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Johannes1956 antwortete auf Ich fange einfach an
16 Juni 2024 17:03
  • Johannes1956
  • 205 Beiträge seit
    29 April 2023
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Alles Gute, die Zeit danach ist wichtig, Geduld und möglichst keine unnötigen Kontakte. In geschlossenen Räumen nur mit Maske und Essen, was halt möglich ist.

Die zwei Wochen im Spital vergingen bei mir sehr schnell mit der Tagesroutine. Wenn irgendwas ist, waren die Ärzte gleich zur Stelle.

Es ist wichtig, alles einzuhalten, was einem gesagt wird, auch danach zuhause.

Wenn dann nach 100 Tagen das Ergebnis da ist, weißt du, ein neues Leben hat begonnen.

Und danach eine Reha machen kann ich auch nur empfehlen.

LG

Johannes

Anke 1960 antwortete auf Ich fange einfach an
16 Juni 2024 15:45
  • Anke 1960
  • Autor
  • 95 Beiträge seit
    09 Mai 2024
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So morgen ist es also soweit.
Mein Mann muss dann ins Krankenhaus zur Hochdosis Chemo. Haben versucht uns in der letzten Zeit abzulenken und nicht so viel darüber nachzudenken.
Koffer ist gepackt dank euren vielen Beiträgen mit vielen nützlichen Sachen. Weiße Zahnpasta weiche Zahnbürsten podusche und Feuchttücher sind mit eingepackt. Habe ihn auch eine mutmachbox zurecht gemacht mit lieben Karten und Fotos sowie Kleinigkeiten zum aufmuntern.
Nun sind wir doch schon sehr nervös und hoffen natürlich das alles gut geht.
Liebe Grüße und allen alles gute Anke

Anke 1960 antwortete auf Ich fange einfach an
07 Juni 2024 15:45
  • Anke 1960
  • Autor
  • 95 Beiträge seit
    09 Mai 2024
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Hallo ihr lieben
Vielen Dank für eure lieben und ehrlichen Antworten.
Nachdem ich mir etwas Sorgen gemacht habe weil seine Blutwerte in meinem Augen nicht so gut waren hatte mein Mann heute ein sehr gutes Gespräch mit seinen behandelten Arzt in Bamberg. Er erklärte ihm alles genau und konnte uns die Angst nehmen. Wir sind froh uns für Bamberg entschieden zu haben.
Natürlich haben wir auch Freunde aber viele sind es eben nicht mehr.Aber die jetzt noch da sind sind wahre Freunde.
Mein Mann seine Schwester ist uns eine große Hilfe sie ist immer für uns da.
Wir sprechen auch offen über seine Krankheit aber ich denke das es die meisten überfordert. Nun ich werde versuchen mehr Verständnis zu haben. Seit alle lieb gegrüßt

Johannes1956 antwortete auf Ich fange einfach an
07 Juni 2024 14:41
  • Johannes1956
  • 205 Beiträge seit
    29 April 2023
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Ich habe im Freundes - und Familienkreis viel Positives erlebt, ich habe auch von Anfang an sehr offen über meine Erkrankung gesprochen.

Jeder zweite Mensch in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs.

bzkf.de/erfolgreiche-wege-um-das-krebsri...600.000%20bis%202030 .

Und erstaunlich viele erzählten mir von ihrer Krebserkrankung, was ich vorher nicht wusste. Auch wenn MM nicht heilbar ist, die meisten Menschen mit Krebs haben Angst vor einem Rückfall. Wir wissen, wenn MM wieder kommt, gibt es weitere Behandlungsoptionen.

Krebs hat immer noch etwas Tabuisierendes. Über andere chronische Erkrankungen wird viel offener gesprochen , obwohl die Prognosen teils viel schlechter sind, wie etwa bei Herzschwäche.

Natürlich gibt es Menschen, die mit der Erkrankung von mir schlechter umgehen können, aber ich habe unter sehr vielen nur einen Kontakt verloren. Alle anderen waren wertvolle Unterstützung für mich. In verschiedensten Belangen.

Ich musste nur lernen, dass längerfristige Planungen nicht so sinnvoll sind und freue mich auf Ereignisse, die morgen oder nächste Woche stattfinden.

Alles Gute

Johannes

Nessaja antwortete auf Ich fange einfach an
07 Juni 2024 13:52
  • Nessaja
  • 71 Beiträge seit
    08 Mai 2021
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Leider ist das so, und kein neues Phänomen. Schon als meine Eltern ihre Krebsdiagnose bekommen hatten (Vater Magen, Mutter Brust) war es so.
Und es gibt den (alten) Spruch: "Freunde in der Not gehen tausend auf ein Lot".
Aber die sind dann dafür echt!

Tumor ist, wenn man trotzdem lacht

Sevil_Ffm antwortete auf Ich fange einfach an
07 Juni 2024 13:37 - 07 Juni 2024 13:40
  • Sevil_Ffm
  • 180 Beiträge seit
    17 Juli 2023
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Liebe Anke,

es ist toll, dass ihr in Bamberg einen guten Arzt habt. Man muss sich gut aufgehoben fühlen. Am Anfang wollte ich nach Heidelberg, aber das hat nicht geklappt. Jetzt bin ich froh, dass es nicht geklappt hat. In Frankfurt bin ich gut aufgehoben. Aber irgendwann, wenn die Krankheit weiter fortschreitet und ich an Studien teilnehmen muss, werde ich wohl nach Würzburg oder Heidelberg gehen.

Du hast Recht, mit MM ist das Leben ganz anders. Psychoonkologen unterstützen bei der Umstellung auf das neue Leben. Das hat mir bei der Diagnose und nach dem Rückfall sehr geholfen.

"In unserem Freundeskreis kann kaum jemand mit der Diagnose umgehen. Es heißt immer ihr müsst stark sein und ihr werdet es schaffen. Und wenn es dann heißt es ist nicht heilbar, dann sind von 10 Freunden 9 weg."
Das kenne ich leider. Einige Patienten haben das Problem, das habe ich oft gehört. Auch Leute, deren Partner sie nach der Diagnose verlassen. Konzentriert euch jetzt auf die Genesung und die Heilung. Ihr werdet neue Freunde finden. Vielleicht in Selbsthilfegruppen oder in Krebssportgruppen oder in Reisegruppen.

Liebe Grüße,
Sevil
Letzte Änderung: 07 Juni 2024 13:40 von Sevil_Ffm.