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12 Apr. 2013 15:59
  • Mapoli
  • 1735 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Vicky,

die Anerkennung als Berufskrankheit in Japan bei nur einem Mitarbeiter ist aus dem Jahr 2004, hier ein Link dazu:
www.strahlentelex.de/Stx_04_416_S01-02.pdf

Ich fände es schön, wenn Du eine Quellenangabe zu Deinen Berichten dazugeben könntest, damit man sich besser ein Bild dazu machen kann. Wo hast Du gelesen, das es mehrere waren? Rein beruflich würde mich das interessieren.

Liebe Grüße
Ma

jürgenk antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
12 Apr. 2013 14:54
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
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Hallo Vicky
Von der Meldung des gehäuften MM-Vorkommens aus Japan bin ich überrascht. Nicht etwa, weil ich an dem Zusammenhang zweifele sondern in dem Fall ist es das damit verbundene Eingeständnis.
Hier bei uns arbeitet man völlig anders. Zum Beispiel erinnere ich an die Meldung über gehäufte Fälle von Blut- und Schilddrüsenkrebs? direkt rund um Asse. Die Nachricht war noch feucht, da wussten offizielle Stelle bereits, dass es keinen Zusammenhang zum Atommüll und seinen Lecks gibt, versprachen jedoch umgehend „schonungslose Aufklärung“!
Die Entwarnung kam dann mit entsprechender Verzögerung. Diese Form der Verharmlosung erleben wir seit sehr langer Zeit. Die Gründe dafür liegen nahe.
Es wird nie möglich sein, für signifikante Erhöhungen auch andere, oft an den Haaren herbei gezogene Gründe auszuschließen. Damit kann man prima vertuschen und muss nicht handeln.
Leider.
Deine Aktivitäten zur Klärung der Ursache lese ich mit zunehmendem Interesse. Für mich haben die möglichen Erkenntnisse keine Relevanz, aber vielleicht sind sie geeignet, Dinge für die Zukunft zu ändern.
LG
Jürgen

Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom wurde erstellt von Vicky2013
12 Apr. 2013 12:59
  • Vicky2013
  • Autor
  • 38 Beiträge seit
    18 Februar 2013
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Hallo Zusammen!
In Japan sind eine Vielzahl von Mitarbeitern der dortigen Atommeiler an MM erkrankt. Die japanische Regierung war dann endlich mal so nett und hat tatsächlich die Erkrankungen bei den Mitarbeitern als Berufserkrankung anerkannt.
Ich habe in unserem Wohnhaus im Keller mit Radon (Pulonium) zu kämpfen (435 bq/m³ im offenen Keller, 250 im offenen EG)und, nachdem wir nach dem Einzug immer kränklicher wurden, wird das Jülicher Kernforschungszentrum nun unseren Urin darauf untersuchen. Vermutlich bin ich dadurch zum MGUS gekommen.
Gruß
Vicky