elisea antwortete auf Hallo, ich bin die Neue!
03 Jan. 2013 21:03
- elisea
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10 September 2026
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Hallo liebe Lucy,
Kraftquell Kinder, aber auch dann Enkelkinder wieder besondere Quelle der Lebensfreude und Verstärker für Lebenswille - wie glücklich sind wir doch, die wir mit Kinderaugenstrahlen umgeben sind. Als ich die MM-Diagnose erhielt war Schwiegertochter mit unserem Enkelsohn schwanger. Ich wollte dieses kleine Wesen sehen und kämpfte mich nach diversen OP wieder ins Leben. Es war schwerer als mein Umfeld es merkte. Neulich lagen wieder mal links und rechts von mir die schlafenden Enkelchen. Wißt Ihr, mir lief gerührt das Wasser aus den Augen. Das sind so Glücksmomente trotz MM und endloser Rückenschmerzen, trotz Tillidin seit Wochen. Ich versuche, mich auf diese und ähnliche Momente zu konzentrieren, sie mir als kurzfristige Ziele zu stellen. Wider Erwarten habe ich die Einschulung miterlebt und jetzt ist mein Ziel die der Enkelin.
Prima, daß Du im Forum bist. Meine Glatze fand der Enkel Klasse und für mich war sie eine prima Wintermütze.

Apropos Alter., wohnst Du zufällig in Mecklenburg? Dort suche ich junge Betroffene für meine Mitbetroffenen (42)
Gutes 2013 Euch Forumern, die Ihr uns so aufmerksam auf Fragen oder ins Tiefs antwortet und beisteht mit einem kleinen Schubs und Blick auf das verbleibende Gute.
elisea
Kraftquell Kinder, aber auch dann Enkelkinder wieder besondere Quelle der Lebensfreude und Verstärker für Lebenswille - wie glücklich sind wir doch, die wir mit Kinderaugenstrahlen umgeben sind. Als ich die MM-Diagnose erhielt war Schwiegertochter mit unserem Enkelsohn schwanger. Ich wollte dieses kleine Wesen sehen und kämpfte mich nach diversen OP wieder ins Leben. Es war schwerer als mein Umfeld es merkte. Neulich lagen wieder mal links und rechts von mir die schlafenden Enkelchen. Wißt Ihr, mir lief gerührt das Wasser aus den Augen. Das sind so Glücksmomente trotz MM und endloser Rückenschmerzen, trotz Tillidin seit Wochen. Ich versuche, mich auf diese und ähnliche Momente zu konzentrieren, sie mir als kurzfristige Ziele zu stellen. Wider Erwarten habe ich die Einschulung miterlebt und jetzt ist mein Ziel die der Enkelin.
Prima, daß Du im Forum bist. Meine Glatze fand der Enkel Klasse und für mich war sie eine prima Wintermütze.
Apropos Alter., wohnst Du zufällig in Mecklenburg? Dort suche ich junge Betroffene für meine Mitbetroffenen (42)
Gutes 2013 Euch Forumern, die Ihr uns so aufmerksam auf Fragen oder ins Tiefs antwortet und beisteht mit einem kleinen Schubs und Blick auf das verbleibende Gute.
elisea
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Lucy antwortete auf Hallo, ich bin die Neue!
02 Jan. 2013 11:21
- Lucy
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408 Beiträge seit
12 Dezember 2012
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Liebe Susanne,
das fand ich aber nett, dass Du mir noch so ausführlich geantwortet hast. Es ist schon ein grosse Hilfe, sich mal mit anderen Müttern auszutauschen, die ebenfalls betroffen sind. Unsere Freunde helfen, so gut sie können, aber es dreht sich eben doch oft um die Bewältigung des Alltags und nicht um Gefühle. Es soll aber jetzt auch nicht so klingen, dass ich mich nur den ganzen Tag ängstige und sorge. Kinder sind ja auch ein Kraftquelle für uns und man erlebt viele heitere und schöne Stunden. Ich wünsche Dir und Deiner Familie auch ganz viele schöne und glückliche Tage in 2013, so viele wie möglich und Dir einen stabilen weiteren Verlauf!
