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13 Apr. 2013 22:05
  • elvi
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Nun,ich hätte da eine andere mögliche Version,in Sachen
Radioaktivität!Ich war vor 10 Jahren zur Radio-Jod-Therapie
wegen einer Überfunktion der Schilddrüse.Da ich dann im-
mer wieder zum Arzt bin,wegen allgemeiner Erschöpfung und
Schmerzen hier und da,ohne Ergebn.-habe dann den Arzt gewechselt(2006).
Dieser war sehr entsetzt über meine Blutwere.Er meinte,irgend
etwas stimme nicht mit meiner Biochemie und schickte mich
zum Bruströntgen,Darmspiegelung-ohne Befund.2007 folgte
die Total-OP wegen extemer Blutung und Myelomen.Während
dieser Zeit wurde ich auf Diab.Typ2 behandelt.Bis ich 2010
erneut den Arzt wechselt und alles seinen Lauf nahm.Woher das MM
kommt,weiss dennoch keiner genau.Weil,es gibt in anderem
Zusammenhang in meinem Umfeld auch eventull erbliche Indizien.
Im chem. Berreich gibt es dann noch Dieselabgase.Diese hatte
ich im beruflichen Leben täglich.Also,ob nun Radioaktivität oder
nicht,wir werden auch hier nicht weiter kommen.


13 Apr. 2013 04:44
  • Bernard
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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hui hui hui.
Radon (Rn) kommt natürlich vor und liegt vorwiegend in 2 Isotopen vor: 222Rn und 220Rn. Beide haben eine sehr kurze Halbwertzeit und strahlen Alphateilchen beim Zerfall ab. Alphateilchen haben im Gewebe keine nennenswerte Eindringtiefe (im mikrometerbereich). Ähnlich das Zerfallsprodukt 210Polonium (längere HWZ), ist jedoch relevanter.

Das heisst: Das Edelgas Radon müsste inhaliert werden, durch Lunge-Blut ins Knochenmark transportiert werden, um direkt an den dort liegenden Plasmazellen einen Strahlenschaden zu erzeugen. Ein Treffer? Sehr unwahrscheinlich. Jedoch kann Polonium in unnatürlich hoher Dosis diese Schäden setzen.

Das steht auch in der Wikipedia:
"Einer speziellen Polonium-Exposition sind Raucher ausgesetzt. Als mögliche Quellen kommen sowohl die im Tabakanbau eingesetzten Phosphatdüngemittel als auch eine Adsorption atmosphärischer Einträge durch die Tabakpflanzen in Frage. Die Anteile der Teer-Kanzerogene und der radioaktiven Exposition am Prozess der Krebsentstehung werden kontrovers diskutiert."

und kurioserweise bei Radon steht zu lesen:
"In der medizinischen Radonbalneologie soll Radon das menschliche Immunsystem stimulieren und dadurch Krankheiten lindern. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist die positive Wirkung des Radons nicht nachgewiesen."

Was denn nun, es stimuliert unser Immunsystem? Dann her damit! Aber Wirkung nicht nachgewiesen?!? Genau wie mit vielen anderen "Mitteln", die unsere Gesundheit fördern sollen... :evil:

Ich behaupte mal, das viele MGUS und MM´ler nicht im Radongebieten wohnen, evtl nicht rauchen. Und viele Raucher im Radonhäuser seit ihrer Kinheit leben und sich bester Gesundheit erfreuen.

Und es ist wohl auch klar: AKW-Mitarbeiter können einer ganz anderen Strahlenexposition ausgesetzt sein und obwohl sie im Falle einer Krebserkrankung auffallen MUSS es nicht im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz (!) stehen. Und dass ist wissenschaflich sehr schwer zu beweisen und daran halten sich die Betreiber und Verantwortlichen fest. Auch wenn das Gegenteil eher logisch vorkommt.

Natürlich vorkommendes Radon/Polonium als Ursache für MGUS oder MM beweisen zu wollen ist ...( wie schon hier mal erwähnt wurde) ...ist wie die imaginäre schwarze Katze im dunklem Raum einfangen zu wollen.

Gendefekte sind neben Pestizide meine Top-favoriten als Ursache des MM. Diese Möglichkeit nehme ich hin, interessiert mich aber nicht, denn jetzt konzentriere ich mich auf meine Restgesundheit. :-?

duck&weg
bernard


@Vicky: MGUS (= gutartige Vorstufe des MM) ist für eine eu-rente sicherlich nicht zielführend.




13 Apr. 2013 00:32
  • Margret
  • 0 Beiträge seit
    10 September 2026
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Vielleicht kann in der Sache der anerkannte Myelom-Spezialist Prof. Robert Kyle weiterhelfen, der am 15. April 2013 in Tübungen einen Vortag halten wird.

Vorbereitend fand ein Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung statt. Interessant finde ich u.a., was er zu den hier im Forum immer wieder strittigen Punkten (Ursachen/Lebensweise+Nahrungsergänzungsmittel/Heilbarkeit) zu sagen hat:

"Es gibt keinen Schutz vor diesem Krebs“
www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mu...6f-1baa852f1a71.html

Friedliche Grüße in die Nacht,
Margret

12 Apr. 2013 21:43
  • rudi
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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In dem obigen zitirten Artikel steht doch der entscheidende Hinweis, warum nur einzelne Fälle bzw. nur 14 Fälle von Blutkrebserkrankungen in Japan bisher überhaupt bearbeitet und eventuell anerkannt wurden als berufskrankheit von Arbeitern in AK´s.

