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  • Dorothee
  • 0 Beiträge seit
    11 September 2026
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Hallo Christine,
ab sofort werden die Daumen gedrückt. Am Montag ganz besonders fest. Dann klappt alles bestimmt bestens.
Liebe Grüße

  • christine
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    11 September 2026
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.... ich hab das heute besprochen - meine Güte, das hört sich aber gar nicht gut an, Sibylle, ich hoffe, es läuft bei mir gut:S :S :huh:

22 Nov. 2018 18:19 - 22 Nov. 2018 18:20
  • Diddlmaus
  • 1300 Beiträge seit
    21 Oktober 2012
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liebe Christine

Ich würd mich doch mal an den Anästhesisten wenden, der Dich betreuen wird.

Ich hatte nach meiner LWS-Spondylodese mit Wirbelkörperersatz zuerst so massiv Blut verloren, dass ich massenweise Konserven gebraucht hab und danach hab ich eine Thrombose entwickelt, ohne diese zu bemerken. Trotz pneumatischer Beinmanschetten, trotz frühzeitiger Mobilisation, trotz allem. Aber eben. Bei mir wurde offen operiert, durch den Bauch und vom Rücken her.

Bemerkt hab ich dann erst die diversen Lungenembolieen :sick:

Die waren dann nicht mehr "übersehbar". Und dies alles ohne damals systemisch in Behandlung gewesen zu sein.

Geh also jedem noch so kleinen Detail nach - wer weiss, wozu es gut ist. Bei mir hätten sich die Komplikarionen durch nichts verhindern lassen. Aber wenigstens macht man sich dann auch nie Vorwürfe!

Gutes Gelingen!!!

Diddlmaus

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"
Letzte Änderung: 22 Nov. 2018 18:20 von Diddlmaus.

  • christine
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    11 September 2026
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Vielen Dank!!!
Ich denke, dass die erhöhte Infektanfälligkeit sowie Wundheilung sicher besser ist, wenn man aussetzt. Kann ja sein, dass dies alles mehr oder weniger marginal ist, und sehr abhängig von der jeweiligen Person/Dose usw ist; bei mir ZB sinken die Leukos sehr schnell, erholen sich aber auch sehr schnell wieder, aber wer braucht schon eine kleine Neutrofilie zur OP???

Der Thrombosengefahr wird ja so oder so entgegen gearbeitet, da mache ich mir weniger Sorgen.

Am Montag gehts los wie heute geplant!

Schönen Abend

  • Dorothee
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    11 September 2026
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Wer noch mehr über den Wirkmechanismus der Imide (obwohl noch nicht vollständig geklärt) wissen will: Hier ist ein Link
www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail...mid-und-lenalidomid/

Die hier beschriebene Ubiquitin Ligase (Enzym) hat Auswirkung u.a. auf die Casein Kinase 1 A - beide kommen "ubiquitär" beim Menschen, d.h. in allen möglichen menschlichen Zellen vor.
Die Imide führen also mindestens zum Abbau von Proteinen, die für den Zellaufbau wichtig sind, und damit führen die Imide als Abbaubeschleuniger zum Zelltod.
So sind also Zellen, die sich ständig vermehren - wie Krebszellen - besonders betroffen. Aber auch die Zellen des blutbildenden Systems sind betroffen. Also auch Blutplättchen (Thrombozyten), die ja nur eine Lebensdauer von 8 - 12 Tagen haben und sich daher ständig !!! vermehren müssen.
Damit wir eben nicht verbluten.
Sooo, hat mich gerade bissi detaillierter (es geht noch detaillierter ... :) ) interessiert. vielleicht interessierts auch den ein oder anderen von euch.
LG Dorothee

22 Nov. 2018 11:42 - 22 Nov. 2018 12:28
  • Dorothee
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    11 September 2026
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Hallo,
sehr häufige Nebenwirkung von Pomalidomid:
Unter anderem: Thrombozytopenie, Neutropenie - d.h. Mangel an Blutplättchen (Blutverdünnung) und Neutrophilen Granulozyten (Immunabwehr)
Das bedeutet, dass bei einer OP sowohl die Gefahr einer Sepsis als auch vorallem die Gefahr des Verblutens besteht.
Da lässt sich normalerweise kein Chirurg drauf ein.
Und daher sollte der mit Pomalidomid behandelnde Arzt seine Patienten immer auf Blutungsneigung kontrollieren, z.B. Nasenbluten ...
Ich denke mal, dass das die Erklärung für das notwendige Absetzen ist.
LG Dorothee

PS: das gleiche gilt für Thalidomid und Lenalidomid
Letzte Änderung: 22 Nov. 2018 12:28 von Dorothee. Begründung: PS nachgetragen