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VCD oder VRD als Ersttherapie?

Antwort auf: VCD oder VRD als Ersttherapie? 07 Dez 2018 20:26Uhr
  • joseph
  • josephs Avatar Moderator
  • Beiträge: 4192
  • Registriert seit:
    22. Okt 2009

christine schrieb: sorry Joseph, wie gehts übrigens mit deinem Fuss???


Hi Christine

Ich verspüre, fühle Besserung, seit den Stosstherapien, muss nun vorsichtig damit umgehen,

waren am 5ten immerhin schon 6 Monate

Schönes Wochenende

Joseph


Befürworter karibischer Pflanzenheilkunde

Gegner der Allogenen Transplantation

13ten November 2018

Kappa-Leichtketten 15.2 mg/L ( 3.3 - 19.4 )
Lambda-Leichtketten 7.4 mg/L ( 5.7 - 26.3 )

Leider Quotient noch nicht im Normbereich mit 2.05 ( 0.26 - 1,65 )

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Antwort auf: VCD oder VRD als Ersttherapie? 08 Dez 2018 15:08Uhr
  • Jo
  • Jos Avatar
  • Beiträge: 237
  • Registriert seit:
    03. Jun 2018

Liebe Nicole,
Vielleicht sollten wir uns einmal fragen, was es eigentlich bedeutet, Hochrisikopatient zu sein. Es bedeutet doch, dass bei solchen Patienten die konventionellen Chemotherapien nicht oder nur schlecht ansprechen/greifen. Bei Patienten mit den diagnostisch leicht zu ermittelnden Chromosomenanomalien ist das Ansprechen der Zytostatika in der Regel schlechter, somit kann man daher diese Patienten pronostisch als Hochrisikopatient einstufen. Allerdings gibt es auch andere genetische Veränderungen - wie bei mir, so daß auch hier bestimmte Zytostatika -hier Cyclophospamid -nicht greifen. Die individuelle Genetik unserer Myelome hat einen Einfluß auf die Phasen des Zellzyklus. Zytostatika können ihr Wirkungshoch aber nur in bestimmten Phasen ausüben. Fehlt eine Phase oder ist durch die individuelle Genetik stark verkürzt, bleibt die Chemotherapie unter Umständen wirkungslos.
Die individuelle Genetik ist also für die Phasenverschiebung verantwortlich, sie hat aber nicht mittelbar Einfluß auf die Oberflächenepitope unserer Myelomzellen, die ja Angriffspunkte unserer Immun-/Antikörpertherapie sind. Wie schon in dem Thread patientenspezifische Labordiagnostik erläutert, kann ich nur noch einmal auf die Wichtigkeit der umfassenden individuellen Labordiagnostik hinweisen ( und nicht nur die relativ einfach zu bestimmenden Chromosomenanomalien) und mahne diese trotz der hohen Kosten für uns alle an. Nur dadurch lassen sich bessere Prognosen über Aggressivität und Verlauf vorhersagen. LG Jo

Letzte Änderung: 08 Dez 2018 15:12 von Jo.

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Antwort auf: VCD oder VRD als Ersttherapie? 08 Dez 2018 15:36Uhr
  • Jo
  • Jos Avatar
  • Beiträge: 237
  • Registriert seit:
    03. Jun 2018

Hier noch eine Anmerkung zu der Phasenverschiebung/Verkürzung im Zellzyklus. Sprecht doch eure Onkologen einmal darauf an. Ich hatte ja herausgefunden, dass es bestimmte Substanzen gibt, die die Phasenverschiebung verändern oder reversibel machen können. Das ist wohl auch schon für andere Krebserkranungen gelungen. Ich hatte da ein interessantes Gespräch mit dem Oberarzt der Station im UKE. Er wünschte sich auch auf diesem Gebiet mehr Forschungsarbeit. Zur Zeit gibt es leider bei dem Einsatz von Substanzen, die als Phasenblocker oder Stimulator eingesetzt werden könnten noch kaum Studien. Bisher scheint die Gefahr auch den Zellzyklus gesunder Zellen zu beeinflussen wohl noch zu groß ist, aber auch hier gäbe es in der Zukunft vielleicht Kopplungsmechsnismen. LG Jo

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