Hier die Stelle:

"Man kann daran ablesen, wie schwierig es in Japan ist, eine solche Forderung zu erheben und wie viele Antragsteller an vorgeschalteten
Hürden gescheitert sein müssen.
Der Hauptgrund dafür ist, daß die Dokumentationen über die Strahlenbelastung sich in der Hand der Unternehmen und nicht in der der Beschäftigten befinden.
Eine regelmäßige Gesundheitsüberprüfung (Monitoring) finde nicht statt."


Genauso ist es doch überall in der Welt und auch in Deutschland.

In Japan ist also nicht ein einziger myelomkranker Arbeiter als Folge von Verstrahlung in einem AK bekannt geworden bzw. aufgetreten. Nein nur ein einziger hat bisher gewagt den anstrengenden Weg eines Antrages zu bestreiten und dieser wurde dann wegen des harten kampfes des betroffenen schließlich anerkannt.
Die Dunkelziffer kann also beliebig hoch sein, kommt aber in den Medien nie zutage, weil ja keine Anträge gestellt wurden bzw. diese immer schön abgeschmettert werden wegen mangelnder Beweislage der Betroffenen.

Auch bei der Deutschen Luftwaffe gibt es viele ehemalige Bedienstete, die auf Flugfeldern mit Radaranlagen zu tun hatten und häufig erhöhten Radarstrahlungen ausgesetzt waren. Davon sind heute viele in Rente und an Leukämie und anderen Blutkrebserkrankungen erkrankt. Einige haben geklagt und Entschädigung gefordert. Wie es im Einzelfall ausging weiß ich nicht und eventuell niemand.

So ist doch die Dunkelziffer von Beschäftigten, die jahrelang oder gar jahrzehntelang mit Strahlen beschäftigt waren bzw. diesen bei ihrer Arbeit ausgesetzt waren höher als eventuell angenommen oder geahnt.

In Japan machen es sich die Behörden leicht, nur wenn die Krebserkrankung vor Ablauf eines Jahres nach der erhaltenen erhöhten Strahlendosis erkannt und medizinisch begutachtet anerkannt wird, hat man überhaupt ein Recht einen Antrag auf Berufskrankheit bzw. Entschädigung zu stellen.

Und wir wissen doch alle, das Blutkrebserkrankungen meist erst nach 5 bis 20 Jahren nach dem ersten Genetischen Zelldefekt diagnostiziert werden bzw. Symptome auftreten und alles zu Tage kommt.

Komischerweise ist die Menschheit immer mehr Strahlenbelastung und chemischer Vergiftung und Umweltvergiftung aller Arten ausgesetzt und trotzdem werden die Menschen im Durchschnitt immer älter und überaltern in Zukunft regelrecht mit allen Konsequenzen, die das wieder bedeutet ?????
Viele Fragezeichen bleiben ?????


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

jürgenk antwortete auf Radioaktivität erzeugt Mutiples Myelom
12 Apr. 2013 20:30
  • jürgenk
  • 459 Beiträge seit
    25 August 2011
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Hallo liebe Mitstreiter,
Freude machte sich breit beim Öffnen des Threads. Der Inhalt bestätigt weitgehend alle Meldungen der Vorredner. Nur die Gewichtung spreizt sehr, zeigt Empfindlichkeiten und es gelingt sogar, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Nicht zu vergessen der strafend deutende Finger der allerdings bei Licht besehen ins Nirwana führt.
Ma hat im Wesentlichen auf diese Dinge im Detail verwiesen.
Albabfiz, geht es denn um die Zahlen der Erkrankungen?
Im Beitrag zunächst jedenfalls nicht, da gibt es den auch von Dir bestätigten Fall der Anerkennung des MM als Berufskrankheit.
Dazu erwähnst Du weitere Fälle an Leukämie bei Menschen die erhöhter Strahlung ausgesetzt waren. Die Verletzung von Vorschriften ist dafür völlig unerheblich.
Mit der Formulierung im Konjunktiv für den kausalen Zusammenhang unterstreichst Du die von mir gemachte Aussage.
---Es wird nie möglich sein, für signifikante Erhöhungen auch andere, oft an den Haaren herbei gezogene Gründe auszuschließen. Damit kann man prima vertuschen und muss nicht handeln----
Danke dafür.
Auch wenn es sich bei den Fällen von Blutkrebs nicht um MM sondern eine andere Krebsform handelt, wo ist da der Widerspruch? An welcher Stelle wird die Meldung von Vicky unhaltbar? Sie belegt nicht sondern verweist auf ein Vorkommnis, die Wertung bleibt uns überlassen.
Deine Beiträge schätze ich, gleicher Meinung sind wir Foristen hier nur selten. Das ist gut so, wir wollen ja eben eine andere Meinung hören. Unsere ist uns bekannt. Zögen wir uns daraufhin zurück, gäbe es das Forum nicht mehr.
Liebe Grüße
Jürgen

12 Apr. 2013 18:24
  • Mapoli
  • 1735 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Joseph,
eben das meine ich doch. 8)

Mir ging es nur um die unsinnige Gegenüberstellung Atomkraftopfer versus Wasserkraftopfer :o

Solche Vergleiche werden im Netz gerne in Foren verwendet, um Atomkraftgegner mundtot zu machen. Leider auch hier immer ohne Quellenangaben. :evil:
Da steckt eben eine riesen Industrie hinter.....

Dagegen hätte ich auch einige Beispiel zu streuen, aber bitte nicht hier. (Wobei es mir ja in den Fingern juckt :D )

Liebe versöhnliche Grüße an Euch Alle
Ma