Alles Liebe, Lucy
das fand ich aber nett, dass Du mir noch so ausführlich geantwortet hast. Es ist schon ein grosse Hilfe, sich mal mit anderen Müttern auszutauschen, die ebenfalls betroffen sind. Unsere Freunde helfen, so gut sie können, aber es dreht sich eben doch oft um die Bewältigung des Alltags und nicht um Gefühle. Es soll aber jetzt auch nicht so klingen, dass ich mich nur den ganzen Tag ängstige und sorge. Kinder sind ja auch ein Kraftquelle für uns und man erlebt viele heitere und schöne Stunden. Ich wünsche Dir und Deiner Familie auch ganz viele schöne und glückliche Tage in 2013, so viele wie möglich und Dir einen stabilen weiteren Verlauf!
Alles Liebe, Lucy
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Susanne antwortete auf Hallo, ich bin die Neue!
30 Dez. 2012 23:27
- Susanne
66 Beiträge seit
10 Februar 2011
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- Beiträge: 66
Hallo,
ich bin 47, Diagnose vor 2 Jahren, meine Kinder sind 10 und 6. ich habe sie von Anfang an altersgerecht informiert, das ist mir sehr schwer gefallen. Auch haben wir unser Umfeld - Schule, Kindergarten und Freunde ins Boot genommen, um den Kindern ein Umfeld zu schaffen, das sie auffangen kann. Das erste Jahr war ich sehr oft und manchmal über Wochen im Krankenhaus. Dann hat meine Mutter bei uns zu Hause unsere Kinder mitbetreut. Sie haben es ganz gut weggesteckt. Besuche im Krankenhaus waren kaum möglich, da auf der Station Kinder keinen Zugang haben und ich die Station nicht immer verlassen konnte. Wir haben viel telefoniert, wenn die Kinder es wollten, haben sie mich angerufen. Nicht immer täglich, das hat mich auch beruhigt. Manchmal waren die Telefonate schwer zu verkraften, wenn sie geweint haben und sich lange nicht beruhigen ließen. Das hat mich dann viel Kraft gekostet.
Die Haare hat mir mein Mann im Beisein der Kinder abrasiert. Unser Kleiner fand die Perücke schrecklich, ich habe sie nur einmal getragen. Sonst Tücher. Meine Glatze fanden weder unsere Kinder befremdlich noch die unserer Freunde. Auch die Freunde aus Kita und Schule haben das gut toleriert. Ich denke es lag auch daran, daß wir immer offen mit der Krankheit umgegangen sind.
Ich wünsche euch auch viel Kraft, Hilfe und gute Freunde, die euch unterstützen, eine erfolgreiche Therapie und das Beste für 2013!
LG Susanne
ich bin 47, Diagnose vor 2 Jahren, meine Kinder sind 10 und 6. ich habe sie von Anfang an altersgerecht informiert, das ist mir sehr schwer gefallen. Auch haben wir unser Umfeld - Schule, Kindergarten und Freunde ins Boot genommen, um den Kindern ein Umfeld zu schaffen, das sie auffangen kann. Das erste Jahr war ich sehr oft und manchmal über Wochen im Krankenhaus. Dann hat meine Mutter bei uns zu Hause unsere Kinder mitbetreut. Sie haben es ganz gut weggesteckt. Besuche im Krankenhaus waren kaum möglich, da auf der Station Kinder keinen Zugang haben und ich die Station nicht immer verlassen konnte. Wir haben viel telefoniert, wenn die Kinder es wollten, haben sie mich angerufen. Nicht immer täglich, das hat mich auch beruhigt. Manchmal waren die Telefonate schwer zu verkraften, wenn sie geweint haben und sich lange nicht beruhigen ließen. Das hat mich dann viel Kraft gekostet.
Die Haare hat mir mein Mann im Beisein der Kinder abrasiert. Unser Kleiner fand die Perücke schrecklich, ich habe sie nur einmal getragen. Sonst Tücher. Meine Glatze fanden weder unsere Kinder befremdlich noch die unserer Freunde. Auch die Freunde aus Kita und Schule haben das gut toleriert. Ich denke es lag auch daran, daß wir immer offen mit der Krankheit umgegangen sind.
