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02 Dez. 2019 17:35
  • Heike-Zi
  • 250 Beiträge seit
    17 Juli 2018
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...leider ist mein Mann auch eher ein Beispiel sich gegen eine Stammzellentransplantation zu entscheiden.

Die Zeit bis zum Rezidiv war leider nach ASZT weniger als ein Jahr und dafür vorher das komplette Immunsystem zu zerstören steht natürlich in keinem Verhältnis.

Klar, am Anfang hat man natürlich die Hoffnung zu denen zu gehören, die eine lange Remission erreichen.

Ich hoffe so sehr, dass in Zukunft die Therapien besser auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden können.

Es muss doch auch interessieren (bzw. untersucht werden) warum manche Patienten viel schneller wieder einen Rückfall erleiden als andere, aber scheinbar interessiert das niemand.

02 Dez. 2019 16:26
  • Müller
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Eigentlich raten einem sämtliche Ärzte zur ASZT. Ich für meinen Teil habe mich entschieden, diese Geisterfahrt zu riskieren. Man weiß ja vorher nie, was hinten rauskommt. Und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mir sind aus meinen früherem Behandlsort, dem LKH Salzburg zwei Fälle bekannt, die keine ASZT bekommen haben. Ein Mann Mitte vierzig, schätze ich, hat sich aus Glaubensgründen dagegen entschieden und erlitt etwa 3 Monate nach Behandlungsbeginn einen tödlichen Herzinfakt. Aber ich meine, den hätte er bei seinem Lebenswandel wahrscheinlich auch ohne Myelom bekommen.
Eine weitere Mitpatientin etwa in meinem Alter, die hier im Forum auch von Zeit zu Zeit aktiv war, konnte wegen einer mir nicht bekannten weiteren Erkrankung nicht transplantiert werden. Nach etwa 1 3/4 Jahren Dauertherapie wandelte sich das Myelom in eine Leukämie um und sie verstarb ebenfalls kurze Zeit danach.

Das sind natürlich zwei Negativbeispiele, die man realistisch bewerten sollte. Ich vertraue auf den Rat der ärztlichen Korriphäen, die eine ASZT derzeit noch für die beste Behandlungsmethode erachten.

Wir haben seit heute morgen eine geschlossene Schneedecke. Weihnachten naht...allen eine schöne Adventszeit und haltet die Ohren steif.
Gruß Michi

felicity2001 antwortete auf "Total Therapy" (Bart Barlogie) aus den USA
02 Dez. 2019 15:38
  • felicity2001
  • 22 Beiträge seit
    07 Oktober 2015
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Es ist eine sehr schwierige Entscheidung, sich für oder gegen eine ASZT zu entscheiden. Aber ich möchte hier hinzufügen, dass mein Mann dank Tandem--ASZT seit August 2016 (also nun seit 3 1/2 Jahren) ein wieder völlig normales Leben in hoher Lebensqualität führen kann. Er arbeitet auch mit 60 + nun Vollzeit selbständig in einem handwerklichen Beruf. Er hat sich gegen Konsolidierung oder Erhaltung entschieden, weil er genug von Medikamenten hatte und nimmt nun nur Blutdruck-Medikamente. Ich möchte die harte Therapie auf keinen Fall schön reden oder irgendjemanden verärgern, der eine andere Erfahrung gemacht hat. Nur ein Gegenbeispiel nennen und damit denen, die sich leider momentan akut damit auseinanderzusetzen haben, eine hoffnungsvolle Information geben. Vorausgegangen war RAD. Allen Menschen , die mit dem Myelom zu tun haben, von Herzen alles Gute.

Franziska123 antwortete auf "Total Therapy" (Bart Barlogie) aus den USA
02 Dez. 2019 15:27
  • Franziska123
  • 535 Beiträge seit
    08 August 2018
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Hallo Jo


genau so hatte ich das immer gemeint.Ich bin Gegner der ASZT.
Du hast es super erklärt.
Unser Rudi wäre ein toller Gesprächspartner für Dich gewesen.
Schade....



LG
Jeanny

02 Dez. 2019 12:35
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Es führt kein Weg dran vorbei, die Hochdosischemotherapie befindet sich in der Sackgasse und macht sich das Immunsystem zum Feind. Detailliert könnten Ärzte doch heute schon durch Sequenzierung der Erbsubstanz, die individuelle Schwachstelle ausmachen um dann mit Hilfe des Immunsystems maßgeschneiderte Medikamente einzusetzen. Die zielgerichteten Medikamente sind nicht nur nebenwirkungsärmer sondern viel effektiver!! Es beginnt gerade eine neue Zeit der Präzisiinsonkologie.

Unknownuser antwortete auf "Total Therapy" (Bart Barlogie) aus den USA
02 Dez. 2019 09:07
  • Unknownuser
  • 194 Beiträge seit
    15 September 2019
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Hallo Jo,
neue Forschungen weisen allerdings daraufhin dass eine Hochdosischemo auch eine Art Immuntherapie ist. Da nach dieser die T Zellen wieder gegen den Krebs arbeiten. Das Problem dabei ist das Sie nach einiger Zeit leider zu erschöpft sind und aufhören gegen den Krebs zu arbeiten. Das führt dann zum Progress.

www.fredhutch.org/en/news/center-news/20...t-immunotherapy.html

Dazu gibt es bereits neue Forschungen.

"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"