- Pat
15 August 2026
Nach ausgiebiger Recherche (u.a. hier im Forum) stelle ich fest, daß manche ohne Symptome ihre Chemo hinausschieben, was für mich eine gewisse Logik hat, denn wenn ich es schaffe den Körper länger giftfrei zu halten, schaffe ich vielleicht ein längeres Gesamtüberleben - ein längeres Ansprechen auf die Behandlung etc. etc.
Aus eben diesem Grund überlegt meine Mutter die Chemo zumindest mal 14 Tage aufzuschieben - auch weil sie erst seit 3 Tagen begreift, daß sie schwer krank ist.
Was meinen die anderen?
Wie gefährlich ist ein Aufschieben.
Wie schon öfter betont: Stadium leider III, aber Nieren top, Calcium top.
Danke und lg!
Pat
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- christine
15 August 2026
Also lass Ihr ruhig ein paar Wochen Zeit. (..aber check das mit dem Arzt ab, nicht dass doch Dringlichkeit besteht:-))
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Pat
15 August 2026
christine schrieb: Ich meine, das steht sogar in einer Einleitung einer Patientenbroschure hier im Forum: Man hat ein wenig Zeit, sich umzudenken und es scheint ja nichts dagegen zusprechen.
Also lass Ihr ruhig ein paar Wochen Zeit. (..aber check das mit dem Arzt ab, nicht dass doch Dringlichkeit besteht:-))
Zum Glück haben wir übermorgen ein Gespräch mit einem zweiten Arzt dort.
Eine große Sorge ist auch das Gewicht meiner Mutter. Meine Mutter ist sehr schlank (50kg bei 1,70m) und wenn sie stark abnimmt wird sie die Behandlung nicht überstehen.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- joseph
15 August 2026
Nirgends steht geschrieben, dass ein direktes Handeln angesagt ist, keiner kann jemanden zu irgendwas zwingen, auch kein Arzt.
Internet und Ärzte , da kommt die geballte Kraft von zwei Meinungen zusammen, früher wars für die Weisskittel einfach, was Dieser sagte muss halt gemacht werden, war ja schliesslich die "Hoffnung" in Weiss, heute ist dem nicht mehr so
Troztdem sollte man nie vergessen, ein Patient bleibt ein Patient und der kann "NIE" virtuel geheilt werden
Meine persöhnliche Erfahrung mit dem MM, dem Internet und dem behandelnden Onkologen haben mir es ermöglicht genügend Freiraum für mich und meine Familie kombiniert mit der jeweiligen Therapie aufzubauen, was ich sehr begrüsst habe.
Natürlich könnte eine Zweitmeinung bei Euch auch noch einen Sinn ergeben und bringt zusätzlich etwas Zeit .............. ein Myelom baut sich nicht von Heut auf Morgen auf, ist ein langsamer Prozess und bei älteren Patienten ist das Zellwachstum noch langsamer als zbs. bei mir
In diesem Sinne : Zeit = Lebensqualität
MFG
Joseph
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Pat
15 August 2026
joseph schrieb: Hi Pat
Nirgends steht geschrieben, dass ein direktes Handeln angesagt ist, keiner kann jemanden zu irgendwas zwingen, auch kein Arzt.
Internet und Ärzte , da kommt die geballte Kraft von zwei Meinungen zusammen, früher wars für die Weisskittel einfach, was Dieser sagte muss halt gemacht werden, war ja schliesslich die "Hoffnung" in Weiss, heute ist dem nicht mehr so
Troztdem sollte man nie vergessen, ein Patient bleibt ein Patient und der kann "NIE" virtuel geheilt werden
Meine persöhnliche Erfahrung mit dem MM, dem Internet und dem behandelnden Onkologen haben mir es ermöglicht genügend Freiraum für mich und meine Familie kombiniert mit der jeweiligen Therapie aufzubauen, was ich sehr begrüsst habe.
Natürlich könnte eine Zweitmeinung bei Euch auch noch einen Sinn ergeben und bringt zusätzlich etwas Zeit .............. ein Myelom baut sich nicht von Heut auf Morgen auf, ist ein langsamer Prozess und bei älteren Patienten ist das Zellwachstum noch langsamer als zbs. bei mir
In diesem Sinne : Zeit = Lebensqualität
MFG
Joseph
Ja eben, danke!
Man muss sich das so vorstellen. Seit Ende März erzähle ich meiner Mutter was wohl auf uns zukommen wird.
Sie konnte es wohl nicht glauben und wie vorgestern die Ärztin ihr das alles an den Kopf geworfen hat, hat sie fast nichts gesagt/gefragt, sondern die Ärztin und ich haben geredet als wäre meine Mutter gar nicht im Zimmer (was ich der Ärztin ziemlich ankreide, aber fachlich ist sie sicher sehr gut, das zählt wahrscheinlich mehr).
Sie hat dann so lapidar gesagt:"...wann wollen Sie die Chemo anfangen? Nach den Feiertgagen (1.Mai) ? Länger als 3 Wochen möchte ich jedoch nicht warten.
Darauf haben wir natürlich gar nichts gesagt, sondern nur ja und amen.
Ich glaube schon, daß 2-3 Wochen mentale Vorbereitung nicht schaden können, aber natürlich muss man auch mal springen und nicht nur in die Tiefe blicken.
Meine Mutter hat sehr große Angst!
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Jeanny150765
17 Juni 2010
wenn man die Diagnose bekommt und gesagt kriegt,eine Therapie muss dringend sein,dann dreht man fast durch,weil viele Ärzte einem auch garnicht so richtig erklären,was auf einem zukommt.
Ich war so froh mich hier angemeldet zu haben und gleich nach all meinen Fragen immer Antwort bekommen habe.Das Internet war auch hilfreich,obwohl man bei manch veralteten Beiträgen es mit der Angst zu tun bekam.
Jeder schreit nach HD.......Das ist wohl die beste Therapie.???!!!
Sicher bei jüngeren Patienten die Therapie der Wahl.
Meine Mutti ist 67 ,bei Diagnose 65 Jahre alt.Eine HD sollte gemacht werden.
Sie hat Sie nicht gemacht.Wie schon erwähnt,hat Sie über 9 Monate die VMP Therapie ,welche ab diesem Alter die erste Wahl ist,gemacht.
Erst heute haben wir uns darüber unterhalten,wie die Zeit war,wie Sie es empfunden hat?Sie meinte,Sie hatte es sich schlimmer ausgemalt vorher,die Angst war riesig.Aber im Nachhinein war es garnicht soooooooo schlimm.Sicher gab es Tage,da hatte Sie die Schn... voll,wegen der Schwäche und der Beeinträchtigungen im Alltagsleben.Aber es geht Ihr heute gut.
Ich finde ...schiebt es nicht hinaus,das belastet Euch dann noch 3 Wochen...fangt einfach an und Ihr werdet sehen,es geht irgentwie und um so schneller ist die Therapie vorbei.Ob Deine Mutti eine SZT macht,das steht mir nicht zu,das zu beurteilen oder etwas zu raten.Wir haben es nicht gemacht,obwohl angeraten.Was richtig ist,ist das man Melphalan vermeiden sollte,für den Fall es müssen Stammzellen später gesammelt werden.Aber es gibt andere Kombinationen.
Ich bitte Euch wirklich,nicht allzu große Angst davor zu haben,es ist nicht so schwarz wie es Euch im Moment erscheint.
LG
Jeanny
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