Ich wünsche euch auch viel Kraft, Hilfe und gute Freunde, die euch unterstützen, eine erfolgreiche Therapie und das Beste für 2013!
LG Susanne
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Diddlmaus antwortete auf Hallo, ich bin die Neue!
14 Dez. 2012 15:17
- Diddlmaus
-
1300 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
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- Beiträge: 1300
Hallo Lucy
Kann mir vorstellen, dass es für ein Kind sehr schockierend ist, wenn Mama keine Haare auf dem Kopf hat. Dann ist die Krankheit "sichtbar".
Ach. Ich sollt einfach nicht zuviel darüber nachdenken. Was kommt, das kommt. Und ein Weg findet sich immer...
Liebe Grüsse:D
Kann mir vorstellen, dass es für ein Kind sehr schockierend ist, wenn Mama keine Haare auf dem Kopf hat. Dann ist die Krankheit "sichtbar".
Ach. Ich sollt einfach nicht zuviel darüber nachdenken. Was kommt, das kommt. Und ein Weg findet sich immer...
Liebe Grüsse:D
"Sometimes gifts come in strange packages"
"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."
"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
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Lucy antwortete auf Hallo, ich bin die Neue!
14 Dez. 2012 14:52
- Lucy
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408 Beiträge seit
12 Dezember 2012
12 Dezember 2012
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- Beiträge: 408
Hi Diddlmaus,
Es ging ganz gut, aber nur mit Hilfe von Familie und Freunden, die ihn dann oft zu sich genommen haben. Da war er abgelenkt. Allerdings hat er sich mit Besuchen in der Klinik schwer getan, er hat sich dort mega-unwohl gefühlt und daher haben wir stattdessen viel telefoniert. Ach ja, und was gar nicht bei ihm ging: die Mama ganz ohne Haare, also anfangs immer brav Tuch oder Perücke aufgesetzt....
LG,
Lucy
Es ging ganz gut, aber nur mit Hilfe von Familie und Freunden, die ihn dann oft zu sich genommen haben. Da war er abgelenkt. Allerdings hat er sich mit Besuchen in der Klinik schwer getan, er hat sich dort mega-unwohl gefühlt und daher haben wir stattdessen viel telefoniert. Ach ja, und was gar nicht bei ihm ging: die Mama ganz ohne Haare, also anfangs immer brav Tuch oder Perücke aufgesetzt....
LG,
Lucy
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Diddlmaus antwortete auf Hallo, ich bin die Neue!
14 Dez. 2012 14:07
- Diddlmaus
-
1300 Beiträge seit
21 Oktober 2012
21 Oktober 2012
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- Beiträge: 1300
Huhu Lucy,
Ja, dass die Krankheit eher Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter befällt, hab ich auch öfters gesagt bekommen. Nur nützt mir und uns das jetzt auch nichts mehr :bang:
Aber auch ich staune, wie viele hier recht früh mit dieser Diagnose konfrontiert worden sind. Das hätte ich so auch nicht erwartet. Ist aber zu einem grossen Teil damit zu erklären, dass diejenigen, welche erst spät im Leben mit der Diagnose konfrontiert worden sind aufgrund ihres Alters eben nicht so Internet-affin sind. :lol:
Wie hat denn dein Kind deine Therapien weggesteckt? HD und Krankenhausaufenthalt? Davor graust es mir ganz extrem...:oops:
Liebe Grüsse
Ja, dass die Krankheit eher Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter befällt, hab ich auch öfters gesagt bekommen. Nur nützt mir und uns das jetzt auch nichts mehr :bang:
Aber auch ich staune, wie viele hier recht früh mit dieser Diagnose konfrontiert worden sind. Das hätte ich so auch nicht erwartet. Ist aber zu einem grossen Teil damit zu erklären, dass diejenigen, welche erst spät im Leben mit der Diagnose konfrontiert worden sind aufgrund ihres Alters eben nicht so Internet-affin sind. :lol:
Wie hat denn dein Kind deine Therapien weggesteckt? HD und Krankenhausaufenthalt? Davor graust es mir ganz extrem...:oops:
Liebe Grüsse
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