AMMonline

     

  • Martin.Q
  • 512 Beiträge seit
    18 August 2009
sehr spannend...

www.myelomabeacon.com/news/2013/03/11/be...ashes-march-11-2013/

Wenn ich es richtig verstanden habe wird im Rückfall nach Allo eine Autologe als Therapie-Konzept untersucht...

  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Christer,
Danke für die tatsächlich spannende Meldung.
Einmal zeigt der Bericht wieder mal ein Beispiel für Langzeitüberlebende. 97 aus Stadium II mit Allo behandelt und – trotz Rezidiv - noch immer fit. Das ist doch eine große Motivation für anstehende Behandlungen.
Im Hauptteil der Nachricht über die Pseudo-Autologe-SZT stellt sich mir jedoch eine Frage.
Wie gelingt es bei den Vorbehandlungen die Stammzellen zu aktivieren?
Reserven wie bei Joseph kommen nicht in Frage. Es geht ja genau um die veränderten Zellen durch die vorherige Allogene SZT.
Weiß da jemand mehr oder habe ich die Information nicht richtig verstanden?
LG
Jürgen

  • sergio
  • 479 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
sehr interessant, obwohl man doch sehr im Bereich "experimentell" ist.

Juergen, da das neue Immunsystem nun die veraenderten Zellen produziert, ist es so zu verstehen, dass nach einigen Jahren die Produktion reibungslos ablauft und somit die Stammzellen gesammelt werden koennen. Dann werden halt wie bei einer normalen autologen, danach die Stammzellen zurueckgegeben. Nach ueber einem Jahrzehnt seit der allogenen kann man das Risiko vielleicht eingehen, wenn keine anderen Probleme bestehen. Obwohl ich koennte mir vorstellen, dass dann ploetzlich wieder Abstossungsprobleme auftreten koennten.

Sergio

  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Sergio,
so wie von Dir beschrieben habe ich es auch verstanden. Bisher heißt es jedoch, man könne wegen der Vorbehandlung mit Melphalan die Stammzellen nicht mehr aktivieren.
Meine Allo ist nun zehn Jahre her, die Autologen liegen bereits zwölf Jahre zurück. Ob ich beim Professor mal mit einer kleinen Bitte anklopfe?
Nun gut, es muss entsprechende Wege zur Aktivierung der Stammzellen geben, sonst wäre das Experiment nicht gestartet worden. Gut gegangen ist es bis hier hin noch dazu.
Ein sonniges Wochenende
Jürgen

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    15 August 2026
Hi Jürgen

Warum sollten Stammzellen nicht mehr aktiviert werden können nach einer Allogenen, eigentlich funktionniert dein Körper nach Allo doch genauso wie meiner nach Auto ........... ich habe doch vor zwei Jahren (2011) auch wieder Stammis mobilisiert und gespendet für meine Reserve, meine HD mit SZT war 2007

Ich sag mal so, wenn nach einer Allo keine Stammis produziert werden stirbt der Patient .......... wo Stammis sind, sind auch Welche zu holen :wink:

Liebe Grüsse

Joseph

  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
Hallo Joseph,
soweit bis zum Anwachsen der neuen Stammzellen ist mir das noch klar. Aber gab es nicht genau wegen Deiner Entscheidung zur neuen Sammelung die Diskussion um die Schwierigkeit wegen vorheriger Melphalangabe? Mindestens war die letzte Sammelung bei Dir nicht so ergiebig, wie wir es Dir gewünscht haben. Du hast soweit ich mich erinnere auch aus dieser Gefürchtung dieses Medikament bisher auslassen können. Ich hingegen habe alles benommen was andere nicht brauchen konnten. Neben den Therapien auch unnütze Begleiterscheinungen. Aber wer taub und fast blind ist, sieht das nicht so genau.
Wie auch immer, Dein Weg funktioniert bisher sehr gut. Die aktuellen Kontrolloen belegen das wieder eindrucksvoll. Glückwunsch dafür.
Der im Beitrag geschilderte neue Ansatz gibt meinen alten Knochen auch wieder einen Hoffnungsschimmer. Der glimmt aber bei aller Zuversicht sehr schwach.
Allen einen guten Einstieg in den Frühling
Jürgen

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