- christine
11 September 2026
ich finde es ziemlich - ach-ich-weiss-auch-nicht-wie-ich-das-nun-sagen-soll- ,
.....in diesem Forum eher vielleicht unbedacht Tips und Ratschlage zu verteilen, die viele von uns gar nicht beurteilen können, die sich aber als direkt "ungesund" erweisen könnten.
Bedenke doch, es dauert es ja, bis man sich durch die Vorschläge durchgelesen hat um dann ganz unten zu lesen, dass man zum Ausgangspunkt zurück muss (ist ja wie beim Mensch ärgere dich nicht)
Allerdings: Wenn es Produkte/Medikamente sind, die nachweislich in Ordnung für MM-Patienten sind, wäre es sehr schön, davon zu wissen. Dann wäre ich dankbar und würde ich dich wirklich aufmuntern weiter zu machen;"hefte" einfach den Link zu einem einschlägigen Fachartikel mit an und wips- schon sind alle froh!
Schönes Wochenende
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gex schrieb:
Dirk-Michael schrieb: Weiterhin regt delimmun die Proliferation von Lymphozyten an, aktiviert Makrophagen und induziert die Ausschüttung bestimmter Zytokine (z. B. IL-2). delimmun kann auch die Synthese von Immunglgobulinen (Ig) steigern.
Ich glaube, das ist exakt was wir MM-ler auf keinen Fall wollen, ist doch gerade die schon hyperaktive Lympho-Proliferation genau unser Kernproblem.
Und weil ich nicht weiß, ob auch inkomplette Ig's bzw. maligne Plasmazellen davon betroffen sind, habe ich es erwähnt.
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- gex
-
15 Juni 2016
- Beiträge: 592
Dirk-Michael schrieb: Weiterhin regt delimmun die Proliferation von Lymphozyten an, aktiviert Makrophagen und induziert die Ausschüttung bestimmter Zytokine (z. B. IL-2). delimmun kann auch die Synthese von Immunglgobulinen (Ig) steigern.
Ich glaube, das ist exakt was wir MM-ler auf keinen Fall wollen, ist doch gerade die schon hyperaktive Lympho-Proliferation genau unser Kernproblem.
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR
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delimmun ist in Deutschland zugelassen für einige Viruserkrankungen (Herpes simplex, Ebstein-Barr, Cytomegalie, Masern und andere). International ist die Verwendung als antivirales Mittel sehr viel weiter gefasst (z. B. bei viraler Bronchitis, Laryngitis und anderen viral bedingten Erkrankungen). Ein Einsatz in Deutschland außerhalb der Indikationsstellung ist ebenfalls möglich (off label use).
Viren sind im eigentlichen Sinne keine Lebewesen, sie verfügen über keinen eigenen Stoffwechsel. Viren bestehen nur aus DNA oder RNA. Wenn Viren Zellen erreichen, docken sie an diesen an, schleusen ihre Erbinformation in die Zelle und lassen dann von der Zelle ihr eigenes Genom produzieren, d. h. die Proteinsynthese der Zelle wird zugunsten des Virus 'umprogrammiert' (die infizierte Zelle produziert dann Virionen anstatt körpereigener Proteine). delimmun ist in der Lage, diese Produktion der Virionen zugunsten der körpereigenen Proteinsynthese für eine Vielzahl von Viren zu unterdrücken. Weiterhin regt delimmun die Proliferation von Lymphozyten an, aktiviert Makrophagen und induziert die Ausschüttung bestimmter Zytokine (z. B. IL-2). delimmun kann auch die Synthese von Immunglgobulinen (Ig) steigern. Ich könnte mir auch vorstellen, dass durch delimmun aktivierte zytoxische T-Lymphozyten und Natürlich Killer (NK)-Zellen vermehrt gegen Tumor-Antigene aktiviert werden.
Ich könnte mir vorstellen, dass bei MM-Patienten mit schlechtem Immunstatus der hohen (viralen) Infektanfälligkeit entgegen wirkt bzw. bestehende virale Infektionen verkürzt.
Ob dem wirklich so ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich konnte auf die Schnelle keine Studie finden, die delimmun bei MM als Objekt hat. Bitte auf jeden Fall den Onkologen/Hämatologen/Immunologen diesbezüglich fragen.
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Wie erwähnt, war das nur ein Gedanke, um bei immunsupprimierten Patienten viralen Infekten zu begegnen und den Immunstatus zu verbessern. Ob es funktioniert kann nur der einzelne Patient nach Abstimmung mit seinem Arzt (unbedingt notwendig!!!) entscheiden.
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- petra
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Autor
26 Oktober 2009
- Beiträge: 121
Also muß ich wohl weiter Geduld haben. :dry:
Erstmal Danke und LG. Petra
Seit 12/2007 - MGUS , 12/2008 - MM, 10/2013 - Therapiebeginn 14.12.2013 bis 02/2014 (PAD Rev.), (3 Zyklen)
Vom 18.02.2014 - 05.03.2014 KH, Stammzell-Mobilisierung und sammeln, ambulant 4. Zyklus (PAD) Induktionschemo, KH 08.04.2014 - 29.04.2014 (Stammzellrückgabe ).
13.05.2014 - 03.06.2014 Anschlußheilbehandlung.
04/2015 Reha ( abgebrochen wegen starkem Infekt mit Fieber)
09/2022 - Immer noch in CR!
Seit 01/2024 - IGG Wert steigt langsam
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- christine
11 September 2026
petra schrieb: Hallo ihr Lieben,
Ich habe seit ca. 6 Wochen ein ständiges Grippegefühl, aber keinen Husten oder Schnupfen.
Letzte Woche war ich bei meinem Hausarzt und er hat ein kl. Blutbild gemacht, die Werte sind aber i. O. Er meint es liegt mit meinem geschwächtem Immunsystem zusammen, es würde länger dauern bis ich wieder fit bin.
Aber so langsam werde ich doch etwas nervös.
Vielleicht hat jemand einen Tip was ich noch unternehmen kann?
LG. Petra
Du schreibst, dass deine Blutwerte ok sind; oft kratzt man aber am unteren Level herum, wie sieht es bei dir aus?
Ich habe auch oft Erkältungen der "dritten Art", ..... vielleicht bist du jetzt einfach mal "weg" und legst dich 1 Woche mit Schal und Tee auf den Sofa.
"Chronisch Kranke stellen sich nicht krank, sie stellen sich gesund"
Gute Besserung
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