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jürgenk antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
25 Mai 2013 20:08
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
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Hallo Bernard,
mich interessierte die Antwort auf die Frage nach dem Auslöser meiner Erkrankung nicht. Da halte ich es mit Margret und ihrer Erkenntnis, dass ich davon nicht wieder gesund werde.
Es wird auch kaum Bestrebungen geben, die gezielt eine Ursachenforschung beim MM verhindern soll.
Ein kettenrauchende Säufer aus dem Kohlenpott kann gesund über hundert Jahre alt werden, der Enthaltsame bekommt Lungenkrebs mit Leberzirrhose im Schwarzwald. Das macht aber weder den Tabak noch den Schnaps gesund.
Allerdings stört mich in der Gesellschaft und auch hier im Forum das stereotype Negieren naheliegender Risiken. Es wird doch lediglich ein Risiko in Erwägung gezogen und von Vicky zur Diskussion gestellt. Das sollte mindestens im Einzelfall möglich bleiben.
Selbst wenn es signifikante Auffälligkeiten der Statistik an Krebserkrankungen zum Beispiel direkt bei Asse gibt, springen sofort dafür Berufene aus dem Gebüsch und versichern, dass es keinen Zusammenhang mit dem Atommüll gibt, man der Sache aber auf den Grund gehen werde.
Hoppla, da kennt jemand das Ergebnis bereits vor der Untersuchung. Dieses kann er schließlich als Bestätigung seiner Weissagung später auch vorlegen. Hier an Vertuschung und Manipulation zu denken, hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun. Die in solchen Fällen üblichen offiziellen Beschwichtigungen zu glauben halte ich hingegen für blauäugig.
Schönes Wochenende
Jürgen

25 Mai 2013 19:19
  • Bernard
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    10 September 2026
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Ich bin auch brennend daran interessiert zu wissen, was der Auslöser für MM ist!
Dennoch ist die "beobachtende" herangehenweise, angereichtert mit Vermutungen nicht die richtige Methode. Die Medizinstatistiker müssen sich ins Zeug legen und Häufungen und Zusammenhänge analysieren. Es grenzt schon fast an die Machart von Verschwörungstheorien, zu glauben, dass es ein Interesse daran gibt die Ursachen von MM (und anderen Krebskrankheiten) zu verschleiern.
Nur um mal zu widersprechen: ich hatte keinen erhöhten Kontakt mit Radon/Polonium in meiner Vergangenheit gehabt. Auch nicht mit Benzolen. (Demgegenüber gibt es keine Krankheitshäufung bei Berufskraftfahrer, Tankstellenmitarbeitern...usw,usf.) Bleiben Pestizide und Gendefekt, und vllt weitere denkbare unbekannte Faktoren.

Bei allgemeiner gesunder Lebensweise und aus völliger Gesundheit heraus hat mich das MM getroffen. Und auch ich stelle mir die Frage, ob ich nun in meinem nächsten Lebensabschnitt etwas in meiner weiteren Vorgehensweise ändern würde, wenn ich nun die genaue Ursache, den Auslöser kennen würde. Was würde ich anders machen? Ich weiss es nicht, denke eher nichts.
Dieser schwarzen Katze im Dunkeln jege ich nicht nach. Das ist meine (verbleibende) Lebensphilosophie.
gruss
bernard

25 Mai 2013 14:42
  • Margret
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    10 September 2026
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Ich halte das alles für verzweifeltes Stochern im Nebel.

Ich wuchs in den 50-er Jahren im Ruhrgebiet (das damals seinen Namen als Standort für Zechen und Fabriken noch verdiente - nicht mal das Wort Umweltschutz war bekannt ) in einem Zigarrenraucher-Haushalt auf. Ich habe auf Kriegstrümmergrundstücken gespielt und nur Gott allein weiss, was wir dort alles angefasst und eingeatmet haben. Mutproben, wie "aus Pfützen trinken", inklusive. Wir sind auf Kohlehalden im Winter Schlitten gefahren und haben in Bächen und Flüssen geplanscht, die Abwasserkanäle für die Industrie waren - baden streng verboten.

Mein Mann wuchs im Schwarz wald auf - dort, wohin wir in den Urlaub fuhren, um gute Luft zu atmen. Gesunde, waldreiche Umgebung, Natur pur. 45 Jahre lebte er in dieser herrlichen, naturbelassenen Umgebung.

Er starb ein einem MM. Ich bin internistisch kerngesund.

Die Fragen "warum?" und "warum ich?" haben wir uns jahrelang ergebnislos gestellt. Heute denke ich, es ist einfach Zufall, irgendeine entgleiste Funktion in irgendeiner Zelle. Sein Schicksal an den blinden Zufall gebunden zu sehen, scheint für Menschen aber nur schwer erträglich.

An dem Punkt der Überlegungen muss man sich fragen, was sich ganz konkret für den einzelnen Patienten ändern würde, wenn er die Ursache der Erkrankung gesichert kennen würde.
Würde ihn das gesunden lassen?








christine antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
24 Mai 2013 16:36
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Tja, ich wohne hier auf einem "Radonkrater", habe früh als Lithografin mit Chemie gepanscht, habe Blaukopien gemacht, Druckplatten entwickelt und später im Studium mit u-a- Cadmium gemalt -mit Blei gegossen, im Staub und im Keller mit Ton und giftiger Glasur - auch noch Raku - gepanscht....dann hier die Rosen gegen alles was kreucht und fleucht und nicht aufs Blatt gehört, gespritzt. Sowieso habe ich die Haare seit ca. 30 Jahren gefärbt (jetzt nicht mehr:o)

Ich habe mir schon kurz überlegt, dass dies in der Kombination alles wohl "etwas zuviel" war, da aber ungemein viele Menschen sehr viel giftiger leben und doch nicht an MM erkranken, denke ich dass es für mich vergebene Liebesmüh ist, nach hinten zu schauen. Das macht doch nur bitter und auch nicht wieder gesund.



jürgenk antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
24 Mai 2013 13:30
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
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Hallo Lisa,
die Hintergründe für die Unkenntnis der Ursachen des MM klingen schon im Beitrag von Vicky an. Es wird nicht dort geforscht, wo man was entdecken könnte. Findet man durch Zufall doch Hinweise, sind diese nicht wissenschaftlich fundiert.
Was sich hinter den im Thread genannten Belastungen verbirgt kann ich auch nicht beurteilen, dass wir aber je nach Interessenlage gezielt Desinformationen bekommen, steht für mich fest.
Liebe Grüße
Jürgen

lisa_kotschi antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
24 Mai 2013 11:56
  • lisa_kotschi
  • 1139 Beiträge seit
    27 Oktober 2009
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Guten Tag in die Runde,

habe gerade ein Kurzinterview von Prof. Robert Kyle vom 15.4.13 in der Stuttgarter Zeitung zu den Risiken, an einem MM zu erkranken, entdeckt.

Seiner Meinung nach, weiß man bisher nach wie vor sehr wenig über die Entstehung. Einige Hinweise findet ihr unter:

www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mu...6f-1baa852f1a71.html

Lisa