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03 Dez. 2019 16:22 - 03 Dez. 2019 17:57
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Liebe Nicole
Ja das ist langweilig für uns „alte Schlappohrhasen“ aber für die „Jungküken“ immer wieder neu!

Prinzipiell müssen letztere aufpassen, dass sie nur Dokumente angucken die nach 2014/15 verfasst sind.

Aber in der Anfangsphase ist man halt noch sehr verstört - wen wunderts :(
Letzte Änderung: 03 Dez. 2019 17:57 von christine.

03 Dez. 2019 14:00
  • Logopädin
  • 422 Beiträge seit
    06 Februar 2016
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Danke Christine,
eine wunderbare Zusammenfassung des immer und immer und immer wieder durchgekauten Themas.
Ich kann es bald nicht mehr ertragen...
Liebe Grüße
Nicole

03 Dez. 2019 11:39 - 03 Dez. 2019 11:41
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Wir haben tatsächlich in schöner Regelmäßigkeit
„Für und gehen ASZT“
Barlogie und TT bombte die Patienten. Wohl hat er oft eine MRD erreicht, von der man damals nichts wusste und somit lange Remissionen erreicht.
In den USA ist eine „späte“ ASZT seit Revimid auch öfter Standart - da gibt es viel Forschung und viele Berichte von Der Mayo Clinic - Dr. Rajkumar.

Jetzt kommen die Anti-Körper hoch und späte oder gar keine ASZT... letzteres ist noch nicht ausgekocht. Da gibt es gar keine Langzeitzahlen.
Das gilt auch für Car T. Noch weniger Ergebnisse.

Nach wie vor gibt es keine wissenschaftlichen „Beweise“, die generell gegen eine HD- Therapie sprechen. Wohl aber leider zu wenig personalisierte Behandlung/ Untersuchungen, wo man die Patienten, wo es keinen Sinn machen würde, vorher rausfischen könnte.

Als nix genaues weiß man! Aber generell dagegen sein ohne wissenschaftliche Studien nur mit Einzelfall Erlebnis ist leider auch zu wenig Grundlage.

In diesem Sinne: wir brauchen für bessere genauerer Untersuchungen mehr Geld von den Kassen!

Schöne Grüsse
Christine

PS /Randnotiz
Wenn Jo das alles schon gewusst hätte, und seine Kasse Voruntersuchungen geleistet hätte, ja dann hätte er wohl keine ASZT gebraucht ( und hätte nicht fasten müssen:pinch: :pinch: )
Letzte Änderung: 03 Dez. 2019 11:41 von christine.

03 Dez. 2019 10:47
  • yoshi
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Ich gehöre auch zu denen, die von der ASZT profitiert haben, bin ich doch seit 2014 beschwerdefrei mit stabilen Werten. Andererseits hat mich das Verfahren fast das Leben gekostet. Daher muss jeder für sich selbst einen Weg finden. Die aktuelle Forschung macht mir Mut, denn eine individuelle Behandlung erscheint mir langfristig erfolgversprechender.

03 Dez. 2019 06:48 - 03 Dez. 2019 06:50
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Ja, das ist ja auch verständlich, wenn es überall so angepriesen und empfohlen wird. Mir ist hier im Forum wichtig, dass niemand für die eine oder andere Methode missioniert wird. Es wird aber nicht nur pro sondern auch contra argumentiert. Nur, wenn sich jemand gegen diese Therapie entscheidet, gibt es halt handfeste Argumente dagegen. Hier sollte noch einmal dargestellt werden, dass diese Therapie auch zu einem hohen Preis für unseren Körper und unser Immunsystem erkauft wird. Wenn sich jemand dagegen entscheidet, sollte man nicht mit geringeren Remissionszeiten Angst verbreiten, um die Patienten umzustimmen. Ich kann mich heute darüber ärgern, dass ich mich damals - eigentlich gegen meinen Willen - dazu habe von allen Seiten drängen/überreden lassen. Die Entscheidung darüber sollte jeder selbst treffen und auch gegen den Strom durchsetzen können. LG Jo
Letzte Änderung: 03 Dez. 2019 06:50 von Jo.

02 Dez. 2019 22:38
  • Pacman17
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Wenn ich mich nicht sehr irre, kommt die Diskussion "ASZT oder nicht" regelmäßig hoch. Solange wir die tatsächlich zukunftsweisende Therapie des "Ersetzens kaputter Gene" noch nicht vervollkommnen können, gibt es leider nichts Besseres, Erfolgversprechenderes als die ASZT: Wenn ein Mensch mit Prostata- oder Brustkrebs behandelt werden muss, bleibt häufig nichts anderes übrig, als das kranke Organ zu entfernen. So ist es beim Myelom auch: Das Immunsystem ist "krank" - es produziert hauptsächlich nur noch monoklonale (= unwirksame) Antikörper. Also wird das gesammte System (durch Melphalan) entfernt. Da wir aber voher Stammzellen produziert/gesammelt haben und diese anschließend zurückbekommen, besteht die gute Chance, dass anschließend das Immunsystem (wenigstens eine Zeit lang) richtig arbeitet. Es ist nicht richtig, dass wir KEIN Immunsystem mehr hätten! Denn erstens bleibt das angeborene System erhalten und zweitens wird mit den Stammzellen das lernende System wieder aufgebaut. Außerdem: Nach meiner ASZT brach hier in meiner Umgebung eine Masern-Epidemie aus. Ich ließ mich von meiner Onkologin testen - der "Anti-Masern-Titer" war noch vorhanden! Ich blieb gesund. (In meinem Bekanntenkreis - 200 Myelom-Patienten - haben übrigens die Allerwenigsten mit Infektionen zu kämpfen.) Allerdings ist auch dieses bei jedem Patienten unterschiedlich, d.h. man muss herausfinden, gegen welche Krankheiten man noch immun ist und gegen welche nicht. Ich propagiere ganz eindeutig FÜR eine ASZT, solange es noch nichts Besseres gibt! (pacman17)