsch Euch Frohe Ostern und immer den passenden Duft!
Herzliche Grüße
Rosemarie

UndineD. antwortete auf Bortezomib- Therapie Ohne Dexa?
28 März 2016 16:12
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Danke die, Rosemarie. Ich werde es ausprobieren, ich bin so verzweifelt, dass ich ALLES versuchen würde. Bin verwundert, dass ich nicht mehr Tipps hier bekomme, bin doch sicher nicht die Einzige, der sooo übel ist. Aber vielleicht liegt es an den Feiertagen...
L. G. Undine

rudi antwortete auf Bortezomib- Therapie Ohne Dexa?
28 März 2016 18:01
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Hallo Undine,
Prinzipiell sollte man das vorgesehene Dexamethason immer an den entsprechenden Tagen dazunehmen. Nur 40mg würde ich nie an einem Tag nehmen, sondern immer nur 20mg oder maximal 24mg, das wären 3x8mg Tabletten.

Bei Chemos wirkt das Dexa ja auch gegen Übelkeit mit.

Man kann zwar mal eine Nacht schlecht schlafen, dafür ist man fit für 2 Tage.

In all den Studien für die neuen Medikamente ist ja auch immer kräftig Dexa mit drin. Nur dann wird ein gutes Ergebnis für die Studien erreicht. Als Monotherapie würden wahrscheinlich fast alle neuen Medikamente keinen Erfolg haben.

Da fragt man sich sowieso, bringt das Dexa mehr oder Revlimid, Bortezomid und all die Nachfolger.

Ich hatte allerdings mal eine 12 monatige Erhaltungstherapie mit 10mg Revlimid ohne Dexa und da ist mein M Gradient stabil geblieben.

Allerdinggs hatte ich dann nach weiteren 2 Jahren ein extramedulläres Rezidiv und da kommt eine längerfristige Revlimidgabe wieder in Verdacht, dieses zu verursachen.

Wie man es macht ist es verkehrt :bang: könnte man boshaft sagen.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

UndineD. antwortete auf Bortezomib- Therapie Ohne Dexa?
28 März 2016 18:11
  • UndineD.
  • 0 Beiträge seit
    16 August 2026
Danke Rudi, das sehe ich mittlerweile ein, dass es ohne Dexa wohl nicht gehen wird. Ich soll jetzt 20mg am Tag der Spritze nehmen. Mein größtes Problem ist, dass ich 10 Tage nach! der letzten Bortezomib Spritze immer noch unter schrecklicher Übelkeit mit Erbrechen leide. So wie es jetzt ist, sehe ich mich nicht in der Lage, mir die nächste geben zu lassen, wurde deshalb schon verschoben. Hast du da einen Rat? Sehr freundlich übrigens, dass du dich mit mir beschäftigst, wo du selbst z. Z. solche Probleme hast! Alles Gute für dich!
L. G. Undine